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Das Ziel des ESC Haßfurt ist die Zwischenrunde

Die Haßfurter starten mit einem Auswärtsspiel. Trainer Reichert erwartet einen spannenden Kampf um die ersten vier Plätze in dem Achterfeld.
Schaffen die "Hawks" diesmal den Einzug in die Zwischenrunde? Auf den Start am Freitagabend beim EHC Nürnberg freuen sich (jeweils von links), hintere Reihe: Max Hildenbrand, Marco Hildenbrand, Ingo Krapf, Betreuer Herbert Lutz, Frederic Rambacher, Pascal Marx, Trainer Martin Reichert, Daniel Wildenauer, Betreuer Ralf Eichmeier, Phillip Bates, Ilja Kinereisch, Michael Breyer und Georg Lang, vorne: Manuel Kurz, Lucas-Andreas Thebus, Alexander Stahl, Martin Hildenbrand, Martin Köhler, Alexander Behr, Fabian Vollert und Kilian Hümmer. Es fehlen David Franek, Jan Slivka, Michael Rister, Matthias Rister, Christian Dietrich sowie die Betreuer Johannes Roß und Bernd Keller. Bitte klicken Sie auch auf das andere Bild. Foto: Ralf Naumann
 
von RALF NAUMANN
Einfache Frage, klare Antwort: "Einen Platz besser als im Vorjahr." Das sportliche Ziel ist für den neuen Trainer des ESC Haßfurt, Martin Reichert sowie den sportlichen Leiter und Vorstandsmitglied Andreas Kurz glasklar. Nachdem die Haßfurter "Hawks" im Vorjahr unter der Regie von Reicherts Vorgänger Lubos Thür als Tabellenfünfter der Vorrunde den Einzug in die Zwischenrunde verpasst haben, steht die Qualifikation dafür in dieser Landesliga-Saison, die am Freitag mit der Auswärtspartie beim EHC Nürnberg offiziell startet, ganz oben. Der Klassenerhalt soll nicht wieder erst in der Abstiegsrunde gesichert werden.
Einen Platz unter den ersten vier zu ergattern - das räumen beide Verantwortliche ein, sei aber erneut ein schweres Unterfangen. Möglich ist es aber trotzdem. Immerhin fehlten ESC-Kapitän Phillip Bates und seinen Teamkollegen im vergangenen Dezember bei starker Konkurrenz lediglich vier Punkte.
Was laut Reichert vor allem einen Grund hatte: "Teilweise noch deutliche Leistungsschwankungen." Die gelte es abzustellen, "dann werden wir unser Ziel auch erreichen". Natürlich, dessen sind sich Reichert und Kurz bewusst, wird es auch diesmal ein enges Rennen. Immerhin sehen sie gleich sieben Konkurrenten, die sich um die Plätze streiten, denn es gebe keine Mannschaft, die nicht einen der ersten vier Plätze anstrebe, weiß Reichert. Er ist von einer spannenden und hart umkämpften Saison überzeugt. "Und die Leistungsunterschiede sind nur marginal."


Reichert: Schweinfurt Favorit

Das eine oder andere favorisierte Team gibt es für ihn trotzdem. Zum Vorrundenschluss am 18. Dezember wird nach der "Übermannschaft" und Bayernligaaufsteiger TSV Erding seiner Meinung nach "unser Nachbar Schweinfurt" mit Trainer Thomas Berndaner ganz oben stehen. "Schweinfurt hat sich sehr gut verstärkt", verweist der Sylbacher unter anderem auf Ex-Kissinger Alexander Andrusovich, der den ohnehin guten Angriff nochmals gewaltig aufwertet. Als "im Augenblick unberechenbar" bezeichnet er die "Wölfe" aus Bad Kissingen, die derzeit offiziell erst 14 Feldspieler und zwei Torleute unter Vertrag haben, darunter mit Eugen Nold, Michael Stach und Michael Tscherepanow drei Ex-Haßfurter. "Transferschluss ist erst am 15. Oktober", weiß Martin Reichert und geht fest davon aus, dass Spielertrainer Mikhail Nemirowsky weitere Verstärkungen bekommt.
Doch auch Auftaktgegner Nürnberg, der ERSC Amberg, der EV Dingolfing, der VER Selb 1b und selbst Aufsteiger EHC Straubing 1b werden wohl ein Wörtchen mitreden. Insgesamt sieht Martin Reichert die Stärke der Mannschaften "auf Augenhöhe. Die Spiele werden oft durch die Tagesform und den grundsätzlichen Willen zum Sieg entschieden werden."


Wohl keine Zugänge mehr

Personelle Änderungen beziehungsweise Ergänzungen sind bei den Haßfurtern nun nicht mehr geplant. Jedenfalls nicht gleich. "Unser Kader steht für die Saison", sagt Reichert. "Allerdings", schickt er gleich hinterher, "stehen unsere Türen für geeignete Spieler immer offen." Ob sich nach den feststehenden Neuzugängen beziehungsweise Rückkehrern Michael und Matthias Rister, Michael Breyer, Torhüter Martin Köhler, Lucas-Andreas Thebus, Alexander Behr und Ingo Krapf sowie den Eigengewächsen weitere Akteure den "Hawks" anschließen, ist nicht ausgeschlossen. Damit zu rechnen ist jedoch aus einem Grund nicht: "Da wir aber gegenüber den Nachbarvereinen ein wesentlich kleineres Budget zur Verfügung haben, ist es schwierig", räumt Andreas Kurz ein.
Mit der Vorbereitung zeigte sich Martin Reichert einverstanden. Selbst die glatte Niederlage zum Abschluss beim klassentieferen EHC Mitterteich veränderte das Gesamtbild nur wenig. "Die Mannschaft hat immer alles gegeben." Es seien zudem bis auf Christian Dietrich und Matthias Rister alle Spieler zum Einsatz gekommen. "Das war für mich ganz wichtig", sagt er.

Zuschauer
Mit der Zuschauerresonanz war der Sportliche Leiter des ESC Haßfurt, Andreas Kurz, "alles in allem zufrieden". Über eine "kleine Steigerung" gegenüber der Saison 2015/2016 würde sich der siebenköpfigen ESC-Vorstand mit Jens Amarell, Holger Endres, Martin Reichert, Andreas Kurz, Uwe Marx, Maria Hess und Maik Richter trotzdem freuen. Wie gut, dass es da am 11. November wieder ein Main-Derby gegen den Dauerrivalen ESC Schweinfurt gibt. Da das Stadion am großen Anger bei den letzten beiden Begegnungen mit den "Mighty Dogs" mit jeweils knapp 2000 Zuschauern prächtig gefüllt war, freuen sich die ESC-Verantwortlichen natürlich wieder auf den Vergleich zum Faschingsauftakt. Die finanzielle Situation ist derzeit insgesamt "sehr gut", wie Kurz versichert. "Die kontinuierliche Arbeit seit der Neuwahl des Vorstandes zahlt sich langsam aus", freut er sich. "Unser großes Ziel ist es, am Ende der Saison komplett frei von Verbindlichkeiten zu sein", betont der Haßfurter. "Sowohl von den Sponsoren als auch den Zuschauern werden wir toll unterstützt."

Modus
Es gibt in der Landesligasaison 2016/2017 wieder drei Vorrundengruppen mit diesmal jeweils acht Mannschaften. Ausgetragen wird zunächst jeweils eine Vorrunde mit Hin- und Rückspiel. Die ersten vier der Gruppen qualifizieren sich für die Zwischenrunde (zwei Gruppen mit jeweils sechs Mannschaften). In einer Einfachrunde ermitteln die Mannschaften die acht Teilnehmer an den Playoffs. Diese wiederum spielen den Meister der Landesliga aus, der direkt in die Bayernliga aufsteigt. Der Zweite ist für die Relegation gegen den Vorletzten der Bayernliga qualifiziert. Die Mannschaften, die in ihren Gruppen nach der Vorrunde Platz 5 und schlechter erreicht haben, ermitteln in einer weiteren gemeinsamen Einfachrunde mit Hin- und Rückspiel die Absteiger in die Bezirksliga.

Termine
Freitag, 7. Oktober: EHC Nürnberg - ESC Haßfurt (20 Uhr)
Sonntag, 9. Oktober: ESC Haßfurt- EC Bad Kissingen (18.30 Uhr)
Freitag, 14. Oktober: ESC Haßfurt - VER Selb 1b (19.30 Uhr)
Sonntag, 16. Oktober: ERSC Amberg - ESC Haßfurt (18.30 Uhr)
Sonntag, 23. Oktober: EHC Straubing 1b - ESC Haßfurt (20 Uhr)
Freitag, 4. November: ESC Haßfurt - EHC Nürnberg (19.30 Uhr)
Sonntag, 6. November: ESC Haßfurt - EHC Straubing 1b (18.30 Uhr)
Freitag, 11. November: ESC Haßfurt - ERV Schweinfurt (19.30 Uhr)
Freitag, 25. November: ESC Haßfurt - EV Dingolfing (19.30 Uhr)
Freitag, 2. Dezember: ERV Schweinfurt - ESC Haßfurt (20 Uhr)
Sonntag, 4. Dezember: ESC Haßfurt - ERSC Amberg (18.30 Uhr)
Sonntag, 11. Dezember: EV Dingolfing - ESC Haßfurt
(18 Uhr)
Freitag, 16. Dezember: EC Bad Kissingen - ESC Haßfurt (20 Uhr)
Sonntag, 18. Dezember: VER Selb 1b - ESC Haßfurt (18 Uhr)

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