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Leichtathletik

Triumph auf der großen Runde

Über 100 Meter noch Silber, über 400 Meter dann Gold: Moritz Hecht von der LG Forchheim holt bei der "Bayerischen" der U23 seinen ersten großen Titel.
Für Moritz Hecht von der LG Forchheim haben sich die bayerischen Meisterschaften in Regensburg mehr als gelohnt: Musste er sich über 100m noch mit der Silbermedaille begnügen, dominierte er über die Stadionrunde das Teilnehmerfeld.
 
Letztes Wochenende fanden die Bayerischen Meisterschaften der Altersklassen U23 und U16 der Leichtathletik in Regensburg im Städtischem Stadion statt. Von der LG Forchheim stand Moritz Hecht im Mittelpunkt. Außerdem nahmen zwei Damen vom TSV Ebermannstadt erfolgreich am Wettkampf teil.


LG Forchheim: Hecht in Topform

Aus Regensburg kehrten die Athleten der LG Forchheim mit so viel Edelmetall behangen wie noch nie zurück. Den Auftakt machte Moritz Hecht über die 100m: Mit 10,99 Sekunden lieferte er eine weitere Zeit unter elf Sekunden ab und zog locker ins Finale ein. Hier war die Favoritenrolle klar an den Augsburger Askovic vergeben, der die diesjährige Bestenliste mit 10,40 Sekunden überlegen anführt. Mit einer Steigerung auf 10,93 Sekunden und einem Vorsprung von knapp einer Zehntel machte Hecht mit dem Gewinn der Silbermedaille den ersten Podestplatz der LG perfekt.
Dann standen die 400m auf dem Programm, hier zählte Hecht zu den Favoriten. In der brütenden Hitze des Stadionrunds behielt er einen kühlen Kopf und lief ein klug eingeteiltes Rennen. Die 49,23 Sekunden sind seine zweitbeste je gelaufene Zeit und bescherten ihm mit über einer Sekunde Vorsprung den Titelgewinn und den langersehnten Sprung nach ganz oben aufs Siegerpodest bei einer großen Meisterschaft.
Kurz zuvor hatte ein anderer Forchheimer für eine Riesenüberraschung gesorgt: Nach wechselhaftem Saisonverlauf schlug im Hochsprung der U23 für Jano Schubert die große Stunde. In einem spannenden Finale schraubte er sich mit deutlich verbessertem Anlauf auf die neue Bestmarke von 1,93m, auch hier war die Silbermedaille die Belohnung.
Den Erfolgen der Junioren wollte die M15 nicht nachstehen. Jonas Saffer findet im Sprint immer mehr in die Erfolgsspur zurück, nach Vor- und Zwischenrunde über 100m (11,62 und 11,68 Sekunden) musste er sich mit neuer Bestmarke von 11,56 Sekunden einzig den Überfliegern aus dem Münchner Umland geschlagen geben. Die Bronzemedaille ist dennoch ein Riesenerfolg für den jungen Forchheimer auf dem Weg zu den deutschen Meisterschaften im August in Bremen.
Zwar ohne Medaille, aber mit neuem LG-Rekord lief die Junioren-Staffel über 4x100m in der Besetzung Dominik Eckner, Moritz Hecht, Jano Schubert und Mario Gößwein. 43,02 Sekunden bedeuteten Rang 4 und die Qualifikation zur deutschen Juniorenmeisterschaft.
Dominik Eckner startete zudem in zwei Einzeldisziplinen. Im Weitsprung kam er mit der Anlage nur schwer zurecht, der Absprung wollte ihm nicht sauber gelingen, so dass mit 6,40m eine mittelmäßige Weite und Rang 5 verzeichnet wurden. Ähnlich erging es Janina Buck, mit 5,06m blieb sie unter ihrer Saisonbestleistung und wurde Sechste. Deutlich besser lief es dann für Eckner im Speerwurf. Gleich im ersten Versuch gelang ihm mit dem 800-Gramm-Speer eine deutliche Verbesserung auf satte 52,41m, was in der Endabrechnung Rang 5 bedeutete.
Weitere Forchheimer starteten über 100m. Mit 12,31 Sekunden gelang Richard Kariun (15) der Einzug in die Zwischenrunde, sein bislang größter Erfolg. Etwas Pech hatte Alexandra Pöhlmann, die nach 13,60 Sekunden ihren Zwischenlauf nur um eine Hundertstel Sekunde verpasste. Mario Gößwein lieferte in der für ihn höheren Altersklasse der U20 über 100m mit 11,71 Sekunden ein solides Resultat ab.


Ebermannstadt: Wirth auf Podest

Sehen lassen konnte sich auch die Ausbeute des TSV Ebermannstadt: Annika Kraus starteten in der W15 im Hochsprung. Für sie waren es die ersten Meisterschaften auf diesem Niveau, entsprechend groß war die Aufregung. Kraus konnte sich mit einer Saisonbestleistung von 1,49m für den Hochsprungwettbewerb qualifizieren. Sie kostete die vorhandenen Sprungmöglichkeiten aus, übersprang die Einstiegshöhe von 1,40m und die nachfolgenden 1,45m jeweils im dritten Versuch. Allerdings scheiterte sie denkbar knapp an einer neuen Bestleistung von 1,50m.
In der U23 ging mit Babinja Wirth die zweite Starterin für Ebermannstadt auf die Bahn. Wirth hatte ihren Saisonhöhepunkt bereits mit einem äußerst erfolgreichem Abschneiden auf den deutschen Meisterschaften in Erfurt vor einer Woche, sie nutze die Meisterschaft in Regensburg für einen Start über 800m und 1500m. Beide Rennen waren von Taktik geprägt und wurden jeweils im Schlussspurt entschieden. Wirth ersprintete sich über 800m mit 2:19,64 Minuten den dritten Platz. Dann stellte sie sich über 1500m erneut der Konkurrenz. Hier entschied mehr oder weniger das Fotofinish über die ersten beiden Platzierung. Wirth verfehlte in 4:41,27 Minuten den ersten Platz nur um 12 Hundertstel und wurde Zweite. hr/te
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