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Fussball-Bayernliga

FC Sand in Ansbach erneut ersatzgeschwächt

Beim Tabellenvierten der Fußball-Bayernliga Nord, SpVgg Ansbach tritt der FC Sand erneut stark ersatzgeschwächt an.
Stefan Nöthling (links, im Duell mit dem Ammerthaler Thomas Schneider), beim FC Sand Spieler und Co-Trainer, hat das Team auf die Partie in Ansbach vorbereitet.
 
von ALFONS BEUERLEIN
Es hilft nichts, wir müssen da durch", sagt Stefan Nöthling, Co-Trainer des FC Sand, zur stark eingeschränkten Personalsituation. In Vertretung von Chef-Trainer Uwe Ernst (Urlaub) bereitete er das Team auf das Auswärtsspiel in der Fußball-Bayernliga Nord am Samstag (15 Uhr) bei der SpVgg Ansbach vor. Nöthling ist zuversichtlich, dass sein Team mit etwas Glück von dort etwas Zählbares mit nach Hause nehmen kann.

Auf das 1:1-Unentschieden gegen die DJK Ammerthal eingehend stellte der Sander Co-Trainer fest: "Wir waren auf einem Heimsieg fokussiert, der uns auch gut getan hätte. Der Mannschaft ist jedoch kein Vorwurf zu machen, dass es am Ende nur zu einem Unentschieden reichte. Sie hat alles probiert und hat sich Torchancen erarbeitet. Wenn der Torwart der Gäste aber noch in 90. Minute nach dem schönen Drehschuss von Andre Karmann aus kurzer Distanz mit einer Blitzreaktion den Siegtreffer verhindert, dann kann man nichts machen."



Nach vorne schauen

Als Co-Trainer versuchte Stefan Nöthling im Laufe der Woche, die nach dem 1:1 etwas niedergeschlagenen Spieler wieder aufzurichten. Dies tat er vor allem mit dem Hinweis, dass die "Schwarz-Weißen" in den bisherigen Saisonspielen gegen jeden Gegner mithielten. So auch bei den knappen Niederlagen in Weiden, in Großbardorf und in Würzburg. Auch wenn sich die Personallage nun noch weiter verschlechterte (es fallen neben dem verletzten Kapitän Daniel Krüger noch weitere Spieler aus), möchten die Sander aus Mittelfranken jetzt mindestens einen Punkt mitnehmen.

" Wir dürfen uns nicht selbst runterziehen, sondern müssen nach vorne schauen", treibt Nöthling seine Mitspieler an. Damit meint er, dass der FC Sand noch immer eine gute Mannschaft mit Spielern aufbieten kann, die alle Bayernliga-Niveau haben.


Gastgeber im Angriff stark

Dass die Begegnung mit der SpVgg Ansbach, die mit 19 Punkten den vierten Tabellenplatz belegt, schwer wird, ist allen klar. Die Mittelfranken schlugen zuletzt Bayern Hof mit 4:0 und gewannen in Großbardorf mit 2:1. Die Stärken der Ansbacher liegen in der Offensive, denn mit 27 haben sie die meisten Tore aller Bayernliga-Mannschaften erzielt, Top-Angreifer Patrick Kroiß allein elf.

Die Sander haben in Ansbach eine Chance, wenn sie kompakt in der Abwehr stehen und wenig zulassen. Mithelfen kann dabei Dominic Leim, der nach seiner Verletzungspause erstmals wieder den Spielerkader verstärkt. Nöthling stellt fest: "Wir müssen in dieser Begegnung hundertprozentig konzentriert sein. Einsatz und Kampfgeist stimmen bei uns sowieso, und über unsere Motivation brauchen wir erst gar nicht reden. Die bringt jeder unserer Spieler von alleine mit." Je länger die Sander in Ansbach ohne Gegentreffer bleiben, umso höher ihre Aussichten auf einen (Teil-) Erfolg.

Dem dezimierten Häufchen der Sander Kicker fehlt diesmal die Unterstützung des Fan-Clubs "Ostkurve", denn wegen eines Arbeitseinsatzes im Seestadion fährt der Fanbus diesmal nicht.

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