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Fussball

Sand, Bamberg und Forchheim reagieren positiv - Sorge um Werbegelder

Wie werden die neuen Kameras an den Spielfeldern der Bayernligisten angenommen?
Erich Barfuß
 
von MICHAEL SCHWITAL
Schon jetzt werden Aufnahmen, wie auch immer entstanden, als Beweismittel vor den Sportgerichten hergenommen. Die neuen Kameras in den Spielstätten der Fußball-Bayernliga - niemand denkt an den Weg hin zur totalen Überwachung. Lieber Laptop als frische Bratwürste und Fachsimpelei hinter den Banden - die Vereinsvertreter der DJK Don Bosco Bamberg, der SpVgg Jahn Forchheim und des FC Sand beklagen die neue Entwicklung nicht, sehen aber auch Gefahren.
Rudi Ziegler, ohne dessen Engagement bei der DJK Don Bosco Bamberg wenig bis nichts liefe, sieht "das Renommee nach außen" durch die neuen Kameras. Sein Verein sei bundesweit besser dargestellt, "aber was nützt das, wenn zu uns beispielsweise der Fernsehsender TV Oberfranken kommt, aber kein lokales Radio mehr". Sicher bestehe die Gefahr, dass weniger Zuschauer kommen, wenn die Spiele der DJK direkt im Internet zu verfolgen seien.
Für "durchweg positiv" hält Uwe Schüttinger, der Abteilungsleiter der SpVgg Jahn Forchheim, das neue Projekt. "Ich glaube nicht, dass weniger Zuschauer kommen, denn die Live-Übertragungen im Internet können die Qualität eines Stadionbesuches vor Ort einfach nicht bieten. Für Analysearbeiten sind die Kameras ideal geeignet, auch für die zweite Mannschaft oder die Jugend. Auch die Sponsoren haben mit ihrer Werbung etwas davon. Je mehr Klicks, desto besser." Das Risiko halte sich in Grenzen, zumal "die Tarife, sprich die Mieten, äußerst moderat" seien. Zudem sei es jetzt schon üblich, dass Videosequenzen als Beweismittel bei den Sportgerichten eingereicht würden.
"Eine ganz feine Sache, um uns darzustellen" sind für Erich Barfuß, den Sprecher des FC Sand, die neuen Kameras. Es gebe viele, die wissen wollten, was im Seestadion in Sachen Bayernliga-Fußball gelaufen sei, "das habe ich aus Vereinen gehört, die in unteren Klassen zu Hause sind." Es bleibe abzuwarten, wie sich das Projekt entwickle, ob positiv, werde sich zeigen. Barfuß sagt: "Sicher besteht die Gefahr, dass weniger Zuschauer kommen. Das Angebot wird genutzt und ist auch nicht aufzuhalten, ob man dagegen ist oder nicht." Sorgen macht sich der langjährige Sander Funktionär um die Werbegelder. "Sicher werden sich die Sponsoren nicht zweimal engagieren. Werben sie im Videoangebot, fallen für uns diese Gelder womöglich weg."

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