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Der TV Ebern zahlt kräftig Lehrgeld - 21:48

Aufsteiger TV Ebern musste in der Handball-Bezirksoberliga beim Titelanwärter HG Kunstadt mit 21:48 eine überdeutliche Niederlage hinnehmen.
Bei der Eberner 21:48-Niederlage ging Thomas Müller (Bild) noch mit erhobenem Haupt voran und erzielte zusammen mit Weiß mit sechs die meisten Tore.
 
von WOLFGANG DIETZ
Der "Aufprall" in der neuen Spielzeit war für die Handballer des TV Ebern äußerst hart: Der Aufsteiger kassierte am ersten Spieltag in der Bezirksoberliga eine zwar erwartbare, aber in dieser Höhe dennoch bittere 21:48 (8:20)-Klatsche beim Titelfavoriten HG Kunstadt.

Die Heimmannschaft ließ gleich zu Beginn keinen Zweifel daran, wer dieses Spiel für sich entscheiden würde, und ging mit 5:0 und 8:1 in Führung. Dem TV Ebern war die Nervosität anzumerken, Kunstadt bewies außerdem eindrucksvoll, mit welchem Potenzial das Team vor allem in der Offensive ausgestattet ist. Die HG ließ den Ball gekonnt laufen und kam über den schnellen Oester und gewaltige Würfe des ehemaligen ukrainischen Auswahlspielers Trotsenko zum Erfolg.


Die Köpfe gehen nach unten

Die Eberner ließen sich frühzeitig den Schneid abkaufen. Der hohe Rückstand ließ schnell die Köpfe nach unten gehen, und der viel zu große Respekt war schnell in der Kunstadter Kordigasthalle zu spüren. Die HGK baute ihre Führung auf 13:4 und 17:6 aus. Nahezu allen Spielern der "Turner" musste man attestieren, dass sie sich zu schnell ihrem Schicksal ergaben, was vor allem im körperlosen Spiel in der Abwehr zu sehen war. Einzig Thomas Müller ging erhobenen Hauptes voran und erzielte einige Treffer. Der Halbzeitstand von 8:20 aus Eberner Sicht sprach dennoch Bände.

Auch im zweiten Durchgang gelang es dem TV Ebern über weite Strecken nicht, mit verbesserter Einstellung besser ins Spiel zu finden. Der Titelfavorit kombinierte weiter nach Belieben und ließ mit seiner defensiven 6:0-Abwehr nur wenig zu. Die Spieler von Trainer Zelenov kannten auch keine Gnade und zogen ihr starkes Spiel bis zur Schlusssirene durch.


Tempospiel geht nach hinten los

Ebern versuchte zwar, über sein Tempospiel in die Partie zu kommen, dies bescherte allerdings zahlreiche weitere Gegentreffer. Erst in den letzten Spielminuten legte der TVE noch ein paar Treffer nach, vor allem Raphael Hippeli setzte sich dabei in Szene. Dennoch war der 21:48-Endstand eine ernüchternde Bauchlandung für den Aufsteiger aus den Haßbergen.

Der TV Ebern musste die Stärke der HG Kunstadt zwar neidlos anerkennen, die ihr Saisonziel Landesligaaufstieg eindrucksvoll untermauert hat. Dennoch muss sich der Aufsteiger den Vorwurf gefallen lassen, sich unter Wert präsentiert zu haben. Nun gilt es, die Köpfe wieder aufzurichten. Es war schließlich nur ein Spiel, und einen Punktgewinn hatte sowieso niemand erwartet. Schon im ersten Heimspiel am kommenden Samstag gegen den Landesligaabsteiger HSV Hochfranken hat der TVE die Chance, es besser zu machen.

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