Ich willige einX

Diese Website verwendet das Besucheraktions-Pixel von Facebook für statistische Zwecke. Mit einem Cookie kann so nachvollzogen werden, wie unser Marketing auf Facebook wirkt und wie wir es verbessern können. Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihr Einverständnis hierzu erteilen. Eine genaue Beschreibung zum „Besucheraktions-Pixel“, zu Cookies im Allgemeinen und Ihrem Widerspruchsrecht, das Sie jederzeit ausüben können, steht Ihnen in unserer Datenschutzerklärung unter hier zur Verfügung.

Sport  // Haßberge

Spierl der Woche

SpVgg Roßstadt unterliegt durch späte Tore

Bis zur 86. führte die SpVgg Roßstadt in der Fußball-A-Klasse Schweinfurt 5 gegen den SC Stettfeld und verlor doch noch mit 2:3.
Im letzten Moment spitzelt der Stettfelder Spielertrainer Marco Wagner (Zweiter von links) dem Roßstadter Kapitän Andreas Bauerschmitt den Ball vom Fuß; rechts Christian Höfler.
 
von GÜNTHER GEILING
"Kann die SpVgg Roßstadt einfach nicht mehr gewinnen?", oder "Wann platzt endlich der Knoten?" Das haben sich die treuen Zuschauer beim Nachbarderby der Fußball-A-Klasse Schweinfurt 5 gegen den SC Stettfeld wohl wieder gedacht, denn eigentlich hatten sie sich schon auf Sieg und Jubel eingestellt. Die 2:1-Führung wurde aber in den letzten fünf Minuten noch auf den Kopf gestellt, und der SC Stettfeld ging mit 3:2 als glücklicher Sieger vom Platz.

Erst in der Winterpause hatte die SpVgg Roßstadt einen Trainerwechsel vollzogen. "Die Mannschaft hat einfach nicht mehr hinter dem Trainer gestanden, und deswegen haben wir nun mit Peter Heppt einen neuen Coach", erklärte dazu Vorsitzender Uwe Pappenheimer. Heppt werde die Mannschaft erst einmal bis zum Saisonende betreuen, und dann wollten die Beteiligten die weitere Entscheidung treffen.


Das Manko liegt beim Toreschießen

Unumwunden gibt Pappenheimer zu, dass die Roßstadter mit dem Verlauf der Saison nicht zufrieden seien und die Bilanz eher schlecht sei. Das sehe man ja am Tabellenplatz. Der Verein feierte vor zwei Jahren sein 40-jähriges Bestehen, und er sei nun acht Jahre im Amt. Auch während dieser Zeit habe es ein Auf und Ab gegeben, die SpVgg ist ab- und aufgestiegen; zudem ist das Sportheim abgebrannt. "Aktuell haben wir aber gar keine schlechte Mannschaft, es fehlt einfach ein Vollstrecker, es klappt nicht mit dem Toreschießen", sagt der Vorsitzende.

Diese Beurteilung teilt Kapitän Andreas Bauerschmitt, der auch sagt: "Wir bräuchten einfach spielerisch noch etwas Unterstützung in der Mannschaft. Gut wäre ein Spieler, der das Spiel an sich reißt und die Mannschaft führt." Die Ursache für den Trainerwechsel sieht er darin, dass die Trainingsbeteiligung stark nachgelassen habe, und dem fehlenden Zusammenhalt in der Mannschaft. Nach den ersten Trainingseinheiten mit dem neuen Trainer sei dies nach der Winterpause wieder anders, und es habe sich auch schon einiges getan. "Unser Ziel ist es, in den restlichen Begegnungen so viel Punkte wie möglich zu holen", sagt er. Das sieht auch Trainer Peter Heppt so. "Ich möchte noch einen guten Saisonabschluss erreichen. Im Kader steckt auf jeden Fall noch Potenzial, und das ist auch ausbaufähig."


Rückstand noch gedreht

Das Derby mit dem Nachbarn von der anderen Mainseite war hart umkämpft, aber erneut verschenkten die Roßstadter sehr unglücklich einen Erfolg noch in der letzten Minute. Dabei hatte alles vielversprechend begonnen. Die Roßstadter waren ihrem Gast SC Stettfeld ein gleichwertiger Gegner und hatten durchaus ihre Torchancen. Allerdings kamen die Stettfelder kurz vor dem Wechsel, in der 42. Minute, durch Christian Höfler zur Führung. Hat der neue Trainer dann in der Pause eine "Standpauke" gehalten? Verwandelt kam seine Mannschaft auf jeden Fall zurück. Torjäger Sebastian Baumgartl holte zum "Doppelschlag" aus. In der 54. Minute glich er aus und brachte seine Mannschaft in der 60. Minute sogar in Führung.

Doch dann bewahrheitete sich wieder der alte Herberger-Spruch, "das Spiel dauert 90 Minuten", und daran erinnerten sich anscheinend nur die Stettfelder. Stefan Hasch glich in der 86. Minute aus, in der 89. Minute ließ Matthias Spath das 2:3 folgen. Es gab also für Roßstadt wieder keinen Punktgewinn, und die Mannschaft steht weiterhin auf dem vorletzten Tabellenplatz. Der ist aber sicher, denn mit dem FC Knetzgau (Mannschaft zurückgezogen) steht ein Absteiger fest, und der FC Ziegelanger (ohne Punkt schon abgeschlagen) ist wohl auch nicht mehr zu retten.
Newsletter kostenlos abonnieren


noch Zeichen



Bitte melden Sie sich an, um kommentieren zu können:

Sie sind noch nicht registriert? Bitte hier registrieren.