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Sport  // Haßberge

Fussball-A-Klasse Schweinfurt 5

TSV Limbach findet nicht zu seinem Spiel

Der TSV Limbach verlor das Spitzenspiel der Fußball-A-Klasse Schweinfurt 5 gegen den TSV Zell mit 1:3 und musste die Tabellenführung abgeben.
Dieser Schuss des Limbacher Torjägers Stefan Albert (links) verfehlt knapp das Ziel; rechts der Zeller Spielertrainer Rene Haupt.
 
von GÜNTHER GEILING
Eigentlich wollte der TSV Limbach mit einem Heimsieg über den TSV Zell seine Spitzenstellung in der Fußball-A-Klasse Schweinfurt 5 unterstreichen und einen Mitkonkurrenten abhängen. Die Limbacher zeigten sich jedoch in diesem wichtigen Duell etwas nervös. Sie kamen nicht richtig ins Spiel, während die Gäste aus Zell ihre Chance wahrnahmen, mit 3:1 gewannen und weiter Hoffnung auf einen der beiden ersten Plätze haben dürfen.
TSV-Vorsitzender Frank Bühl zeigte sich vor dem Anpfiff mit dem Verlauf der Saison sehr zufrieden. "Wir liegen mit an der Spitze, und es liegt an uns selber, dass wir auch da vorne bleiben. Eigentlich können wir uns das Ziel nur noch selbst vermasseln. Wenn wir so konsequent wie bisher weiterspielen, bin ich guter Dinge." Für ihn ist die Relegation das Ziel. "Dazu sind unsere Spieler motiviert, wie ich mich beim letzten Training selbst überzeugen konnte. Sie sind mit Begeisterung dabei."


Spielertrainer Michael Finster warnt

Spielertrainer Michael Finster war beim Blick auf die restlichen Partien schon etwas angespannter. "Jedes Spiel bleibt für uns noch wichtig, und wir müssen diese Spiel auch erst gewinnen." Dabei erinnerte er an die letzten Spieltage, wo der FC Ziegelanger in Lußberg die ersten drei Punkte einfuhr und die Lußberger dann fast den Spitzenreiter SV Neuschleichach ins Straucheln brachten. "Deswegen müssen wir heute beim Spiel gegen den TSV Zell drei Punkte holen." Es werde in der Gruppe sicher bis zuletzt spannend bleiben, und der größte Konkurrent sei der, der von Verletzungen und Ausfällen verschont bleibe. Leider habe seine Mannschaft mit dem Beinbruch von Johannes Hofmann einen Ausfall, der schmerze.

Markus Vogentanz, mit Finster als Spielertrainer-Duo tätig, erklärte, dass es schön wäre, wenn die Mannschaft zum 80. Vereinsjubiläum im Sommer mit der Meisterschaft oder der Relegation aufwarten könne. Mit dem Kader zeigte er sich sehr zufrieden, denn der TSV habe 16 gleichwertige Spieler und einige Stürmer, die Tore schießen könnten. Dies gilt für Michael Finster mit zwölf, Stefan Albert mit elf und Christoph Lipa mit zehn Treffern.
Das Spiel gegen den TSV Zell nahm dann auch einen Auftakt, wie er besser nicht hätte sein können. Gleich nach dem ersten Sturmlauf der Limbacher kam es zu einem Freistoß von halblinks, den Spielertrainer Michael Finster aus 20 Metern neben dem Pfosten zum 1:0 einschoss, nachdem der Ball noch etwas abgefälscht worden war. Die favorisierten Limbacher machten da aber nicht weiter, sondern zunehmend bestimmten die Gäste das Spiel. In der 35. Minute kam der Zeller Kapitän Christoph Herold nach einem Eckball frei zum Volleyschuss, der über dem Limbacher Torwart zum 1:1 einschlug. Wieder Christoph Herold bereitete von außen das 1:2 vor. Kurz vor der Pause, in der 43. Minute, bediente er Marco Häfner, der nur noch seien Fuß hinhalten muss.


Kaum echte Torchancen

Auch nach der Pause kamen die Limbacher einfach nicht richtig in Tritt und wirkten teilweise nervös und zerfahren. Große Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware. So dauerte es bis zur 88. Minute, ehe wiederum Marco Häfner einen Konter mit dem 1:3 abschloss. Es war auch nach Meinung des Limbacher Spielertrainers ein verdienter Sieg des Mitkonkurrenten. Die Enttäuschung bei den Gastgebern war dennoch natürlich groß. Für sie heißt es, in den restlichen Spielen wieder mehr auf die eigenen Qualitäten zu vertrauen.
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