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Jugendfussball

Ex-Profi Wück hält Lehrgang in Ebern

Eine Fortbildung für mehr als 50 Fußball-Stützpunkttrainer aus Bayern fand auf dem Gelände des Friedrich-Rückert-Gymnasiums (FRG) in Ebern statt.
Christian Wück (vorne) gewährte in Theorie und Praxis Einblicke in seine Arbeit.
 
Als Referent stand mit dem U17-Nationalcoach Christian Wück ein ehemaliger Club-Profi zur Verfügung.
Michael Urbansky, DFB-Koordinator für die Talentförderung in Nordbayern, begrüßte die DFB-Stützpunkttrainer zur Schulung unter dem Aspekt "Was sind die Leitlinien des DFB, wie werden die Leitlinien auf dem Sportplatz umgesetzt?"

Der Kursort FRG war ganz bewusst gewählt worden, weil dort seit Jahren eine sehr gelungene, schulartübergreifende Fußballförderung zusammen mit dem DFB-Stützpunkt Haßberge stattfindet. Christian Wück bestellte gleich zu Beginn der Tagung allen Trainern die besten Grüße vom Trainerteam des frischgebackenen U21-Europameisters Deutschland. "Dass Deutschland im Juniorenfußball so gut ist, ist auch der Arbeit an der Basis geschuldet, also an den flächendeckenden DFB-Stützpunkten im ganzen Land", sagte er.

In seinem Vortrag ging Wück auf die DFB-Leitlinien für die Offensiv- und Defensivphase ein: Zielgerecht und konsequent zum Torerfolg kommen, jederzeit anspielbar sein, Räume im Rücken des Gegners erkennen und nutzen, Raum so tief wie möglich und so breit wie nötig aufteilen (Offensive), im Raum, aber gegnerorientiert verteidigen, Ballgewinne durch Raum-, Zeit- und Gegnerdruck provozieren, mit Mut zum Ballgewinn hin zum Willen, das Tor zu verteidigen (Defensive) - das waren nur einige Beispiele, auf die der Ex-Profi in seiner Präsentation präzise einging.


Praxisvorführung und Diskussionsrunde

Im Anschluss demonstrierte Wück mit Spielern des DFB-Stützpunktes Haßberge einzelne praktische Trainingsformen. Zum Abschluss stellte sich der Ex-Profi des 1. FC Nürnberg und des Karlsruher SC in einer angeregten Diskussion den Fragen der Trainer. Welchen Stellenwert die Trainertagung hatte, zeigt die Tatsache, dass ab Mittag der DFB-Direktor für Ausbildung und Nachwuchsförderung, Markus Hirte (Düsseldorf), anreiste. "Wir alle sind die Ausbilder der neuen Nationalspieler. Was jetzt ganz da oben entstanden ist, ist das Ergebnis dessen, was an der Basis gelegt wird", so der Chef der Talentförderung in Deutschland. Allerdings rief er die Verantwortlichen an den Stützpunkten auch dazu auf, immer den Blick für Talente offen zu halten. Für den gastgebenden DFB-Stützpunkt Haßberge (Standort in Sand, mit der Förderung am Schulzentrum und am Friedrich-Rückert-Gymnasium Ebern) hatte der oberste Chef des DFB-Talentförderprojekts sehr anerkennende Worte parat.

Mirko Reichel, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums der SpVgg Greuther Fürth, gab einen Einblick in die Nachwuchsförderung des Zweitligisten. Ein intensiver Meinungsaustausch schloss sich seinem Referat an. DFB-Koordinator Urbansky informierte über Neuerungen in der Organisationsstruktur sowie Inhalte des DFB-Stützpunkttrainings ab der kommenden Saison.
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