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FC Sand setzt sich am Ende deutlich durch

Mit 4:1 gegen den SC Feucht landete der FC Sand gegen den SC Feucht zu Hause seinen sechsten Saisonsieg in der Fußball-Bayernliga Nord.
Der Sander Danny Schlereth (Mitte) erzielt das 1:0, obwohl ihn Gästekeeper Andreas Sponsel (rechts) bei seinem Abwehrversuch im Gesicht trifft und sich Schlereth eine blutige Nase holte.
 
von RALF NAUMANN
4:1 gewonnen - das hört sich deutlich an. Doch war es auch deutlich? "Erste Halbzeit hoch verdient, in der zweiten Hälfte haben wir etwas gebraucht, um ins Spiel zu kommen", beantwortete Sands Trainer Uwe Ernst die Frage nach dem sechsten Saisonsieg des FC Sand in der Fußball-Bayernliga Nord insgesamt mit einem "Ja". Ganz anderer Meinung war dagegen sein Kollege Klaus Mösle vom SC Feucht. "Auf gar keinen Fall", so der 54-Jährige, der nicht nur sehr enttäuscht war über die Niederlage seiner Elf war, sondern richtig sauer.

Aus seiner Sicht habe seine Mannschaft die Partie sehr gut begonnen. In erster Linie hätten "eigene Fehler" dazu geführt, dass der Gegner in Führung ging. Fakt ist, dass Sands Danny Schlereth der Nutznießer eines individuellen Abwehraussetzers von Feucht war und den Ball, der plötzlich in den Strafraum flog, frei stehend am herausstürmenden Feuchter Schlussmann Andreas Sponsel, der ihn mit dem Arm noch schmerzhaft in der rechten Gesichtshälfte traf, zur 1:0-Führung in die Maschen köpfte (23.). Und dieser Vorsprung gab Sands Kapitän Daniel Krüger und seinen Teamkollegen weiteren Aufwind. Acht Minuten später zog Sebastian Wagner nach einem Konter aus 16 Metern trocken ab, und es hieß 2:0 (31.).


Anschluss durch ein Eigentor

"Das darf einfach einer erfahrenen Mannschaft, wie wir sie haben, nicht passieren, dass wir in so einem Konter reinlaufen", ärgerte sich Mösle und nannte beispielhaft den regionalligaerfahrenen Frank Lincke oder den sogar drittligaerfahrenen Matthias Heckenberger.

Dennoch gaben sich die Mittelfranken längst nicht geschlagen und hatten dank der unfreiwilligen Mithilfe von Sands Rückkehrer Florian Gundelsheimer nach nicht einmal drei Minuten in der zweiten Halbzeit auch erstmals Erfolg, dem im Getümmel und im Sitzen ein Eigentor unterlief (48.). "Blödes Tor. Kann passieren", kommentierte Uwe Ernst.


Nach der Pause unter Druck

Über den Beginn der zweiten Hälfte ärgerte er sich trotzdem sehr. "Wir wollten eigentlich hellwach aus der Kabine kommen", sagte der Bamberger, dessen Mannschaft den Vorsatz allerdings nicht in die Tat umsetzte. Die Mittelfranken waren nun am Drücker und drängten auf den Ausgleich, 20 lange Minuten, in denen den Sandern so gut wie nichts gelang. Wie gut deshalb für die Hausherren, dass Sebastian Wagner einen Sahnetag erwischt hatte und mit seinem zweiten Sonntagsschuss, diesmal aus gut 40 Metern, den diesmal richtig verdutzten und chancenlosen Sponsel zum zweiten Mal überwand (74.). Noch geschockt vom abrupten Ende der Aufholjagd, konnte Feuchts Torwart fünf Minuten später auch den kurz zuvor eingewechselten Thorsten Schlereth nicht stoppen. Der Angreifer lupfte nach einem tollen Pass den Ball am herausstürmenden Sponsel vorbei und ließ sich vor dem nun leeren Gehäuse auch von SC-Verteidiger Johannes Pex nicht mehr davon abbringen, das 4:1 zu erzielen (79.).

Uwe Ernst zeigte sich nach dem Schlusspfiff erleichtert darüber, dass seine Mannschaft letztlich gute Antworten auf die Feuchter Offensivbemühungen hatte. "Ich habe schon ein wenig geklappert", räumte er ein und atmete nach dem 3:1 kräftig durch. Mit dem Sieg war er natürlich zufrieden. Und 75 Minuten auch mit der Spielweise. "So kann es weitergehen."

Während die Sander ihre 22 Punkte bisher lautstark feierten, haderte Klaus Mösle, der seine Spieler nur einige Meter entfernt erst zum Gespräch gebeten hatte und trotz einsetzenden Regens gleich zum Auslaufen schickte, mit der Spielweise des FC Sand, der "eh nur auf Konter gespielt" habe.

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