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Die Zukunft im Blick

Nur vier Gegenstimmen gab es bei der Abstimmung zur Strukturreform ab der Saison 2018/19. Aus 70 Verwaltungseinheiten werden in Bayern 16.
Der Schnappschuss von Deutschlands erfolgreichstem Tischtennisspieler Timo Boll entstand bei der Weltmeisterschaft im Mai in Düsseldorf.
 

Die überwältigende Mehrheit der Delegierten hat die geplante Strukturreform des Bayerischen Tischtennis-Verbandes (BTTV) abgesegnet. Beim außerordentlichen Verbandstag in Amberg gab es von den 102 Stimmberechtigten nur vier Gegenstimmen. Die neue Struktur tritt demnach mit der Saison 2018/19 in Kraft. Anstelle von aktuell sieben Bezirken und 63 Kreisen wird es dann nur noch 16 Bezirke geben. Die genaue Zuordnung der Vereine wird bei der Tagung des Verbandsausschusses am 25./26. November 2017 im Landhotel in Geiselwind vorgenommen.

„Ich bin sehr froh und glücklich, dass die überwältigende Mehrheit unserer Delegierten dem Antrag gefolgt ist. Die Strukturreform ist ein wichtiger Schritt, um unseren Verband und unsere Sportart in eine gute Zukunft zu führen. Mein Dank gilt auch der entsprechenden Arbeitsgruppe, die die Reform im Vorfeld hervorragend ausgearbeitet hat“, kommentiert BTTV-Präsident Konrad Grillmeyer das positive Votum auf der Internet-Seite des Verbandes.

Die neue Struktur – 16 annähernd gleich große Bezirke – löst die bisherigen 70 Untergliederungen ab. Damit werde unter anderem der vorhandenen Heterogenität der Kreise, dem rückläufigen ehrenamtlichen Engagement und dem Mitgliederrückgang begegnet. „Die bisherigen Kreise sind sehr unterschiedlich aufgestellt, mancherorts kämpfen sie ums Überleben. Daher mussten wir aktiv werden. Im April 2016 hat der Verbandsausschuss eine entsprechende Arbeitsgruppe eingerichtet. Mit der neuen Struktur ist der Tischtennis-Sport in Bayern deutlich homogener aufgestellt. Wir werden handlungsschneller, optimieren die Kommunikation mit den Untergliederungen und können unsere Fachwarte besser schulen und noch stärker in Entscheidungsprozesse einbinden“, nennt Grillmeyer die Vorteile.

Drei der geplanten 16 Bezirke wird es in Unterfranken geben, wobei deren endgültige Zusammensetzung erst im November vom Verbandsausschuss in Geiselwind beschlossen wird. Momentan sind Unterfranken West (Kreise Aschaffenburg, Miltenberg, Großteil Mainspessart), Unterfranken Nord (Großteil Schweinfurt, Haßberge, Rhön) und Unterfranken Süd (Würzburg, Kitzingen, südlicher Teil von Schweinfurt) geplant.

Allerdings hat Unterfrankens Bezirksvorsitzender Joachim Car (Fuchsstadt) einen Antrag seines Bezirksausschusses beim BTTV eingereicht, dass die aktuellen Kreise Mainspessart (Unterfranken West und Unterfranken Süd) und Schweinfurt (Unterfranken Nord und Unterfranken Süd) nicht auseinandergerissen werden wollen. Mainspessart will komplett Unterfranken Süd und Schweinfurt Unterfranken Nord zugeordnet werden. Nach Ansicht von Joachim Car stehen die Aussichten für den unterfränkischen Antrag nicht schlecht. Fünf von sieben Bezirksvorsitzenden würden – Stand jetzt – bei der November-Sitzung des Verbandsausschusses dafür stimmen. Noch keine Meinung gibt es aus Schwaben, ein klares „Nein“ dagegen aus Mittelfranken. Die ablehnende Haltung dieses Bezirks rührt daher, weil in den höheren Ligen Vereine aus Mittelfranken Süd und Unterfranken Süd in einer Gruppe zusammenspielen würden, was die Anreise zu manchen Begegnungen verlängern würde.

Bei den Ligen im Damen-, Nachwuchs- und Seniorenligen-Spielbetrieb ergeben sich aufgrund unterschiedlicher Mannschaftszahlen Anpassungen im Schema. Details im Einzelspielbetrieb, Pokal- und Mannschaftsmeisterschaften sowie der mini-Meisterschaften werden in den kommenden Wochen von eingesetzten Facharbeitsgruppen entworfen und anschließend in den Sitzungen des Verbandsausschusses im November 2017 (Geiselwind) und März 2018 (Hilpoltstein oder Forchheim) verabschiedet. Im Juni 2018 konstituieren sich die 16 neuen Bezirke. Start des Spielbetriebes mit neuer Struktur ist der 1. Juli 2018.

Die neuen Ligen 2018/19

Verbandsebene

2 x Verbandsoberliga (derzeit Bayernliga)

4 x Verbandsliga (derzeit Landesliga)

8 x Landesliga (derzeit 1. Bezirksliga)

Bezirksebene

16 x Bezirksoberliga (derzeit 2. Bezirksliga)

Bezirksliga (derzeit 3. Bezirksliga)

Bezirksklassen A-D (derzeit 1. bis 4. Kreisliga)

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