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DFB stützt Säulen des Amateurfußballs

Für ihren Einsatz erhalten mehrere Ehrenamtliche Uhren und Urkunden. Weil der Ehrengast des Abends abgesagt hat, springt ein anderer ein.
Ausgezeichnete Ehrenamtliche (hinten von links): BFV-Bezirksehrenamtsreferent Toni Adelhardt, Hermann Träger (FC Hopferstadt), Uwe Köhler (SV Sickershausen), Holger Lederer (TSV Sulzfeld), Kreisspielleiter Marco Göbet, Rolf Urlaub (TSV Repperndorf), BFV-Kreisehrenamtsbeauftragter Ludwig Bauer, Stephan Stadtelmeyer (SV Hüttenheim) sowie (vorne von links) Margit Nagel (TSV Martinsheim), Rolf Eppelein (BFV-Ehrenvizepräsident) und Petra Reppert (SV Kleinochsenfurt).
 

Sonntagnachmittag in Bayern: Der Rasen ist abgestreut, die Tore sind aufgerichtet, die Gaststube im Vereinsheim ist geheizt. Draußen wärmen sich die Fußballer auf, drinnen steht der Kaffee bereit. Die ersten Würstchen brutzeln auf dem Grill. So oder ähnlich ist es während der Fußballsaison fast überall zu beobachten. Jedes Wochenende, fast schon selbstverständlich.

Aber wer sorgt dafür? Der Kreisehrenamts-Beauftragte des Fußballkreises Würzburg Ludwig Bauer stellt diese Frage gleich zu Beginn der Sonderehrung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), ohne im Rimparer Schloss Grumbach auf die Antwort des Publikums zu warten. „Sie sind es!“, ruft er ins Plenum, in dem auch diesmal verdiente Ehrenamtliche aus Vereinen der Landkreise Würzburg, Kitzingen und Main-Spessart sitzen. „Sie sind es, die den Laden am Laufen halten“, sagt Bauer.

Jahrzehntelang helfen sie in ihren Vereinen mit und fragen so gut wie nie nach Lob, Anerkennung oder gar Bezahlung, weil das Ehrenamt für sie eine Herzenssache ist. Um dieses Engagement zu würdigen, wurden die Sonderehrungen ins Leben gerufen. Zum achtzehnten Mal findet sie nun statt. Die Idee: Verdiente Ehrenamtliche werden mit Urkunde und Armbanduhr ausgezeichnet – schließlich sind sie die Säulen des Amateurfußballs.

„Man kann Ihre Tätigkeit gar nicht hoch genug einschätzen“, sagt Rolf Eppelein, der Ehrenvizepräsident des Bayerischen Fußball-Verbands (BFV). „Die Ausübung des Sports wäre ohne Sie undenkbar.“ Eppelein hat an diesem Abend auch die Rolle des Ehrengasts übernommen, nachdem Bernd Hollerbach, Trainer des Zweitligisten Würzburger Kickers, kurzfristig abgesagt hatte. „Sie fragen nicht: Was bekomme ich? Sie fragen sich vielmehr: Was kann ich geben?“, sagt Eppelein in Abwandlung eines Zitats von John F. Kennedy.

Deshalb möchte Bauer die Ehrung auch als Ansporn verstehen, wie der Kreisehrenamtsbeauftragte sagt: „Hören Sie nicht auf! Wir brauchen Sie!“ Sonst wäre der Rasen wohl nicht abgestreut und die Gaststube im Sportheim kalt.






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