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Die Nachmelder rennen die Bude ein

Ein Triumvirat dominiert die Langstrecke am Kitzinger Krankenhausberg. Einiges ist neu bei der 15. Auflage. Und einer hat sogar seinen eigenen Fanclub dabei.
Triumvirat am Kitzinger Krankenhausberg: Dominik Walter, Sebastian Apfelbacher und Bernd Dornberger dominierten die Langstrecke.
15. Krankenhauslauf
Über 270 Läufer begaben sich am Freitagabend auf die 6,9 oder 13,8 Kilometer lange Strecke des Kitzinger Krankenhauslauf, der in seiner 15 Auflage startete. Neu in diesem Jahr: Die Organisation wechselte von Wolfgnag Karmann auf Philipp Zabel.
 

Verschwitzte Leiber, verklebte Kleider: Sport im Hochsommer ist eine schweißtreibende Angelegenheit. Soweit die Binsenweisheit. Dass Bewegung auch bei Hitze Freude bereiten kann und vielen gar Spaß macht, das hat am Freitagabend der Kitzinger Krankenhauslauf gezeigt. Sogar Seriensieger Philipp Zabel kam, wenn auch dieses Jahr nur auf dem 17. Platz, mit einem breiten Lächeln ins Ziel.

Über 270 Läufer begaben sich am Freitagabend auf die 6,9 oder 13,8 Kilometer lange Strecke des Kitzinger Krankenhauslauf, der in seiner 15 Auflage startete. Neu in diesem Jahr: Die Organisation wechselte von Wolfgnag Karmann auf Philipp Zabel. Über 270 Läufer begaben sich am Freitagabend auf die 6,9 oder 13,8 Kilometer lange Strecke des Kitzinger Krankenhauslauf, der in seiner 15 Auflage startete. Neu in diesem Jahr: Die Organisation wechselte von Wolfgnag Karmann auf Philipp Zabel. Über 270 Läufer begaben sich am Freitagabend auf die 6,9 oder 13,8 Kilometer lange Strecke des Kitzinger Krankenhauslauf, der in seiner 15 Auflage startete. Neu in diesem Jahr: Die Organisation wechselte von Wolfgnag Karmann auf Philipp Zabel.

Das hatte einen guten Grund: Erstmals trat Zabel als Hauptorganisator des Laufes rund ums Kitzinger Krankenhaus auf, der in seiner 15. Auflage durchaus als Traditionsveranstaltung bezeichnet werden darf. 15 Mal hatte Wolfgang Karmann den Lauf organisiert, einmal musste das schon organisierte Rennen kurzfristig abgesagt werden: 2015 war es noch heißer als am Freitag. Da galt es Rücksicht auf die Gesundheit der weniger geübten Sportler zu nehmen. Also entschied man sich schweren Herzens für eine Absage.

Und jetzt – vor dem 15. Krankenhauslauf – hatte Karmann den Stab an Zabel übergeben. Beide sind Ärzte im selben Haus, beide laufbegeistert, aber mit mehr als einer Generation Altersunterschied. Und so war es für „Neuling“ Zabel schon etwas aufregend, ob alles klappen würde. Bereits vor dem Lauf sah man einen zufriedenen Zabel. Zwar hatten sich im Voraus nur etwa 150 Läufer angemeldet, doch die positive Überraschung kam Freitagnachmittag. „Die Nachmelder rennen uns ein wenig die Bude ein“, stellte Zabel eine halbe Stunde vor Beginn des Laufs fest. Bei fast 150 Nachmeldungen hatte sein Team richtig viel zu tun.

„Es war eine ganz andere Erfahrung, so mitten im Feld mitzulaufen.“
Seriensieger Philipp Zabel, der diesmal auf Platz 17 kam

So versammelten sich knapp 300 Läufer hinter der Startlinie, um die 6,9 Kilometer lange Runde einmal zu drehen – oder zweimal. Dann waren es 13,8 Kilometer. „Habt einfach viel Spaß“, rief Zabel den Läufern vor dem Startschuss zu, und er bedankte sich dann unter viel Beifall bei Vorgänger Karmann, denn „was den Lauf ausmacht, ist ihm zu verdanken“.

Knapp 23 Minuten später war es dann Manuel Fößel, der die Runde als Erster geschafft hatte: erst auf der Höhe parallel zur Bundesstraße, runter nach Buchbrunn und entlang der Kreisstraße bis zum Friedhof in Kitzingen und anschließend wieder den steilen Anstieg hinauf zurück zum Krankenhaus.

Fößel ist Wiederholungstäter. Der Athlet des TV Ochsenfurt hatte auch im Vorjahr gewonnen, da allerdings vierzig Sekunden schneller. Dennoch war es eine tolle Zeit, denn Fößel lag knapp zwei Minuten vor dem Zweitplatzierten Philipp Schmidt. Philipp Zabel kam nach einer guten halben Stunde knapp hinter der schnellsten Frau, Faye Wagenbrenner, ins Ziel gerannt. Glücklich und zufrieden, der Rekordhalter auf der langen Strecke: „Es war eine ganz andere Erfahrung, so mitten im Feld mitzulaufen.“ Und natürlich eine Chance für Sebastian Apfelbacher.

Vor einem Jahr Zweiter auf der langen Strecke, konnte er sich am Freitag durchsetzen. Eigentlich wollte Apfelbacher nur die 6,9 Kilometer laufen, doch: „Ich habe die Gunst der Stunde genutzt.“ Und so reihte er sich mit 51:33 Minuten in die Riege der Laufgewinner ein. Zwei Tage später ging der Athlet der TG Kitzingen beim Triathlon Roth in der Marathon-Staffel an den Start.

Nur vier Frauen hatten sich auf die 13,8 Kilometer gewagt – und da gewann Saskia Anken in 1:09,11 Stunden. Erstaunlich war die Leistung der Altenschönbacher, die auf der langen Distanz gleich drei Läufer unter die ersten Zehn brachten, als besten Dominik Walter, der hinter Apfelbacher auf Platz zwei landete. Und wie fast immer, genauer zum 13. Mal, war es die Realschule Kitzingen, die mit 66 Sportlern die größte Gruppe stellte.

Neu in diesem Jahr: Hossein Rezae, ein junger Asylsuchender aus Afghanistan, hatte seinen eigenen Fanclub dabei. Ein Team des Friseurs Lewring, seines Arbeitgebers, feuerte Rezae mit Tröten und mit Plakaten an. Seinen ersten Lauf beendete er auf dem 16. Platz.

Der Lauf in Zahlen

Lauf A Männer (6,9 Kilometer)

1. Manuel Fößel (TV Ochsenfurt) 23:55
2. Phillipp Schmidt (Realschule Kitzingen) 25:45
3. Maximilian Fleischmann (TSV Iphofen) 25:55

Lauf A Frauen (6,9 Kilometer)

1. Faye Wagenbrenner (SV 05 Würzburg) 30:59
2. Nicole Mattes (ohne Verein) 33:06
3. Stefanie Pfriem (RC Am Schwanberg) 33:19

Lauf B Männer (13,8 Kilometer)

1. Sebastian Apfelbacher (TG Kitzingen) 51:33
2. Dominik Walter (SV Altenschönbach) 52:59
3. Bernd Dornberger (SV Altenschönbach) 53:01

Lauf B Frauen (13,8 Kilometer)

1. Saskia Anken (ohne Verein) 1:09,11
2. Melanie Gold (ohne Verein) 1:10:02
3. Stephanie Merbach (SV 05 Würzburg) 1:11:39

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