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Sport  // Haßberge

Eishockey-Landesliga

Starkes Schlussdrittel des ESC Haßfurt

Der ESC Haßfurt tat sich gegen den VER Selb 1b lange sehr schwer, landete aber mit 6:3 einen deutlichen Erfolg in der Eishockey-Landesliga-Abstiegsrunde.
Der Haßfurter Frederic Rambacher (links) im Duell mit dem Selber Lukas Klughardt
 
von RALF NAUMANN
"Nein, dem stimme ich nicht zu", wehrte sich David Franek nach der Partie gegen die Einschätzung, er sei die "Lebensversicherung" des ESC Haßfurt und Garant für den Erfolg.. "Ich bin ein Teil der Mannschaft, und die Mannschaft hat gewonnen." Dass der interne Topscorer aber wieder großen Anteil am 6:3 (0:1, 2:1, 4:1)-Erfolg der "Hawks" in einem mühsamen Spiel der Abstiegsrunde in der Eishockey-Landesliga gegen den VER Selb 1b hatte, mit zwei sehenswerten Treffern sowie zwei Assists, das bestätigte auch sein Trainer.

"Einfach überragend. Kein Frage", lobte Martin Reichert den Deutsch-Tschechen, der nach eigener Aussage "gefühlte 60 Minuten" auf dem Eis stand. "Ich bin wirklich fertig", schnaufte Franek nach erfolgreich verrichteter Arbeit kräftig durch. Doch nicht nur der "Leitwolf", sondern auch seine Teamkollegen der erneut nur mit zwei Reihen agierenden Haßfurter waren am Ende erschöpft. Immerhin verlief auch das Rückspiel ähnlich, wie das erste Aufeinandertreffen fünf Tage zuvor: Die Oberfranken machten den "Hawks", die kein echtes Gegenmittel fanden, mit ihrer unbequemen und defensiven Spielweise das Leben lange Zeit sehr schwer.


Für beide ging es um viel

"Wir haben kein sehr gutes Spiel gesehen", räumte Reichert ein. Überraschend kam dies für den 52-Jährigen aber nicht: "Das war eigentlich klar. Für beide Mannschaften geht es um alles." Beim ESC hatte neben Franek auch Schlussmann Martin Hildenbrand erneut einen Sahnetag erwischt, sodass Selb nur mit einer 1:0-Führung durch Florian Heinz (11.) in die erste Drittelpause ging. Und auch im Mittelabschnitt erwies sich Hildenbrand des Öfteren als Retter in höchster Not. Nach Treffern des fleißigen und zum "Spieler des Abends" gewählten Neuzugangs Vojtech Potocky (32.) sowie David Franek nach einem Traumpass von Potocky (36.) gelang VER-Angreifer Lukas Klughardt dennoch der erneute Ausgleich zum 2:2 (38.).

Erst während der letzten 20 Minuten übernahmen die Haßfurter Puckjäger mehr und mehr das Kommando. Zwar gaben die Selber nach dem 3:2 von Jan Slivka (44.) nur wenig später nochmals eine passende Antwort (3:3 durch Florian Bauer, 49.). Danach war ihr heftiger Widerstand aber gebrochen.


Jetzt zwei Auswärtsspiele

Mit einem Schlagschuss brachte Max Hildenbrand die "Hawks" wieder nach vorne (50.), während David Franek in überragender Art und Weise auf 5:3 erhöhte (52.) - die Vorentscheidung. Erneut Max Hildenbrand machte mit einem weiteren Schlagschuss dann den endgültigen "Knockout" der Selber (57.) perfekt.

"Wir waren sehr verkrampft. Im letzten Drittel, Gott sei Dank, haben wir auch mehr geschossen, und ich bin sehr froh, dass sich die Mannschaft noch belohnt hat", zog Martin Reichert letztlich doch noch ein positives Fazit der Partie. Für ihn jedenfalls "ein schöner Jahresabschluss". Am kommenden Wochenende stehen zwei Auswärtspartien auf dem Programm. Am Samstagabend treten die "Hawks" um 19.45 Uhr beim EHC Nürnberg an und sind knapp 24 Stunden später beim EHC Straubing zu Gast (Beginn ist 20 Uhr).

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