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„Er kam von hinten und räumte vorne ab“

Beim Rennen am Nürburgring fehlt Maximilian Götz das Tempo. Der Uffenheimer über seine Probleme, in Schwung zu kommen, und einen Angriff aus dem Hinterhalt.
Maximilian Götz blickte am Nürburgring seinem Leistungshorizont ein Stück weit hinterher.
 

Für Maximilian Götz ging es eine Woche nach seinem Klassensieg beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps so rasant weiter. Auf dem Nürburgring stand für den Mercedes-AMG-Piloten beim Team HTP Motorsport das fünfte Rennwochenende des ADAC GT Masters an – und er legte nach schwierigem Qualifying mit seinem Teamkollegen Patrick Assenheimer eine starke Aufholjagd im Samstagsrennen hin. Das Mercedes-Duo verbesserte sich von Startplatz 17 bis auf Rang sieben. Damit hat Götz seine Serie in der Liga der Supersportwagen fortgesetzt. Am vierten Rennwochenende in Folge erreichte er die Punkteränge im Feld der etwa dreißig Rennwagen.

Am Sonntag waren die beiden vom Pech verfolgt. Von Startplatz 20 wurde Götz in der ersten Kurve unverschuldet in eine Kollision verwickelt. Dabei wurde sein Mercedes so stark beschädigt, dass das Team die Fahrt nicht fortsetzen konnte und das Rennen vorzeitig beenden musste. In der Gesamtwertung belegt der Uffenheimer nach fünf von sieben Renn-Wochenenden Platz siebzehn mit 36 Punkten. Für den ADAC-GT-Masters-Champion von 2012 geht es vom 15. bis 17. September 2017 nun auf dem Sachsenring weiter. Im Interview, das uns wie immer Götz' Medienagentur zur Verfügung stellte, äußert sich der 31-Jährige über unerklärliche Schwierigkeiten und einen unverschuldeten Crash.

Frage: Max, warum habt ihr euch am Nürburgring in beiden Qualifyings derart schwer getan?

Maximilian Götz: Dieses ganze Wochenende lief nicht gut. Wir hatten uns mehr ausgerechnet, aber es gab Probleme mit dem Auto. Es fehlte die Power. Allein im ersten Sektor hatten wir sechs, sieben Zehntel Rückstand auf die Konkurrenz – leider wissen wir nicht, woher die Schwierigkeiten kamen. Mein Teamkollege Patrick tat sich im ersten Qualifying schwer, am Sonntag bekam ich dann die Reifen nicht richtig ins Rollen. Das Auto war diesmal einfach nicht im optimalen Fenster.

Im ersten Rennen habt ihr mit Platz sieben dennoch das Beste aus der Situation gemacht.

Götz: Ja, im Rennen konnten wir die Probleme mit dem fehlenden Tempo ein bisschen kompensieren. Patricks Start war super – er hatte sich in der ersten Kurve perfekt positioniert. Wir

haben natürlich auch etwas von den Rangeleien vor uns profitiert. Nachdem ich den Mercedes übernommen hatte, überholte ich mit zwei coolen Manövern direkt einen Porsche und einen Audi. Danach war das Rennen relativ ereignislos aus meiner Sicht. Der Abstand auf die Vordermänner war zu groß, und von hinten bekam ich keinen Druck. Insofern war Platz sieben ein gutes Ergebnis. Wir waren zufrieden.

Was ist im zweiten Rennen am Sonntag passiert?

Götz: Einfache Geschichte: Wenige hundert Meter nach dem Start wurde ich abgeschossen. Der Nissan kam von hinten an, hat sich auf der Bremse vertan und die vor ihm fahrenden Autos abgeräumt. Dabei wurde leider auch ich getroffen, da war ich chancenlos. Unser Auto wurde so stark beschädigt, dass wir das Rennen frühzeitig aufgeben mussten. Kein schöner Sonntag. Jetzt müssen wir sehen, dass wir im nächsten Rennen wieder vorne angreifen.

Was rechnest du dir für das als Nächstes anstehende Renn-Wochenende vom 15. bis 17. September auf dem Sachsenring aus?

Götz: Auf dem Sachsenring bin ich zuletzt vor drei Jahren im ADAC GT Masters gefahren. Aber ich kenne das Podium dort. In meinem Meisterjahr 2012 wurden wir Dritter. Wir werden wie die meisten anderen Teams auch vor dem Wochenende auf dem Sachsenring noch einmal testen. Im vergangenen Jahr hat ein Mercedes gewonnen, die Strecke sollte dem Auto also entgegenkommen. Zuerst müssen wir aber unsere Probleme in den Griff bekommen. Am Nürburgring war der Rückstand einfach zu groß. Wir müssen analysieren, was nicht gepasst hat.

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