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Motorsport

Lokalmatadoren siegen in Bramberg

Beim "Mofacross der Nationen" in Bramberg setzten sich in der Serienklasse die Lokalmatadoren durch. 27 Teams traten an.
Anfeuerung für die "Spätzünder", die sich in der Serienklasse den Sieg holten
 
von GÜNTHER GEILING
Im regulären Straßenverkehr haben "frisierte" Mofas nichts zu suchen. Anders verhält es sich dagegen auf der Cross-Strecke in Bramberg "auf der Alm". Dort richtete der BMC Bramberg am Pfingstwochenende das Drei-Stunden-Rennen "Mofacross der Nationen" aus. 27 Teams, Einzelfahrer der "Serie" oder Tuningklasse" lieferten sich packende Rennen. In der "Serienklasse" hatten die Lokalmatadoren "Spätzünder" und "Pfiffer Racing" zur großen Freude der vielen Zuschauer die Nase vorne.

Den Fahrern macht es Spaß, ihre Fahrzeuge und das Material bis an seine Grenzen zu testen. Das bekommen in Bramberg auch die Zuschauer mit, denn direkt vor ihren Augen ist die "Boxengasse" eingerichtet. Dort warten die Helfer im Hintergrund, die beim Auswechseln eines Teils aushelfen oder an der einen der anderen Stelle schrauben.


Der Regen tut der Strecke gut

Beim Training am Samstag wirbelte noch mächtig Staub auf, denn es hatte tagelang nicht geregnet. In der Nacht gab es dann aber heftigen Gewitterregen, so dass man um die Durchführung des Rennens fürchtete. Der Regen tat aber der Piste "auf der Alm" gut, die Cross-Strecke bot nun fast ideale Bedingungen.

Beim Start der 18 Teams aus der "Tuning-Klasse" und neun der "Serienklasse" heulten die Motoren auf, denn jeder wollte schon am Starthügel die beste Position für sich erreichen. Hier merkte man schon die Unterschiede. In der "Serienklasse" kann man nur demonstrieren, wie gut man ein serienmäßiges Mofa tunen kann. In der "Tuning"-Klasse oder offenen Klasse kann das Mofa aber ganz individuell verändert werden.

Am Rande der Piste verfolgten die Zuschauer gespannt das mehrstündige Rennen, und es waren ganze Familien im "Rennfieber", die das Hobby ihres Sohnes oder Enkels mitverfolgten. So auch Oma Hofmann aus Kirchlauter, die mit Mama Michaela das Rennen von Paul auf "Zündappschmiede" genau mitverfolgten.


Bis zu drei Fahrer im Wechsel

Drei Stunden auf dem Fahrzeug zu sitzen, bedeutet eine große Anstrengung, zumal die "normalen Zweiräder" nicht so gefedert sind, dass sie alle Hügel und Sprünge einfach auffangen. Es ist aber die Eigenart des "Mofa-Cross", dass jedes Team maximal drei Fahrer benennen kann, die sich im Renen beliebig oft abwechseln können.
Mit Spannung wurde der Ausgang in der "Serienklasse" verfolgt, denn mehr als die Hälfte des Teilnehmerfeldes kam aus dem Umfeld des Bramberger Motorsportclubs. Eine Favoritenrolle nahmen dabei die beiden Teams "Pfiffer-Racing" aus Bischwind und "Spätzünder" aus Unterpreppach ein, die jeweils schon in den Meisterschaften 2015 und 2016 unter den ersten vier sehr erfolgreich abgeschlossen hatten.

"Pfiffer Racing" mit Jens Hofmann und Daniel Müller hatten auch diese Saison beim Rennen in Cadolzburg sehr erfolgreich mit dem ersten Platz begonnen, "Sachs-Racing" aus Ebern mit Rene Werner und David Eichelsdörfer kam auf Platz 2, während die "Spätzünder" aus Unterpreppach mit Michael Müller und Fabian Valtin hier im wahrsten Sinne des Wortes etwas spät zündeten und Neunte wurden. Es gewinnt das Team, das in den meisten Runden geführt hat. Vorbereitung und Material passten auch diesmal bei den "Lokalmatadoren". Auf die ersten vier Plätze kamen Teams aus dem Bereich des BMC Bramberg.


Die "Spätzünder" liegen vorne

Es siegten die "Spätzünder" (Michael Müller und Fabian Valtin) aus Unterpreppach mit 102 Runden vor "Pfiffer Racing" (Jens Hofmann und Daniel Müller), Bischwind, 100. Dritter wurde Bordwendt Motorsport (Alexander Precht und Lukas Dietz), Ebern, 99, Vierter "Sachs Racing" (Rene Werner und David Eichelsdörfer) 89. Die weitere Platzierung: 5. SK Mofasport Neukirchen 82, 6. "Zündappschmiede" (Paul Hofmann) Kirchlauter 77, 7. Die "Schopperer" 62, 8. "Hercules-Racing" (Kilian Dietz und Sven Bornkessel), Ebern, 49, 9. "Biergit-Racing-Team" (Matthias Huppmann, Florian Laubender) 16.

In der "Tuning-Klasse" stießen die Lokalmatadore aus Bramberg, "Schlammschlucker", mit Platz 3 unter 18 Teams in die Spitzengruppe vor. Die Platzierungen: 1. "Zündapps letzte Rache" 113 Runden, 2. "Team Schlitz" 109, 3. "Schlammschlucker" (Stefan Groß) 106, 4. "Schröter Reloaded" (Dirk Schröter und Christian Schröter), Ebern 104, 5. "Alte Säcke Racing Team" 95, 6. "Die Holzer" 94 Runden.

Am 19. August findet bei Neukirchen (Sulzbach-Rosenberg) das dritte und letzte Rennen dieser Serie statt.
Für den BMC Bramberg war das Rennen auch so etwas wie ein Aufwärmen für das große Motocross-Rennwochenende, das am 12./13. August "auf der Alm" in Bramberg bestimmt wieder viele Zuschauer lockt, mit Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren der Soloklasse aus der Nordbayern-Serie und Thüringer Meisterschaft und dem besonderen Highlight, den "Seitenwagen-Veteranen".
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