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Sport  // Kitzingen

Das Segnitzer Gesamtpaket hat nicht gepasst

Die Frauen haben ihren Ruf als Fahrstuhlmannschaft zwischen der 1. und 2. Bundesliga bestätigt. Fahrstuhlführer Uli Lauck nennt die Gründe dafür.
Nach dem Abstieg in der Hallenrunde will Segnitz' Frauentrainer Uli Lauck in der im Mai startenden Feldrunde den Klassenerhalt in der 1. Liga auf jeden Fall schaffen.
 

Als mehr schlecht als recht entpuppten sich die Vorstellungen der Faustballerinnen des TV Segnitz in der Hallenrunde 2016/17. Folgerichtig ging der Fahrstuhl für die Segnitzerinnen nach einer Runde in der 1. Bundesliga Süd sofort wieder runter. „Das Gesamtpaket hat in der Winterrunde nicht gepasst“, lautet das Fazit von Trainer Uli Lauck.

Der Trainer hatte sich mehr erwartet, trotz personeller Sorgen wollte er den Klassenerhalt schaffen. Doch bei seinen Damen war der Siegeswille nicht so ausgeprägt wie bei ihm. „Es ist angesichts unserer viel zu kleinen Turnhalle verwunderlich, dass wir überhaupt 1. Bundesliga gespielt haben“, konstatiert der Übungsleiter. „Im Grunde genommen reicht es nicht ganz für die Erstklassigkeit aber für die Zweite Liga sind wir zu gut“, skizziert Lauck die Lage der Segnitzerinnen. Wie zuletzt im Jahr 2015 mussten sie jetzt nach einer Saison gleich wieder absteigen. Überraschend kam dieser Abstieg aber nicht, denn es war früh klar, dass Hauptschlagfrau Linda Müller mehrere Spieltage fehlen sollte. Ohne die Angabenspielerin fehlt den Segnitzerinnen ihre stärkte Waffe und obendrein fehlte Luisa Kaemmer wegen eines Auslandsstudiums die komplette Hallenrunde.

Ihre Kolleginnen waren erwartungsgemäß nur bedingt in der Lage, diese Verluste zu kompensieren und handelten sich eine Niederlage nach der anderen ein. Unter dem Strich standen nur 4:28 Punkte zu Buche, was den vorletzten Platz vor dem punktgleichen Schlusslicht TSV Gärtringen bedeutete. Dass der Klassenerhalt machbar gewesen wäre, verdeutlicht der Umstand, dass der TV Unterhaugstett mit 6:26-Punkten in der 1. Liga blieb.

Doch in den entscheidenden Momenten waren die Segnitzerinnen nicht standhaft genug. Erstens verloren sie sogar gegen Gärtringen. Beim einzigen Heimspieltag im Januar in Randersacker verpasste die Lauck-Riege eine Riesenchance. Denn sie bezwang dort zwar die TG Landshut, ging aber gegen Unterhaugstett baden. Obwohl Linda Müller mitmischte, scheiterten die Segnitzerinnen damals an sich selbst. Die Frage des Gesamtpakets offenbarte sich dabei überdeutlich, denn in allen Mannschaftsteilen häuften sich Fehler, und selbst die Abwehr als das Prunkstück der Segnitzer Mannschaft beteiligte sich fleißig an der Fehler-Produktion. Statt im direkten Duell die Weichen auf Klassenerhalt zu stellen, unterlag Segnitz 1:3 und gab sich damit dem drohenden Abstieg hin.

„Unter dem Strich waren wir über die gesamte Runde gesehen nicht erstligatauglich“, urteilt Uli Lauck. Freilich will er sich nicht mehr lange mit den Hallenrunde aufhalten, die in Segnitz wegen des Hallenproblems traditionell nur die zweite Geige spielt. Vielmehr richtet Lauck den Blick auf die kommende Feldrunde, die Anfang Mai beginnt. Auf dem Rasen sind die Segnitzerinnen Erstligist – was sie mit einer ansprechenden Runde und mit weniger Personalproblemen auch bleiben wollen.

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