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Kickboxen

Eberner holen vier Weltmeistertitel

Bei den Weltmeisterschaften der Kickboxer im irischen Killarney gewann das siebenköpfige Eberner Team insgesamt 16 Medaillen.
Über zahlreiche Medaillen durften sich die Eberner WM-Teilnehmer freuen, von links Günter Schönrock, Norbert Höchner, Harun-Veysel Elkol, Beate Otto, Harald Rögner, Laura Klopf, Petra Barth und Leon Meier.
 
In Killarney (Irland) fand in einem großen Hotel die Weltmeisterschaft der WKU (World Kickboxing and Karate Union) statt. Sieben Sportler vertraten die Kampfsportschule Rögner (KSSR) aus Ebern auf der großen Bühne.
Hier starteten insgesamt rund 1100 Kämpfer in den Disziplinen Pointfighting (Punktkämpfen), Leichtkontakt, Formen und Karate Neu war die Disziplin Kick Light, hier gelten dieselben Regeln wie beim Leichtkontakt, nur, wie der Name sagt, mit gut kontrolliertem Kontakt. Kick-Light wird auf der Matte statt im Ring ausgeführt. 60 Sportler bildeten das deutsche Team. Von der Kampfsportschule Rögner aus Ebern starteten Beate Otto, Laura Klopf, Petra Barth, Norbert Höchner, Günter Schönrock, Harun-Veysel Elkol und Leon Meier.

Als jüngster der Truppe trat Leon Meier bei der männlichen Jugend an. Bei seiner ersten WM im Kickboxen (Leichtkontakt) verlor er seinen einzigen Kampf, wurde aber dennoch Vizeweltmeister in seiner Klasse.
Die 17-jährige Laura Klopf aus Zell am Ebersberg startete zum letzten Mal bei der weiblichen Jugend in der Klasse bis 50 Kilogramm. In der neuen Disziplin Kick Light setzte sie sich in den Vorkämpfen durch und schaffte es ins Finale, das sie aber verlor und Vizeweltmeisterin wurde. Im Leichtkontakt erreichte sie Bronze.

Beate Otto aus Baunach war zum ersten Mal bei einer Weltmeisterschaft dabei. Die Aufregung und Anspannung konnten ihr ihre erfahrenen Mannschaftskameraden etwas nehmen. Otto startete bei den Veteranen Damen in zwei Klassen im Kick Light und Leichtkontakt, wo ihre Vereinskameradin Petra Barth aus Dörfleins ihre Gegnerin war, die nach langer Wettkampfpause nochmals bei einer WM startete.


Finale zweier Teamkolleginnen

Barth und Otto setzten sich in den Vorkämpfen im Kick Light gegen Kontrahentinnen aus Irland und Österreich durch. In zwei packenden Finals trafen sie somit aufeinander. Im ersten Finale holte sich Beate Otto den Weltmeistertitel, im zweiten setzte sich Petra Barth durch und gewann den Titel Weltmeisterin. Otto und Barth sind somit jeweils einmal Weltmeisterin und einmal Vizeweltmeisterin im Kick Light.

Petra Barth erreichte auch im Leichtkontakt das Finale, das sie gegen ihre Gegnerin aus München aber verlor.
Ihr Mannschaftskamerad Günter Schönrock aus Cadolzburg ist bei der WM schon ein "alter Hase". Bereits zum 14. Mal wollte er seinen WM-Titel verteidigen. Zudem ist Schönrock Trainer des Kaders für Pointfighting beim deutschen Team. Trotz der Doppelbelastung und einer Erkältung trat er im Pointfighting bei den Veteranen an und schaffte erneut den Weltmeistertitel, wie auch bei der Mannschaft im Pointfighting.

Ebenfalls zu den erfahrenen WM-Startern zählt Harun-Veysel Elkol. Der Fitnessstudio-Besitzer aus Kleintettau stellte sich zum achten Mal der Herausforderung. In zwei Klassen trat er im Karate (Kumite) an, wurde einmal souverän Weltmeistertitel und einmal Vizeweltmeister.


Keine Finalteilnahme wegen Gehirnerschütterung

Dass Gesundheit vor einen Weltmeistertitel geht, war für Norbert Höchner aus Löffelsterz in diesem Jahr Realität. Der erfahrene Kämpfer war bereits zum siebten Mal zu einer Weltmeisterschaft angereist. Zweimal startete er im Leichtkontakt, zweimal im Kick Light und einmal im Pointfighting. In den Vorkämpfen zeigte er sich souverän und stand in den Kategorien Leichtkontakt, Point-fighting und Kick Light (zweimal) bereits im Finale.

Durch einen harten Treffer in einer der Vorrunden erlitt er jedoch eine Gehirnerschütterung. Höchner entschied sich in Absprache mit Nationaltrainer Harald Rögner gegen ein Antreten im Finale, um gesundheitliche Folgen auszuschließen. Er erntete dadurch großen Respekt, auch von Seiten seiner Gegner. Höchner erreichte somit viermal Silber und einmal Bronze.

Vom deutschen Team wurden auch jeweils sieben Herren und sieben Damen für den Mannschaftswettbewerb ausgewählt. Im Leichtkontakt schaffte es die Damen- und die Herrenmannschaft in ein packendes Finale und gewannen beide den WM-Titel.

Der Bundestrainer und Trainer der Kampfsportschule Rögner, Harald Rögner, zeigte sich stolz auf seine Schützlinge. Vor allem den großen Zusammenhalt des gesamten deutschen Teams hob er hervor. Für die KSSR ergab sich eine Bilanz von vier Gold-, zehn Silber- und zwei Bronzemedaillen.

Bei der Rückkehr hießen die Vereinskameraden ihre WM-Fahrer mit Deutschland-Fahnen, Fackeln und einem Sektempfang willkommen.
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