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Nach "Rot" kippt das Spitzenspiel in Limbach

Der TSV Limbach büßte in der Fußball-A-Klasse Schweinfurt 5 gegen den SV Neuschleichach eine 3:1-Führung ein und musste sich mit einem 3:3 begnügen.
Der Limbacher Christoph Lipa (rechts) im Zweikampf an der Strafraumgrenze mit dem Neuschleichacher Frank Mahr (links)
 
Sechs Tore, eine Rote Karte und jede Menge Aufregung sahen die Zuschauer im Spitzenspiel der Fußball-A-Klasse-Schweinfurt 5. Dort trafen der Drittplatzierte TSV Limbach und der Tabellenführer SV Neuschleichach aufeinander. Am Ende hieß es 3:3.

Der durchweichte Boden bot beiden Seiten keine idealen Ausgangsbedingungen für eine Partie von hohem spielerischen Niveau. Dennoch setzten die Neuschleichacher Spitzenreiter alles daran, den Heimvorteil ihrer motivierten Verfolger aus Limbach so klein wie möglich zu halten, und begannen mit hohem Körpereinsatz. Doch die Limbacher wussten dagegenzuhalten.


Die Limbacher schlagen zurück

Mit der erst zweiten Torchance des Spiels brachte Pascal Burgis, der einen langen Pass erlief, Heimtorwart Gerald Hüpschle stehen ließ und einschob, die Gäste in Führung (17.). Doch von dem frühen Rückstand unbeeindruckt kam nun auch der TSV besser in die Partie und begann, das Geschehen zu bestimmen. Nur eine Minute später bediente Stefan Albert Markus Vogentanz, der zum Ausgleich traf (18.). Die Hausherren übten nun großen Druck auf die Gäste aus und erspielten sich immer wieder gefährliche Chancen. Eine davon, erneut nach einer Flanke von der Grundlinie, verwandelte Christoph Lipa zur Führung (28.). Drei Minuten später lieferte erneut Albert mit einer Hereingabe die Vorarbeit zum Treffer von Arkadiusz Mordon (31.). Gästetorwart Thomas Huttner verhinderte durch einige sehenswerte Paraden einen höheren Rückstand und hielt damit seine Mannschaft im Spiel.

Der durch ein Foul verletzte TSV-Spielertrainer Michael Finster musste dann den Platz verlassen (23.). Anschließend vergaß der ebenfalls gefoulte Lukas Krause seine guten Manieren und vergriff sich am Übeltäter. Folgerichtig wurde er von Schiedsrichter Uwe Derra wegen Tätlichkeit mit den Roten Karten des Spielfeldes verwiesen (43.). Nach der Pause nutzten die Gäste ihre Überzahl aus. Zwar hatte der TSV nach langen Bällen noch ein paar Tormöglichkeiten, doch wusste er sie nicht zu nutzen. Jonas Schmitt agierte für den SV geschickter, als er einen schlecht geklärten Ball im Strafraum zum Anschlusstreffer einschob (53.). Kurz darauf versuchte Johannes Hofmann, einen Torschuss der Gäste mit dem Kopf zu klären, doch fälschte er ihn unhaltbar in die eigenen Maschen ab (57.).


Die Kraft lässt nach

Mit fortlaufender Spielzeit machte sich die Unterzahl bei den Limbachern immer mehr bemerkbar, und einige Spieler begannen über Krämpfe zu klagen. Dennoch gab die Heimelf nicht auf und versuchte, auch offensiv immer wieder Akzente zu setzen. Schließlich mussten beide Seiten aber mit einem Punkt vorlieb nehmen und rutschten damit jeweils einen Platz in der Tabelle nach unten.

"Trotz allem bin ich mit der heutigen Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Ohne die Rote Karte wäre ein Sieg natürlich möglich gewesen", erklärte Vorsitzender Frank Bühl. "Wir stehen verdient im oberen Tabellendrittel und haben gute Chancen, am Ende der Saison zu den zwei besten Mannschaften der Liga zu zählen", fügte er an.





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