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Abtswind seit 338 Minuten zu null

Trefflich in allen Belangen: Auf Tabellenführer Abtswind wartet in der Liga als Nächstes ein Absteiger. Auch im Pokalwettbewerb steht der nächste Gegner fest.
 

Als ungeschlagener Tabellenführer steht der TSV Abtswind nach den ersten vier Spielen ganz oben in der Landesliga. 10 Punkte und 15 Tore – das ist die stolze Bilanz, die Trainer Petr Škarabela und seine Männer bisher produziert haben. Doch nicht nur im Angriff um die erfolgreichen Schützen Pascal Kamolz (vier Treffer) und Außenstürmer Philipp Hummel (drei) läuft es. Auch die Abwehr steht sicher und fängt das meiste schon ab, bevor Torhüter Julian Schneider eingreifen muss. Das beweist eine weitere Zahl: erst ein Gegentor vom ersten Spieltag. Die jüngsten drei Spiele hat die Mannschaft zu null gespielt, und so hält sie ihr Tor schon seit 338 Minuten sauber.

„Wir befinden uns auf einem sehr guten Niveau“, stellte Škarabela unmittelbar nach dem 7:0 über Feuchtwangen vor einer Woche fest. Es hat der Konkurrenz einmal mehr gezeigt, dass sich die Abtswinder derzeit nur selbst im Wege stehen können.

Beim Pokalspiel am Mittwoch erfüllten sie beim Kreisligisten SG Hettstadt ihre Pflichtaufgabe souverän und setzten sich dort mit 5:0 durch, obwohlŠkarabela fünf Spieler brachte, die in der Liga bisher nur gelegentlich zum Ein-satz gekommen waren. „Sie sind fast gleichwertig zu den anderen, aber ihnen fehlt die Spielpraxis“, meint der 49-Jährige, der davon überzeugt ist, dass auch sein zweiter Anzug maßgeschneidert passt. In der zweiten Verbandspokalrunde trifft seine Mannschaft am Dienstag, 22. August, nun auf Bayernligist Viktoria Aschaffenburg. Das hat Freitagmittag die Auslosung ergeben.

Auch der nächste Gegner Haibach hielt sich fünf Jahre in der Bayernliga auf, meist aber im unteren Tabellenbereich. In diesem Jahr erwischte es die Mannschaft als Vorletzter in der Relegation. Nach Hin- und Rückspiel gegen Forchheim stand der Abstieg in die Landesliga fest, in der die Haibacher zuvor von 1999 bis 2012 dreizehn Jahre am Stück gespielt hatten.

Nun ist es das erste Mal überhaupt, dass Abtswind und Haibach sich in der Liga begegnen, nachdem sie vor zwei Jahren im Toto-Pokal aufeinandergetroffen sind. Damals setzte sich Abtswind mit 1:0 durch. Einige Abtswinder werden sich an das Duell erinnern können, während in Haibach damals wie heute bloß Matthias Sänger dabei war.

Inzwischen haben sich auf beiden Seiten nicht nur die Kader verändert, sondern auch die Ambitionen. Haibach strebt nach wechselvollen Jahren und großem personellen Aderlass wegen des Abstiegs aus der Bayernliga die Konsolidierung an. Dennoch befindet sich im Kader der Alemannen noch Können und Erfahrung, so dass der Absteiger den ersten Eindrücken nach auch eine Klasse tiefer eine ordentliche Rolle zu spielen vermag.

Eine neue Mannschaft zu finden ist Trainer Slobodan Komljenovics vorrangige Aufgabe. Beim Spiel am vergangenen Wochenende standen sieben Zugänge in der Haibacher Startelf. Ihre bisherigen Ergebnisse fielen ganz unterschiedlich aus. Den Siegen zu Hause gegen Ansbach-Eyb und in Röllbach stehen zwei Niederlagen in Vach und gegen Aufsteiger Lengfeld gegenüber.

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