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Eishockey-Landesliga

ESC Haßfurt siegt nach Penaltyschießen

Der ESC Haßfurt gewann zum Auftakt der Abstiegsrunde in der Eishockey-Landesliga beim VER Selb 1b mit 4:3 nach Penaltyschießen.
An seinem 26. Geburtstag landetet ein Schlagschuss von Frederic Rambacher (links) zwar nur am Lattenkreuz des Selber Gehäuses. Dennoch konnte sich der ESC-Verteidiger am Ende freuen, denn er und seine "Hawks" gewannen nach Penaltyschießen.
 
von RALF NAUMANN
Es war wieder ein sehr hartes Stück Arbeit für den ESC Haßfurt. Doch die Bemühungen in der Eishalle des VER Selb haben sich ausgezahlt. Acht Tage nach der Niederlage im letzten Vorrundenspiel der Eishockey-Landesliga an gleicher Stelle drehte die Mannschaft um Trainer Martin Reichert den Spieß um. Zwar wurde der 4:3 (0:1, 2:1, 1:1)-Erfolg über die 1b des VER erst im Penaltyschießen besiegelt. Der Auftakt in die Abstiegsrunde kann dennoch als gelungen bezeichnet werden.

"Es war klar, dass die zu Hause alles aufrüsten. Deswegen war es unheimlich schwer zu spielen", zeigte sich der ESC-Coach nach dem diesmal geglückten Start sehr erleichtert. Auch deshalb, weil der angeschlagene David Franek, der ebenso wie einige seiner Teamkollegen nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war, auf die Zähne biss. Sein Einsatz wurde letztlich belohnt, denn der ESC-Topscorer traf im entscheidenden Penaltyschießen als einziger der sechs Schützen "ins Schwarze" und sicherte so zumindest zwei Punkte. Und der "Hexer" im ESC-Gehäuse machte seinem Beinamen wieder einmal alle Ehre: Martin Hildenbrand hielt alle drei Alleingänge der Selber und hatte damit ebenso maßgeblichen Anteil am Sieg.


ESC geht mit 2:0 nach vorn

Bis ins zweite Drittel hinein sah es zunächst allerdings so aus, als wenn sich die "Hawks" in dem harten, aber zumeist fairen Aufeinandertreffen beider Kontrahenten in der regulären Spielzeit durchsetzen würden. Nach dem schnellen Führungstreffer von Jan Slivka (5.) erhöhte Verteidiger Marco Hildenbrand zu Beginn des zweiten Abschnitts auf 0:2 (23.).

Jedoch gaben sich die Oberfranken, in deren 21-Mann-Kader auch mehrere oberligaerfahrene Spieler standen, nach diesem Rückstand noch längst nicht geschlagen. Ricco Warkus mit einem Doppelschlag (29., 31.) sowie Fabian Bauer bei eigener Unterzahl (49., vorausgegangen war ein folgenschwerer Abspielfehler der "Hawks"), stellten die Partie sozusagen auf den Kopf. Erst auf Zuspiel von Neuzugang Vojtech Potocky gelang Ilja Kinereisch noch rechtzeitig vor dem regulären Ende der Ausgleich zum 3:3 (58.) für die "Hawks", die von Beginn an mit nur zwei Angriffsreihen agierten.


Der Siegeswillen wird belohnt

"Das waren zwei gleichwertige Mannschaften", sagte Martin Reichert. Und Penaltyschießen sei immer Glückssache. Doch das spiele letztlich keine Rolle mehr. "Wir hatten in diesem Jahr schon so viel Pech. Dann darf man auch einmal ein Penaltyschießen gewinnen", sagte er. Seine Mannschaft "wollte heute unbedingt gewinnen und hat dafür alles gegeben."

Für Martin Reichert und die wenigen ESC-Schlachtenbummler war dies ein schönes nachträglich Weihnachtsgeschenk, für ESC-Verteidiger Frederic Rambacher ein schönes Geschenk an seinem 26. Geburtstag, obwohl er im Mitteldrittel bei einem Schlagschuss nur das Lattenkreuz traf und somit knapp die 3:2-Führung verpasste.
Am Freitagabend nun steht um 19.30 Uhr bereits das Rückspiel gegen Selb 1b im Stadion am Großen Anger auf dem Terminkalender. Dann wird Michael Rister, der auch am Sonntagabend fehlte, erneut nicht im ESC-Kader sein. Der Angreifer steht den Haßfurtern beruflich bedingt nicht mehr zur Verfügung.

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