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Spiel der Woche

Die Fürnbacher zeigen große Moral

Die SG Fürnbach/Dankenfeld schaffte gegen den FC Augsfeld in Unterzahl in der Fußball-A-Klasse Schweinfurt 5 nach 0:2 noch ein 2:2-Unentschieden.
Der Fürnbacher Torschütze Simon Hellermann (Nummer  11) wird  von den Augsfeldern  noch vor dem Tor gestoppt. Rechts Dominik Husslein (Nummer 14)
 
von GÜNTHER GEILING
"Nach 28 Jahren musste unsere DJK Fürnbach mit Beginn dieser Saison den Abstieg in die A-Klasse antreten. Schon seit dem Jahr 2014, also drei Jahre, pflegen wir eine Spielgemeinschaft mit dem TSV Dankenfeld, und nun ging es in den ersten Spielen darum, hier in der A-Klasse anzukommen, aber auch zumindest einen guten Mittelfeldplatz einzunehmen." Dies betonte Vorsitzender Stefan Krug vor dem Spiel in der Fußball-A-Klasse Schweinfurt 5 gegen den Tabellennachbarn FC Augsfeld. Beide trennten sich mit einem gerechten 2:2-Unentschieden.

Über die Spielgemeinschaft der DJK Fürnbach mit dem TSV Dankenfeld findet Krug positive Worte. "Das funktioniert eigentlich unter den Vorstandschaften ganz gut. Nach Erscheinen des Spielplans setzen wir uns mit den Spielleitern zusammen und legen auf Grund von Terminkalender und Festlichkeiten fest, ob das Spiel in Dankenfeld oder in Fürnbach stattfindet." Trotz der Zusammenlegung haben die Vereine aber alle Mühe, zu den Spielen den Kader zusammenzubekommen. Durch Schichtbetrieb von Industriearbeitern, der Situation der Studenten oder auch durch Auslandsaufenthalte fielen immer wieder Spieler aus. Das beeinträchtige natürlich die Arbeit des Trainers Steffen Schrenker, der als Spielertrainer neu dazugestoßen ist.


Die Abgänge waren kaum zu verkraften

Auch Spielleiter Rainer Weinbeer spricht das Problem eines zu kleinen Kaders offen an. "Wir hatten zum Saisonende vier, fünf Abgänge, und das können wir nicht verkraften. Auch dieses Spiel wollten wir verlegen, aber der Gegner ließ es nicht zu, so dass wir auch Spieler von der Zweiten Mannschaft einsetzen müssen", erklärte er vor dem Anpfiff.

Mit zwei Siegen sei die Saison eigentlich gut angelaufen, und auch gegen den TSV Zell, eine der Spitzenmannschaften, habe das Team mit einem Unentschieden abgeschlossen. Trotzdem könnte es besser dastehen. Man müsse nun einfach abwarten, wie es weitergeht. Aber mit einem Unentschieden sei er gegen den FC Augsfeld wegen der "Rumpfmannschaft" schon zufrieden.


Erste Halbzeit ausgeglichen

Die erste Halbzeit verlief über weite Strecken ausgeglichen. Allerdings erhielt kurz vor dem Pausenpfiff Fürnbachs Abwehrspieler Jason Hollington nach einem Rempler die Rote Karte. Für die Gastgeber kam es dann in der 65. Minute zu einer kuriosen Situation. Der Dankenfelder Torwart signalisierte dem Schiedsrichter, dass der Ball kaputt sei und ausgewechselt werden müsse. Das Leder lag im Strafraum, und ein Spieler wollte ihn ins Aus werfen. Dies wertete der Referee aber als Handspiel, und es kam sogar zu kleineren Tumulten wegen dieser Entscheidung. Die Steigerwälder appellierten an den Pfeifenmann in Sachen "Fair Play" und ebenso an die Gastmannschaft. Aber es nützte nichts, Johannes Derra verwandelte den Elfmeter zum 0:1. In der 73. Minute erhöhten die Gäste nach einer Bogenlampe durch Timo Hept sogar zum 0:2, und das Spiel schien gelaufen.

Die Heimmannschaft setzte aber nun alles auf eine Karte, und ihr gelang mit nur zehn Mann in der 80. Minute der Anschlusstreffer zum 1:2. Nur fünf Minuten später erzielte Maurizio Tassillo nach einem Freistoß aus 30 Metern den 2:2-Ausgleich, der aufgrund der starken Schlussviertelstunde auch verdient war.

Die SG Fürnbach/Dankenfeld steht mit diesem Punktgewinn auf dem siebten Tabellenplatz und hat bei zwei Spielen weniger durchaus die Möglichkeit, weiter nach vorne zu stoßen.
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