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Eishockey-Landesliga

ESC Haßfurt hält sein Team zusammen

Mit einem 25-Mann-Kader startet der Eishockey-Landesligist ESC Haßfurt am kommenden Wochenende in die Saisonvorbereitung.
Sechs letztjährige Jugendspieler trainieren nun bei der Ersten Mannschaft der Haßfurter "Hawks" mit und sollen langsam an die Landesliga herangeführt werden, von links Philipp Müller, Christian Schad, Tobias Hertwich.
 
von RALF NAUMANN
18 Spieler tragen weiterhin das Trikot des ESC Haßfurt, mindestens ein Neuzugang aus einem anderen Verein stößt hinzu, und sechs Nachwuchstalente aus der eigenen Jugend sollen langsam an die Erste Mannschaft herangeführt werden: Mit einem 25-Mann-Kader startet der Eishockey-Landesligist am kommenden Wochenende mit zwei Heimpartien gegen den EV Pegnitz und den EC Eppelheim in die Saisonvorbereitung 2017/2018.

Beim Fanstammtisch im voll besetzten "Hawks Inn", während Trainer Martin Reichert gleichzeitig das erste offizielle Training leitete, hatten die ESC-Vorstandsmitglieder Andreas Kurz und Holger Endres aber noch viele andere Informationen für die Fans parat. Demnach beginnt am 8. Oktober, wenn die "Hawks" ihre erste Pflichtpartie gegen die Kissinger "Wölfe" bestreiten, nach den Beschlüssen des Bayerischen Eishockeyverbandes (BEV) eine "Konstante" - zumindest für die nächsten fünf Jahre: Der ausgehandelte Modus mit zwei Landesligagruppen und jeweils zwölf Mannschaften, von denen die besten fünf nach einer Einfachrunde, mit drei Teams aus der Bayernliga verzahnt, anschließend um den Aufstieg spielen, soll bis zur Saison 2022/2023 Bestand haben.

Für einen Sieg nach regulärer Spielzeit gibt es ab sofort drei Punkte, bei einem Erfolg nach Verlängerung oder Penatlyschießen gibt es zwei Zähler für den Sieger und einen für den Verlierer. "Endlich wurden nun einheitliche Regelungen für alle Eishockeyligen getroffen", freute sich Andreas Kurz. Nachdem die Saison 2016/2017 bereits am 5. Februar nach dem 7:0-Sieg über Straubing beendet war, rechnet er diesmal mit Spielen "mindestens bis Mitte März 2018."


Spieler im Probetraining

ESC-Coach Martin Reichert stehen reichlich Spieler zur Verfügung. Neben den Altbekannten wie Pascal Marx, Fabian Vollert, Max Hildenbrand, Martin Hildenbrand, Petr Krepelka Kilian Hümmer, Michael Breyer, Ingo Krapf, David Franek, Christian Dietrich, Georg Lang, Martin Köhler, Manuel Kurz, Marco Hildenbrand, Philipp Bates, Alexander Stahl, Lukas-Andreas Thebus, Ilja Kinereisch auch Neuzugang Galip Hacker (EHC Bayreuth 1b). Getestet werden in den kommenden Tagen noch Oleg Seibel vom EV Pegnitz sowie Jakub Sramek.

Vor allem Sramek wäre wohl eine sehr große Verstärkung, denn der 24-Jährige Tscheche stand zuletzt beim tschechischen Zweitligisten HC Most unter Vertrag. Erfahrung sammelte er auch bei seinem Heimatverein HC Litvinov in der 1. Liga sowie fünf Mal in der Champions-Hockey-League. Zudem war er fester Bestandteil der U18- und U19-Nationalmannschaften. Zumindest in der Vorbereitung sollen auch die Jugendspieler Christian Schad, Emil Krein, Lukas Kratschmer, Philipp Müller, Tobias Hertwich und Torwart Daniel Schwab regelmäßige Einsatzzeiten bekommen. Wer von ihnen letztlich den Sprung in die Landesligamannschaft schafft, will Reichert in den kommenden Wochen entscheiden.

Mit diesem Personalstand zeigte sich Andreas Kurz "absolut zufrieden. Wir sind absolut im Zeitplan", sagte der 48-Jährige nach zuvor "einigen stressigen Wochen". Ganz besonders freut er sich, dass der ESC nun auch die Zulassung als Ausbildungsbetrieb bekommen hat. Erster "Azubi" ist Michael Breyer, der im Rahmen seines Studiums der Sportökonomie seit einigen Tagen die Nachwuchsleitung, die Nachwuchstrainer und den Vorstand unterstützt. Des Weiteren kümmert sich der Angreifer zusammen mit Daniel Göpfert um die Pflege und die Attraktivität des ESC Haßfurt in den sozialen Netzwerken sowie der Homepage.

Eine vom Verband getroffene Forderung, wonach jeder bayerischer Eishockeyverein ab der Landesliga spätestens 2018/ 2019 eine eigene U8- beziehungsweise U9-Mannschaft haben muss, bereitet nicht nur Andreas Kurz jedoch Kopfzerbrechen. Er wisse, dass die allermeisten bayerischen Vereine mit dieser Regelung größte Probleme hätten, weil es schlicht und einfach zu wenig Kinder dafür gebe. Zwar sei die Bestrebung des BEV, mehr Kinder zum Eishockey zu bringen, "richtig. Aber mit so einer harten Regelung unterstellt man auch den kleinen Vereinen, dass sie nicht alles dafür tun und man sie dazu zwingen muss. Es kann aber nicht sein, dass Kleinstädte wie Haßfurt mit Nürnberg oder München verglichen werden", sagte er und fügte hinzu: "Dann spielt halt dann die Bezirksliga mit 50 Mannschaften."


Werbeaktionen verstärken

Aktuell gebe es eine Kooperation im Nachwuchsbereich mit dem EC Bad Kissingen. Um noch mehr jüngere Kinder für den Eishockeysport zu begeistern, würden die Aktionen, unter anderem in Kindergärten und Schulen, deshalb verstärkt.

zum Thema "ESC Haßfurt"

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