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Abtswind berauscht sich an „geiler Halbzeit“

In Haibach wandelt der Titelfavorit ein 0:2 in ein 4:2. Dabei hat Abtswind bei seiner furiosen Aufholjagd Glück, nicht den entscheidenden Schlag kassiert zu haben.
Adrian Dußler sah und traf gleich doppelt für Abtswind.
 

Riesig war die Erleichterung beim TSV Abtswind, als der wenige Minuten vorher eingewechselte Mathias Brunsch das entscheidende Tor erzielte. Mit 4:2 siegte der Titelanwärter der Landesliga am Samstag in Haibach – nach einem 0:2-Rückstand zur Halbzeit. Und Trainer Petr Škarabela war „richtig stolz“ auf sei-ne Elf. „Die Jungs haben den Karren aus dem Dreck gezogen. Wer vier Tore in einer Halbzeit erzielt, hat sich den Sieg verdient.“

Für den TSV hatte es gar nicht gut begonnen. Škarabela war schon nach wenigen Minuten zu einem Wechsel gezwungen: Jürgen Endres schied wegen muskulärer Probleme aus, Frank Hartlehnert kam ins Spiel und sorgte später mit Przemyslaw Szuszkiewicz auf der linken Seite für Wirbel.

Abtswind verpasste eine Führung, da entweder Haibachs Torwart Kristijan Ivkic, ein gegnerischer Verteidiger oder die Mannschaft selbst sich für einen erfolgreichen Abschluss im Weg standen. Eine halbe Stunde lief die Partie zu Gunsten der Gäste, so dass Skarabela im Nachhinein trotz allem feststellen konnte: „Wir haben schon in der ersten Hälfte gut gespielt, nur die Tore nicht gemacht.“

Nachdem Abtswind zahlreiche Chancen ausgelassen hatte, war Haibach im Abschluss konsequenter. Die nach dem Abstieg aus der Bayernliga neu zusammengestellte Mannschaft deutete ihr Potenzial an.

Binnen sechs Minuten setzte Mato Papic mit der Unterstützung Pasqual Verkamps die erste Haibacher Chancen in zwei Volltreffer um. „Wir haben Qualität nach vorne und waren in der ersten Halbzeit sehr effektiv“, stellte Trainer Slobodan Komljenovic erfreut fest. Fast hätte seine Elf nach dem Wechsel die Abtswinder Not sogar vergrößert, doch der freistehende Verkamp schoss nach einem Zuspiel Papics nur neben das Tor. Es wäre die Entscheidung zu Gunsten Haibachs gewesen. So aber drehte Abtswind in der verbleibenden halben Stunde das Spiel.

Nach Foul Laurias gegen Pascal Kamolz verwandelte Adrian Dußler den Strafstoß zum Anschlusstor, und wenig später traf der 22-jährige Neuzugang mit einem platzierten Schuss zum 2:2. „Nach dem Rückstand wäre ein Punkt für uns in Ordnung gewesen“, sagte Trainer Škarabela, doch er und die Seinen wollten und nahmen sich mehr. Gegen zunehmendverunsicherte Alemannen brachte Nicolas Wirsching den TSV in Führung, ehe Brunsch seinen Kurzeinsatz mit dem entscheidenden Tor bestätigte.

„Ein solcher Sieg ist doppelt so viel wert. Das freut einen umso mehr“, so Škarabela über „eine richtig geile zweite Halbzeit“.

Die Statistik des Spiels

Alemannia Haibach – TSV Abtswind 2:4 (2:0)

Alemannia: Ivkic – Fröhlich (61. Santos), Lauria, Schrod, Löhr – Fiorentini (54. Arslan), Arikan (84. Peter Weisenberger), Ertler, Sänger – Papic, Verkamp.

Abtswind: Schneider – Szuszkiewicz, Gibfried, Graf, Herrmann – Hummel, Jürgen Endres (8. Hartlehnert, 84. Brunsch), Wirsching, Dußler – Kamolz (65. Barthel), Daniel Endres.

Schiedsrichter: Emmert (Flachslanden).

Zuschauer: 160.

Tore: 1:0 Papic (30.), 2:0 Papic (36.), 2:1 Dußler (61., Foulelfmeter), 2:2 Dußler (74.), 2:3 Wirsching (79.), 2:4 Brunsch (88.).

Gelbe Karten: Fiorentini, Papic; Dußler, Hummel, Wirsching.

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