FC Sand geht zuversichtlich in sein Heimspiel

Zum zweiten Heimspiel hintereinander erwartet der FC Sand am Samstag (15 Uhr) mit dem TSV Großbardorf einen sehr starken Gegner.
Rückkehrer Dominic Leim (links) und Manuel Müller (rechts) sollen im Sander Abwehrzentrum wieder für Stabilität sorgen.
 
von ALFONS BEUERLEIN
Nach dem großartigen 6:1-Erfolg in der Fußball-Bayernliga Nord gegen den SV Erlenbach in der Vorwoche möchten die Gastgeber in der Spur bleiben. Am liebsten wäre den Sandern natürlich ein weiterer Heimsieg.
Das 6:1 über den SV Erlenbach hat dem FC Sand in mehrfacher Hinsicht gut getan. Nicht nur, dass die Truppe von Trainer Uwe Ernst ihr Punkte- und Trefferkonto aufbesserte, sondern auch für das Selbstvertrauen der Spieler war der in dieser Höhe nicht erwartete Erfolg wichtig. Die gesamte Mannschaft, vom Torwart bis zu den Ergänzungsspielern auf der Bank, hat bewiesen, dass sie in der Bayernliga mit jedem Gegner mithalten kann.

So sieht es auch das Trainer-Duo, das sich im Derby gegen den TSV Großbardorf eine ähnlich starke Vorstellung erhofft. Chefcoach Uwe Ernst fordert: "Wir dürfen nicht nach einem guten Spiel wieder einen schlechteren Zacken reinhauen, sondern müssen mit beständigen Leistungen aufwarten. Deshalb wollen wir auch gegen den TSV Großbardorf dominant auftreten". Und Co-Trainer Stefan Nöthling ergänzt: "Wenn wir erneut über die volle Distanz mit Herzblut und Leidenschaft spielen und kämpfen, ist auch gegen die starken Großbardorfer etwas möglich". Der Gast aus Großbardorf stellt seit Jahren eine der spielstärksten Mannschaften der Liga. In der vergangenen Spielrunde verpassten die Grabfelder erst durch eine Niederlage im allerletzten Spiel die mögliche Meisterschaft oder Aufstiegs-Relegation.

Aktuell belegen die Grabfelder mit 15 Punkten den achten Rang. Nach dem 0:0 gegen Amberg sowie den Niederlagen im DFB-Pokal gegen den TSV Aubstadt (2:3) und in Weiden (0:1) behielt der TSV vor einer Woche gegen die DJK Bamberg knapp mit 3:2 die Oberhand.


Nicht verstecken

Bisher bester Torschütze der heutigen Gäste ist Pascal Stahl mit fünf Treffern, der erst vor der Saison vom FC Sand wieder zum TSV Großbardorf zurück wechselte. Doch die "Bardorfer" haben eine ganze Reihe weiterer überdurchschnittlicher Spieler in ihren Reihen. Dem FC Sand ist bewusst, dass gegen diesen Gegner nur mit einer Spitzenleistung etwas zu erreichen ist. In den Duellen der letztjährigen Spielrunde gab es zwei 0:3-Niederlagen. Für die jetzige Begegnung sind die Sander jedoch zuversichtlicher. "Wir haben gut trainiert und uns gezielt vorbereitet. Wenn wir konzentriert spielen, müssen wir uns vor keinem Gegner verstecken. Wir haben ein Heimspiel, und da wollen wir punkten", so die Ansage von Nöthling.

In der Mannschaft des FC Sand wird es gegenüber dem Erlenbacher Spiel kaum Veränderungen geben, denn außer den verletzten Tevin McCullough und Dominik Rippstein steht Trainer Uwe Ernst der kompletter Spielerkader zur Verfügung. Auch Dinis Ribeiro ist aus seinem Urlaub zurück.

Gegenüber den ersten Saisonspielen hat sich die Mannschaft des FC Sand gut entwickelt. Dazu beigetragen hat auch die Rückkehr von Dominik Leim. Durch ihn bekam die Abwehr noch größere Stabilität, und gleichzeitig wurden Florian Gundelsheimer und Andre Karmann für die Offensive frei, die durch ihre Schnelligkeit und Kopfballstärke für mehr Druck auf den Gegner sorgen. Ob sich diese Umstellung auch gegen den TSV Großbardorf auswirkt, muss allerdings abgewartet werden. Im Lager des FC Sand herrscht Zuversicht. "Wenn wir die gleiche Zweikampfstärke wie gegen den SV Erlenbach an den Tag legen, können wir es schaffen", versichert Trainer Uwe Ernst.

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