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ESC erst auswärts, dann steigt gleich ein Derby

Zwei Mal mächtig gefordert werden die "Hawks" des ESC Haßfurt gleich am ersten Wochenende der neuen Eishockey-Landesligasaison.
"Vorsichtig optimistisch" blickt Trainer Martin Reichert (links) trotz aller personellen Sorgen auf die ersten beiden Saisonpartien der "Hawks".
 
von RALF NAUMANN
Sowohl am Freitag beim EHC Nürnberg (20 Uhr) als auch bei der Heimspiel-Premiere zwei Tage später gegen den SC Bad Kissingen (18.30 Uhr) muss die Mannschaft von Trainer Martin Reichert wohl Topleistungen abrufen, um zu bestehen.

"Natürlich wollen wir gewinnen, wie immer vor jedem Spiel ist jeder andere Gedanke fehl am Platz", gibt sich der ESC-Trainer nach der insgesamt positiven Vorbereitung und trotz des Dämpfers zuletzt beim EHC Mitterteich "vorsichtig optimistisch." Doch um das Ziel zu erreichen, ist eine Grundvoraussetzung zwingend notwendig: "Damit wir Spiele mit unserer Mannschaft in dieser Landesliga gewinnen, benötigen wir eine Top-Leistung jedes Spielers und die 100-prozentige Erfüllung der ihm gestellten Aufgabe", macht Reichert deutlich und fügt hinzu: "Dass wir uns keine Ausfälle oder verletzte Spieler erlauben können, ist, denke ich, klar." Und genau da liegt das Problem gleich am Anfang, denn neben Georg Lang und Christian Dietrich steht auch Ilja Kine-
reisch nicht zur Verfügung. Ob David Franek nach dem Verlust zweier Zähne auflaufen kann, entscheidet sich kurzfristig.


Gute Erinnerungen

Der Grundstein für ein erfolgreiches Abschneiden soll dennoch bereits in Nürnberg gelegt werden, was angesichts der positiven Vergangenheit durchaus möglich erscheint. Jedenfalls hat Reichert noch beste Erinnerungen an das letzte Gastspiel der "Hawks" in der Norisstadt, schließlich behielten sie deutlich mit 10:3 die Oberhand in der "Arena". Dass das Abstiegsrundenspiel Ende Februar gegen die von Ex-ESC-Trainer Stan Mikulenka trainierten "Achtziger" mit 4:7 verloren ging, spielte auf Grund der vorangegangenen acht Siege und des bereits feststehenden Klassenerhalts keine Rolle mehr.

Ein erstes sportliches Glanzlicht ist am Sonntag dann die Partie gegen die Kissinger "Wölfe", der auch Martin Reichert voller Spannung entgegenblickt. "Natürlich ist ein Derby immer etwas Besonderes. Zudem sind Mannschaften, die viel Geld in ihre Spieler investieren, sich nicht unbedingt an Regeln und Vereinbarungen halten, immer eine besondere Herausforderung für uns", folgen einige Seitenhiebe gleich hinterher.


Stark verändertes Team

Dabei geht es natürlich auch um die ehemaligen Haßfurter in den Reihen der Gäste. Nachdem Eugen Nold den "Hawks" bereits nach der Vorrunde der letzten Saison den Rücken gekehrt hat, wechselten vor einigen Monaten auch die Nachwuchsspieler Michael Stach und Torhüter Michael Tscherepanow zum Lokalrivalen. Sie sollen neben den weiteren Neuzugängen, dem in Haßfurts ebenfalls bestens bekannten Torhüter Timo Jung (ERV Schweinfurt), dem Ex-Schweinfurter Weltenbummler Marc Hemmerich (Eisbären Eppelheim), dem jungen Litauer Deniss Plaunovs, Christian Masel (Bayreuth 1b) sowie dem mittlerweile 39-jährigen Rückkehrern Romans Nikitins und dem seit einigen Jahren inaktiven Mike Heindl für eine weitere erfolgreiche Saison sorgen.

Im Vorjahr scheiterte die Mannschaft um den alten und neuen Spielertrainer Mikhail Nemirowksy erst in den Play-offs an der EA Schongau. Ob in dieser Saison ein ähnliches Abschneiden möglich ist, bleibt abzuwarten. Zwar haben die Kissinger bis dato offiziell acht Neulinge und Rückkehrer an Bord, doch haben auch einige namhafte Leistungsträger den Verein verlassen. Bis Donnerstag standen damit neben zwei Torhütern lediglich drei nominelle Verteidiger und neun Angreifer im offiziellen Aufgebot. Doch zumindest einen weitere Neuverpflichtung für Sonntag deutete Nemirowsky an.

Die personelle Situation der Gegner interessiert Martin Reichert aber nur am Rande. Er hofft, dass seine ebenfalls dezimierten "Hawks" diesmal wieder die Oberhand behalten, nachdem sie im Vorjahr mit 3:6 unterlagen und insgesamt in den letzten vier Vergleichen das Nachsehen hatten. "Wir wollen die Partie unbedingt gewinnen und das Wochenende nach einem hoffentlich erfolgreichen Auftakt in Nürnberg noch erfolgreicher abschließen", betont der 52-Jährige.

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