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Jugendfussball

Ex-Nationalspieler Dorfner begeistert Talente

Im Rahmen der "Hans-Dorfner-Fußballschule" war der Namensgeber und ehemalige Profi am Dienstag bei der SG Eltmann zu Gast.
Mit Begeisterung waren die Buben und Mädchen beim Training und den Fragerunden dabei. In der rechten Bildhälfte vorne im dunklen Trainingsanzug Hans Dorfner
 
von GÜNTHER GEILING
Drei abwechslungsreiche Tage verbringen derzeit 70 junge Fußballer im Alter von sechs bis zwölf Jahren auf dem Sportgelände mit Kicken oder im Sportheim der SG Eltmann mit Filmen und Theorie. Sie nutzen die unterrichtsfreie Zeit für eine intensive Auseinandersetzung mit ihrem Hobby Fußball und besuchen aus diesem Anlass die "Hans-Dorfner-Fußballschule". Gestern war der Namensgeber und Ex-Nationalspieler in Eltmann zu Besuch.
In der SG Eltmann ist derzeit ein Schub im Schüler- und Jugendbereich zu spüren. Erst im Frühjahr war das DFB-Mobil dort, das insbesondere den zahlreichen Trainern neue Ideen vermitteln wollte. Immerhin sind bei der SG rund 110 Jugendliche in den Mannschaften von der U7 bis zur U19 tätig, ab der U17 in Spielgemeinschaften mit anderen Vereinen.

Organisator Ralf Köbrich sprach von einem großen Zulauf, "aber da muss man den kleinen Fußballern auch etwas bieten, und das versuchen wir in unserem Verein". So waren auch die Jugendtrainer Wolfgang Reitz, Helmut Leisgang, Patrick Schneider und er selbst bei diesem Training dabei.

Selbst unter den Trainern der "Sportschule" war mit Georg Deufert ein Gesicht der SG Eltmann. Der Lehrer, der jetzt auswärts unterrichtet und auch in der Schüler- und Jugendarbeit der SG Eltmann tätig war, wirkte erstmals als Trainer der Fußballschule mit.

5000 Kinder besuchen alljährlich die "Hans-Dorfner-Fußballschule", die vor allem Spaß und Freude am Fußballspielen vermitteln möchte. Und es war für die vielen Jugendlichen natürlich schon etwas Besonderes, dass der Gründer der Sportschule, Hans Dorfner, selbst anwesend war.


Bayern oder der Club?

Die jungen Kicker waren dann auch "ganz Ohr", als der ehemalige Fußballprofi kurze Einblicke in seine Karriere gab, die er in dem kleinen Verein ASV Undorf begonnen hat. Der FC Bayern München und der 1. FC Nürnberg waren seine Stationen auf der großen Fußballbühne, ehe er als 29-jähriger wegen einer schweren Knieverletzung seine Karriere beenden musste.

"Wo war es denn schöner oder besser, bei den Bayern oder beim 1. FC Nürnberg?" war hierzu gleich die Frage eines jungen Fußballers, wobei Hans Dorfner erst etwas zögerlich meinte, "bei beiden Vereinen war es gut". Aber dann wurde er doch noch etwas konkreter. "Mir hat es bei den Bayern schon richtig gut gefallen, zumal man in dieser Mannschaft auch mehr oben mitspielte. Aber der 1. FC Nürnberg war für mich schon etwas Besonderes. Wir sind zu meiner Zeit mit einer tollen Truppe aufgestiegen und haben guten Fußball gespielt. Eure Väter oder Opas können euch davon sicher etwas erzählen."

Einem Fan und Senior der SG Eltmann leuchteten dabei die Augen, und er erzählte: "Wir sind zu den Heimspielen mit dem Fahrrad nach Nürnberg gefahren. Das dauerte von Forst bis Nürnberg acht Stunden. Deswegen sind wir am Samstag losgefahren, haben im Zweimannzelt vor dem Stadion übernachtet, das Spiel am Sonntag geschaut und sind danach mit dem Fahrrad wieder heimgefahren. Am Montagfrüh waren wir in der Schule dann schon einmal müde." Ganz und gar nicht müde waren aber die jungen Kicker. Sie dribbelten mit dem Ball um Slalomstangen und Hütchen, übten den Torschuss, hatten Spaß bei kleinen Wettbewerben und natürlich auch im Spiel. Dazwischen sahen sie Lehrfilme oder Filme von großen Fußballspielen, in denen auch Hans Dorfner mitwirkte.


Die Begeisterung fördern

Der ehemalige Fußballprofi stellte den Trainern der SG Eltmann und den übrigen Vereinen ein gutes Zeugnis aus. Dass sich in Eltmann zu dieser Ferienschule 70 Kinder gemeldet hätten, zeige, dass der Fußball hier nicht so schlecht sein kann und die Jugendlichen auf dem richtigen Weg seien. "In diesem Alter kann man sie noch richtig begeistern. Aber diese Begeisterung muss auch in den Vereinen weitergeführt werden. Wenn ein Verein hier nicht die geeigneten Trainer anbieten kann, verlieren die Kinder bald wieder diese Motivation", sagte er.
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