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Der VC Eltmann hat nur zu Beginn Probleme

Mit einem 3:0-Sieg bei den L.E.-Volleys Leipzig festigten die Eltmanner Oshino Volleys ihre Tabellenführung in der 2. Volleyball-Liga Süd.
Thiago Welter (links, rotes Trikot) punktet für die Eltmanner am Netz.
 
Die Sporthalle Brüderstraße in Leipzig, von den Leipzigern selbst "Brüderhölle" getauft, bot für die Oshino Volleys des VC Eltmann nur zu Beginn etwas Schrecken. Mit einem weiteren 3:0 (25:23, 25:19. 25:19)-Sieg bei den L.E. Volleys bauten die Eltmanner ihre Tabellenführung in der 2. Volleyball-Liga Süd aus.

Die Stimmung war beiderseits gut, hatte doch VCE-Vorstandsmitglied Peter Knieling, begleitet von mehreren Autos, einen ansehnlichen Eltmanner Fanblock mitgebracht. Auf dem Spielfeld spielte sich zu Anfang Unglaubliches ab, denn der Spitzenreiter aus Eltmann kam gewaltig unter Druck. Die Oshino Volleys werden sich damit abfinden müssen, in der Liga die Gejagten zu sein, und alle Konkurrenten wollen einmal den wertvollen "Skalp" von Richter & Co. ergattern. Die Leipziger L.E. Volleys, derzeit am Tabellenende, begannen mit Super-Aufschlägen und Super-Block, waren schnell mit 5:1 davongeeilt. Über 13:8 und 16:9 zogen die Gastgeber ihre Kreise. Nur wenige in der Halle gaben den Oshino Volleys beim Stand von 18:10 für Leipzig noch eine Siegchance in Abschnitt 1.


Richter bringt die Wende

Krüger, Welter, Kolbe als Libero, Kellermann, Quero, Novak und Schippmann standen in der Anfangsformation von VC-Coach Milan Maric. "Wie können die Eltmanner in Leipzig gewinnen wollen, wenn sie nur mit der Zweiten Garnitur auflaufen?", fragten sich einige Leipziger, die sich an frühere Duelle erinnerten. Und denen auffiel, dass Richter, Nürnberger und Engel nicht in der Anfangsaufstellung standen. Aber Eltmann, das deutete sich schon das ganze Jahr ab, hat keine Zweite Garnitur, denn auch die gesamte Bank ist erstklassig und Garant der Erfolge.
Maric brachte dann Kapitän Sebastian Richter für Youngster Timo Schippmann, und das führte noch zur Wende. Sebastian Richter nahm die Führungsrolle an, hatte eine fast unglaubliche Aufschlagserie vom 19:13 zum 19:22. Der mittlerweile 39-jährige Heriberto Quero legte bei seinen Angriffsschlägen noch eine Schippe drauf. Auch der Block stand plötzlich hervorragend, Quero, Welter und Kellermann schmetterten, was das Zeug hielt. Chris Nowak sorgte, da "Blockmeister" Nicola Poluga noch an einer Verletzung laboriert, für Ruhe in den Reihen, und Libero Kolbe holte sich fast jeden Ball.

Nun verfinsterten sich die Mienen der vorher so souverän diskutierenden Leipziger Fans merklich. Die Sachsen bäumten sich zwar nochmals auf, kamen auf 23:24 heran, doch Kellermann machte den schon verloren geglaubten Satz mit dem 23:25 noch für die Eltmanner klar.

Im zweiten Abschnitt ging es anfangs knapp zu (6:6, 9:9, 14:14). Leipzigs Gegenwehr war auch beim 16:16 noch nicht gebrochen. Die Schützlinge des neuen Trainers Thomas Bauch, der kurz vor Saisonbeginn die Mannschaft übernommen hatte und derzeit nur zweimal pro Woche trainieren lässt, hatten in Sebastian Hähner und Eric Wichert ihre auffälligsten Spieler. Eltmann erkämpfte sich dann aber wieder die Oberhand. Das 18:21 war ein gewaltiger Welter-Hammer. "Hubschrauberto" Quero schlug ein Ass zum 19:24, und Leipzig beendete den Satz selbst mit einem Fehlaufschlag.

Im dritten Durchgang legte Eltmann zum 6:2 vor. Dann folgte ein spektakulärer Ballwechsel, der zu Beifall auf offener Szene führte und den Leipzigern das 3:6 brachte. Maric und seine Mannen ließen sich jedoch nicht mehr überraschen, bauten den Vorsprung aus, von 10:11 auf 11:17 und 16:23. Novak sorgte mit dem 16:24 für den ersten Matchball, aber erst Matchball Nummer 3 machte dem Leipziger Widerstand ein Ende: Ein Leipziger Aufschlag ging in die Werbebande zum 19:25.


Quero wertvollster Spieler

Milan Maric wählte Sebastian Hähner zum wertvollsten Spieler der Leipziger, und Leipzigs Trainer Bauch vergab diese Ehre an Routinier Heriberto Quero, den ehemaligen 64-fachen Nationalspieler aus Venezuela.

VCE-Sportvorsitzender Rolf Werner machte neben der Mannschaft auch Michi Mahr als Teammanagerin ein Kompliment, hatte sie doch eine komplizierte Anreise aus verschiedenen Städten punktgenau koordiniert und dafür gesorgt, dass die Spieler ohne Stress ihr Handwerk vollenden konnten. Nun geht es für die Eltmanner nach wie vor mit "weißer Weste" zum Mitfavoriten TGM Mainz-Gonsenheim, der gegen die TG Rüsselsheim II diesmal Federn lassen musste.

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