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2. Volleyball-Liga Süd

VC Eltmann kassiert doch noch Heimniederlage

Tabellenführer VC Eltmann musste sich in der 2. Volleyball-Liga Süd vor eigenem Publikum dem Nachbarrivalen TV/DJK Hammelburg mit 1:3 beugen.
Die Gesichter der Eltmanner verraten alles über den Spielverlauf: von links Merten Krüger, Libero Maximilian Kolbe, Sven Kellermann und Hans-Peter Nürnberger.
 
Rolf Werner, Vorstandsmitglied und Manager bei den Oshino-Volleys, stellte sich nach der unerwarteten Derby-Niederlage gegen Hammelburg, sicherlich innerlich mit großen Emotionen, die man ihm doch nicht ansah, allein den 800 Fans im Eschenbacher Hangar. Er gratulierte dem Ex-Eltmanner Tado Karlovic, dem Trainer des Gegners, und zeichnete verdienstvolle Fans der Oshino Volleys aus. Das war sicher nicht leicht, denn mit 1:3 (25:18, 23:25, 17:25, 25:27) kassierte der VC Eltmann, Tabellenführer der 2. Volleyball-Liga Süd, die erste Heimniederlage dieser Saison.

Milan Maric, der Trainer, musste erstmals selbst getröstet werden. Angesichts des Verlauf dieses Derbys mit vielen Top-Spielszenen und einem mehrfachen Rasierklingenritt im zweiten und vierten Satz gab es keine großen Vorwürfe an die Mannschaft. Mit Routinier Chris Nowak wurde ein stets auf Sicherheit bedachter Akteur zum wertvollsten Spieler der Oshino Volleys gekürt, keiner der hart schlagenden Angreifer. Doch diese sind nun in den drei noch ausstehenden Auswärtspartien bis zum Saisonende nochmals richtig gefordert.


Der Auftakt läuft nach Plan

Das Derby begann gleich mit einem Top-Ballwechsel und dem Auftaktpunkt für Eltmann durch Hansi Nürnberger, der der prägende Oshino-Akteur im ersten Satz war. Nach dem 10:7 durch einen Kellermann-Aufsteiger gab für Hammelburg der Finne Vuorinen mit einem Lob zum 10:8 erstmals Zeugnis seiner Gefährlichkeit. Doch Eltmann zog bis auf 21:12 davon, Nürnberger machte das 23:16, und Kellermann band mit dem 25:18 den Sack zu. Im zweiten Spielabschnitt wiederum gleich am Anfang eindrucksvolle Ballwechsel. Besonders Damjanovic sprühte vor Aggressivität, und Hammelburg, das mit einer weit stärkeren Besetzung antrat, als es nach den Nachrichten über angeschlagene Spieler beim TV/DJK im Vorfeld zu erwarten gewesen war, zog nach einem Lob von Karlitzek bis auf 4:10 davon. Aber die Eltmanner kamen bis zur zweiten technischen Auszeit wieder auf 13:16 heran. Nach einem weiteren Top-Ballwechsel gelang Johnny Engel der 18:18-Ausgleichspunkt. Und Kellermann schaffte es sogar, per Aufsteiger die 20:19-Führung zu erobern.

Doch ein nachfolgendes Ass der Hammelburger - sowohl Bendikowski, Karlitzek und auch Damjanovic zeigten erstligareife Top-Aufschläge - kostete wieder den Vorsprung. Zwar verwandelte auch Engel auf Eltmanner Seite einen Aufschlag direkt, zum 22:22, doch Bendikowski verwandelte den Satzball der Gäste mit einem erneuten Ass zum 23:25.


Es läuft alles schief

Im dritten Durchgang ging für die Eltmanner so alles schief, was möglich war. Der Tabellenführer sah sich plötzlich mit 2:8 im Rückstand, Hammelburg zog dann auf 5:11 davon, und als es 12:20 stand, ging der letzte Rest von Selbstbewusstsein der Eltmanner den Bach runter. Auch ein Ass von Engel und ein Aufsteiger von Kellermann änderten nichts daran, dass der unterfränkische Rivale mit 17:25 den zweiten Satzgewinn einfuhr.

Im vierten Spielabschnitt schienen sich die Richter & Co. gefangen zu haben, denn nach Punkten durch Peta, Nowak und Richter führte der VCE mit 12:8. Doch vor allem dank Bendikowski war Hammelburg mit dem 15:15 wieder dran. Das Spiel pendelte hin und her, Milan Maric brachte dann Welter für Engel, doch es blieb knapp mit 17:17, 18:18 und 19:19. Als Richter dann das 23:21 erschmetterte und Welter für das 24:21 verantwortlich zeichnete, war der Tiebreak nur noch einen Punkt entfernt. Doch dieser gelang nicht, mehrere Hinterfeldangiffe der Oshino Volleys wurden abgepfiffen. Der Hammelburger Friedrich Fell hatte dann seine Serie und machte fünf Punkte in Folge. Auch diejenigen, die nach Spielende kritisch bemerkten, der Trainer hätte früher wechseln sollen, hatten keine Erklärung dafür, warum die Spieler des Tabellenführers auf dem Feld so etwas zugelassen hatten. Peta gelang nochmals der 25:25-Ausgleich, doch wieder einmal sorgte Bendikowski für die Entscheidung. Der Hammelburger Kapitän, der schon den zweiten Satz entschieden hatte, nutzte auch den Matchball im vierten Satz zum 25:27, und die mitgereisten Hammelburger Fans feierten frenetisch ihre Helden.

Die Eltmanner Fans erwarten in den drei noch ausstehenden Auswärtsspielen ein echtes Aufbäumen ihrer Mannschaft. Denn schon eine Niederlage und ein weiterer Tiebreak könnten die Meisterschaft doch noch in Frage stellen. Die Schwaiger stehen bereit, jeden weiteren Ausrutscher des VCE noch zu ihrem Vorteil zu nutzen.

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