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Kickboxen

Fast wie bei einer Weltmeisterschaft

Zwei Haßfurter kämpfen sich aufs Treppchen bei internationaler Meisterschaft.
Kevin Barth (l.) mit einer linken Geraden zum Kopf seines Gegners Fotos: Daniel Rossol
 
Fünf Sportler der "Extreme Arts Academy" aus Haßfurt sind beim 30. "Battle of the Hunsrück", den internationalen deutschen Meisterschaften in Simmern, an den Start gegangen. Die Haßfurter holten zwei Podiumsplätze.
Zum 30. Jubiläum dieser Kickbox-Meisterschaft reisten Sportler aus etlichen Nationen, darunter aus den USA, Thailand, England, Irland, Irak und Kroatien, an, um sich mit den besten Kämpfern zu messen. Der Veranstalter verglich den Wettbewerb wegen der starken internationalen Beteiligung und der hohen Teilnehmerzahl von fast 1800 Starts mit dem Niveau einer Weltmeisterschaft.
Kevin Barth aus Oberschwarzach trat bei den Herren im K1-Kickboxen in der Gewichtsklasse bis 80 kg an. "K-1" gilt als die Königsklasse im Kickboxen, da hier nach so genannten "Oriental Rules" gekämpft wird. Das bedeutet, dass neben den normalen Faust- und Fußtechniken aus dem klassischen Kickboxen auch Tritte zu den Beinen des Gegners sowie Kniestöße erlaubt sind. Der 22-Jährige kämpfte sich ungeschlagen bis ins Finale. Auch dort landete er viele harte Treffer landen und setzte seinem Kontrahenten deutlich zu. Am Ende unterlag Barth mit nur einem Punkt. Er erkämpfte sich somit Silber.
Ria Espig aus Augsfeld ging bei den Frauen in der Gewichtsklasse über 65 kg an den Start. Die 29-jährige Vize-Weltmeisterin des Jahres 2016 zeigte eine starke Leistung, unterlag ihrer Konkurrentin und späteren Turniersiegerin aus England im Halbfinale allerdings knapp nach Punkten. Im Kampf um Platz 3 überzeugte sie und gewann das Duell bereits nach knapp 30 Sekunden durch technischen K.o. Espig holte Bronze nach Haßfurt.
Bernd Nikolaus aus Zeil bestritt bei dieser Großveranstaltung sein Debüt im K1-Kickboxen. Der 32-Jährige bewies sowohl mentale als auch physische Stärke und zeigte sich in Höchstform. Im Viertelfinale ließ er sich von seinem erfahrenen Kontrahenten aus dem Iran wenig beeindrucken. Nikolaus landete zahlreiche Treffer an Kopf und Körper seines Gegners und zeigte Nehmerqualitäten. In der letzten Runde punktete er zudem mit einer Vielzahl von Kniestößen zum Körper des Iraners. Dennoch entschieden sich die Punktrichter knapp gegen den Kämpfer der Extreme Arts Academy, was ihm Platz 5 in der Gewichtsklasse der Herren bis 75 kg einbrachte.
Marcus Schneier aus Augsfeld, der sich erst im Mai diesen Jahres bei seinem Kickbox-Debüt direkt die Silbermedaille erkämpft hatte, zeigte bei seinem zweiten Kampfsportturnier ebenfalls eine starke Leistung in der Jugendkategorie. Im Achtelfinale punktete er mit schnellen Distanzschlägen, bei Gleichstand ging der Kampf in die Verlängerung. Am Ende entschieden sich die Kampfrichter knapp gegen den 16-Jährigen.
Der erst zehnjährige Julian Bader aus Haßfurt trat in der Kinderklasse bis 35 kg an. Er zeigte eine starke Leistung mit vielen präzisen Angriffen, ließ kaum Gegentreffer zu und gewann das Achtelfinale einstimmig mit einer starken Leistung. Im Viertelfinale erzielte er etwas weniger Punkte als sein Konkurrent, was ihm Platz 5 einbrachte.
Der Trainer der Extreme Arts Academy, Denny Krüger, lobte die Leistung der Athleten und auch die Leistung der mitgereisten Teamkameraden und Betreuer: "Alle Kämpfer haben die zuvor besprochenen Taktiken gut umgesetzt und konnten sich gegen die starke Konkurrenz beweisen. Auch alle unsere Helfer haben ganze Arbeit geleistet und für einen reibungslosen Ablauf gesorgt, was nicht unwesentlich zum Erfolg unseres Teams beigetragen hat."
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