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Aufbruch ins sportliche Abenteuer

Der Ehrgeiz hat die Marktbreiterinnen gepackt. Nach ihrem Aufstieg gab es sogar welche, die durchtrainiert haben.
Das Abenteuer Landesliga Nord nehmen die Keglerinnen des SKC Germania Marktbreit in Angriff (von links): Ute Endres, Nadine Malloy, Barbara Hummel, Katharina Kleinschroth, Christine Schneider, Anja Obernöder, Yvonne Schneider, Julia Weiß und Theresa Tiedemann.
 

Die Keglerinnen des SKC 1920 Germania Marktbreit schrieben im Frühjahr Vereinsgeschichte, als sie sich den Meistertitel in der Regionalliga Oberfranken/Unterfranken sicherten. Jetzt schicken sie sich an, ihr Abenteuer Landesliga in Angriff zu nehmen und noch immer schwingt die Aufstiegs-Euphorie mit. „Wir sind total gespannt, was uns erwartet in der Landesliga Nord“, sagt Julia Weiß, die eine Garantin des Erfolgs war und ist. Denn sie überflügelte mit ihrer Leistung (Auswärtsschnitt 539 Holz) in der Meister-Saison als Zweitbeste der Liga sogar ihre Clubkollegin Anja Obernöder.

Die Marktbreiterinnen folgten dem Vorjahresmeister FC Eintracht Bamberg und freuen sich schon darauf, wieder auf deren Bahnen spielen zu können, die in Spielerkreisen sehr geschätzt werden. „Überhaupt werden sicherlich viele aufregende Spiele auf uns zukommen“, vermutet Anja Obernöder. Neben ihnen gehen noch Ute Endres, Nadine Malloy, Barbara Hummel, Katharina Kleinschroth, Theresa Tiedemann und Yvonne Schneider auf die Jagd nach fallenden Kegeln. Dazu gesellt sich mit Christine Schneider, die vom PSW 21 Kitzingen kam, ein Neuzugang zu den Germania-Frauen. Neun Frauen hört sich zuerst ziemlich viel an, doch gibt Julia Weiß zu bedenken, dass ruck-zuck mal eine Grippewelle zuschlagen kann. Barbara Hummel muss nach einer Operation erst noch fit werden. Mental sind die Marktbreiterinnen auf jeden Fall fit, was sie im Saisonendspurt 2016/17 eindrucksvoll bewiesen, als sie in den letzten drei Begegnungen noch die zwei Mitfavoriten bezwangen und so ihr Meisterstück machten. Dass die Germania-Frauen die ersten im Verein sind, die den Sprung in die Landesliga schafften, feierten sie am 26. März entsprechend lange im Vereinsheim an der Buheleite, in dem die Aufstiegs-Euphorie heute noch in der Luft liegt. Die Mannschaft übt sich in Vorfreude auf den Landesligastart, der sie am 16. September in den Erlangener Stadtteil Häusling führt. Die gezeigte Nervenstärke und die Fähigkeit mehrerer Spielerinnen, sich mit absoluter Konzentration zu fokussieren, sind Pfunde, mit denen die Germania-Frauen zu wuchern wissen. Trainer Markus Lohmüller weiß um das starke Kollektiv seiner Riege, die in der Leistungsbreite so gut aufgestellt ist, wie es in der Landesliga Nord gefordert wird. Mit Trainer Lohmüller und Theresa Tiedemann als Betreuerin passt die Chemie in der Mannschaft und alle ziehen an einem Strick.

Im Juli starteten die Marktbreiterinnen so früh wie nie zuvor schon in die Saisonvorbereitung, und Julia Weiß verriet, dass manche nach Saisonschluss sogar durchtrainiert haben, was den Ehrgeiz der erfolgshungrigen Mannschaft eindrucksvoll belegt. „Mit engagiertem Training ist einiges zu machen“, erzählt Julia Weiß und betont die Willensstärke ihrer Mannschaft. Die Landesliga Nord wird die Marktbreiterinnen bis nahe an die tschechische Grenze führen. Sie werden nichts unversucht lassen, um sich in der Klasse einen guten Namen zu machen.

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