Eberner Duo bei der WM auf dem fünften Platz

Bei den Kickbox-Weltmeisterschaften der Jugend und Junioren im irischen Dublin belegten Johanna Zeitler und Darius Strätz jeweils den fünften Platz.
Stolz können die beiden Eberner Kickboxer Darius Strätz und Johanna Zeitler (von links) auf ihre fünften Plätze bei der Kickbox-Weltmeisterschaft mit über 2000 Sportlern im irischen Dublin sein. Rechts Coach Jürgen Schorn
 
von WOLFGANG DIETZ
Bestens haben die beiden Eberner Kickboxer Johanna Zeitler und Darius Strätz bei der Jugend-Weltmeisterschaft in Dublin (Irland) nicht nur die Farben des Eberner Kickbox-stalles Jürgen Schorn vertreten, sondern auch die des deutschen Teams. Für beide war es eine Ehre, den Bundesadler bei der WM auf der Brust zu tragen.
Über 2000 Sportler aus 60 Nationen gaben sich bei der größten Kickbox-Weltmeisterschaft, die es jemals im Jugend- und Juniorenbereich gegeben hat. Konstante Leistungen und Stehvermögen waren also gefragt.
Als erster der beiden Eberner Sportler ging Darius Strätz bei der Jugend A bis 52 Kilogramm auf die Matte. Sein Gegner war Lokalmatador Matthew McQuillan, während im Anschluss Johanna Zeitler bis 60 Kilo auf die Türkin Dilan Dumanlin traf. Beide Eberner zeigten sich in prächtiger Verfassung und zogen mit Siegen in die zweite Runde ein.

Hier stand dann Nicholas Garcia aus Guatemala dem Eberner Strätz gegenüber. Auch in dieser Auseinandersetzung war der Eberner der klar dominierende Kämpfer. Er gewann vorzeitig mit zehn Punkten Vorsprung, was alles über den Kampfverlauf aussagt. Nun ging es für beide Eberner um den Einzug ins Halbfinale. Johanna Zeitler hatte es mit der Favoritin und späteren Weltmeisterin Karyna Nikitina aus Irland zu tun. Sie zeigte einen beherzten Kampf, doch am Ende war ihre Gegnerin ein Tick stärker. Die Ebernerin hatte sich einfach zu sehr unter Druck gesetzt.


Ein harter Fußtreffer

Darius Stätz stand dem starken Amerikaner Qj Pastor gegenüber. Es entwickelte sich ein Kampf auf Augenhöhe, bei dem die Führung laufend wechselte und es keinem der beiden gelang, sich entscheidend abzusetzen. Mitte der zweiten Runde traf dann der Amerikaner den Eberner mit einem gedrehten Kick voll am Kopf, so dass dieser zu Boden ging. Doch bewies der Eberner Wettkampfhärte und signalisierte nach kurzer Zeit, dass er wieder kampfbereit sei. Gleich mit seiner ersten Technik nach dem Niederschlag landete er einen Fußtreffer zum Kopf des Amerikaners. Er versuchte nun alles, doch reichte es nicht, um ins Halbfinale einzuziehen. Am Ende fehlten Strätz zwei Punkte.

Somit sprangen für beide Eberner zwei hoch einzustufende fünfte Plätze bei der Weltmeisterschaft heraus. Nicht nur sie, sondern auch der Bundestrainerstab sowie Heimcoach Jürgen Schorn können stolz auf die Vorstellungen der Sportler sein, für die es in Irland nicht die letzte Nominierung auf internationaler Ebene gewesen sein dürfte.





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