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Bezirksliga Unterfranken Ost

Der FSV Krum will sich diesmal früher den Klassenerhalt sichern

Der FSV Krum will nicht wieder bis zum Ende zittern. Zum Start wartet mit dem TSV Forst gleich ein Aufstiegsanwärter.
Der FSV Krum geht mit folgender Mannschaft in seine dritte Bezirksligasaison (jeweils von links, hintere Reihe): Franco Pasquot, Sebastian Lommel, Ramon Räth und Sebastian Bujtor. Mitte: Physio Claudia Stark, Betreuer Thomas Mantel, Dustin Fösel, Max Witchen, Florian Degen, Betreuer Marco Schorr, Felix Hart, Betreuer Michael Pfaff und Trainer Tobias Burger. Vordere Reihe: Osman Tunc, Michael Witchen, Thomas Witchen, Florian Weinmann, Stefan Klemm, Basti Bogensperger, Marco Swatschek, Jonas Vogel. Es fehlen Kapitän Thomas Durst, Nico Mutisse, Felix Glöckner, Jonas Schmitt, Kevin Rippstein, Florian Gräf, Co-Trainer Joachim Hetterich und Torwarttrainer Jürgen Linke. Foto: rn
 
Es waren schon empfindliche Spieler-Abgänge, die Tobias Burger, Trainer des FSV Krum, zu verkraften hatte. Beispielsweise Fabian Dürrbeck oder Andre Durst. Dafür dürfen sich die Zuschauer auf eine Reihe von Neuzugängen und den "Witchen-Dreierpack" mit den Brüdern Max, Thomas und Michael freuen. Dennoch sieht Burger im Auftaktgegner (Sonntag, 15 Uhr), dem TSV Forst, "einen Aufstiegsfavoriten, wobei auch der FC Geesdorf wegen seiner Verstärkung für mich ein weiterer Titelkandidat ist".
Aufgrund der vorigen Saison und der individuellen Klasse "mit zahlreichen, ehemals höherklasssigeren Spielern ist Forst gegen uns der klare Favorit". Ein besonderes Augenmerk sollte die Abwehr auf Mohamed Hamdoun richten. "Ein absoluter Klasse-Stürmer", betont Burger. Seine Elf, so der FSV-Trainer, werde alles daran setzen, mit Teamgeist und mannschaftlicher Geschlossenheit sowie Thomas Durst als neuem Spielführer im Liga-Auftakt in Forst dagegenzuhalten.
Die letzte Saison war für den FSV Krum eine Erfolgsgeschichte: 37 Punkte und damit der Klassenerhalt im zweiten Jahr Bezirksliga-Fußball können sich sehen lassen. Und wie schon im ersten Jahr, so stand der Verbleib in der Liga auch im zweiten Jahr erst spät fest.


33 Anfragen, 31 Absagen

So spät, dass Trainer Tobias Burger bei der Suche nach Verstärkung Probleme bekam: "Bei 33 Anrufen habe ich 31 Absagen bekommen, weil ich erst so spät die Zusage über die Bezirksliga geben konnte." Das soll sich in diesem Jahr ändern, weshalb Burger als Ziel jetzt 40 Punkte anvisiert, "und darauf werden wir gezielt und zügig hinarbeiten". Schließlich sollen die neuen Spieler nicht nur fußballerisch, sondern auch charakterlich passen ("Wir sind ein eingeschworener Haufen, da muss jeder sein Ego zurücknehmen."). Und je früher ein Neuzugang feststeht, desto eher beginnt auch das gegenseitige Beschnuppern.
Schon in der Vorbereitung hat der Coach seine Jungs kräftig ins Schwitzen gebracht: normales Training plus zusätzliche Ausdauereinheiten. Keine Waldläufe, davon hält Burger nichts. Vielmehr ging es zum Beispiel zum Indoor-Cyceln. Die so gewonnene Kondition baut er ins Training ein, denn "fußballspezifische Ausdauer lernt man nur durch Fußball".
Was jetzt noch dazu kommen sollte, das wäre das Toreschießen. Gerade in der vorigen Saison ernteten die Fußballer viel Lob vom Gegner für das wirklich schöne Spiel, doch die Punkte blieben oft genug bei den Gegnern. Der Grund ist simpel: die Krumer Angreifer brachten den Ball zu selten im gegnerischen Gehäuse unter. "Ich kann jetzt aber nicht in jedem Training die Spieler aufs leere Tor zulaufen lassen", sagt Burger.
Er sieht die Problematik darin, dass die Spieler von verschiedenen Trainern verschiedene Spielweisen lernen mussten, etwa beim Spielertrainer Marco Forner. "Da wurde der Klassenerhalt nach seinem System geschafft, mit viel Ballbesitz und ihm selbst auf der Sechs als Dreh- und Angelpunkt, und ich habe meine ganz eigene Philosophie", so Burger. Drei Philosophien in vier oder fünf Jahren, dann das Verletzungspech der vorigen Saison mit vielen Ausfällen - gerade von Letzterem würde Burger gern verschont bleiben. Und weil sich die Ab- und Zugänge in etwa die Waage halten, spielt nun eine eingespielte Mannschaft, die ihre Neulinge locker wird integrieren können.
Mit einem Meistertipp tut sich Burger etwas schwer. Einen klaren Favorit, wie es vorige Saison der SV Euerbach/Kützberg war, macht er nicht aus. Ein gewichtiges Wort um den Titel könnte Burgers Ansicht nach die SG Oberschwarzach/Wiebelsberg mitsprechen ("zwei bärenstarke Trainer"), zusammen mit dem TSV Gochsheim, dem TSV Forst und dem FC Bad Kissingen. gc
FSV Krum: Klemm, Weinmann - Bujtor, Degen, Fösel, Ma. Witchen, Rippstein, Schmitt, Lommel, Vogel, Glöckner, Pasquot, Mi. Witchen, Hart, Räth, Durst, T. Witchen
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