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Quattroball

Schnapszahl-Spiele ohne Schnaps

Auch bei der 22. Auflage von QuattFO hält sich der Veranstalter an die Vorgabe der Stadt, keine hochprozentigen Getränke auszuschenken.
Für viele Teilnehmer (hier der Kersbacher Fabian Kistner) steht bei QuattFO der Spaß im Vordergrund. Foto: Daniel Ruppert
 
Das ein oder andere Gläschen wird am Rande von QuattFO trotz des Verzichts der Organisatoren auf den Ausschank von Branntwein auch diesmal sicher getrunken werden. Schließlich steht eine Schnapszahl auf dem Papier: Das Quattroball-Turnier auf der Forchheimer Sportinsel geht am kommenden Wochenende in seine 22. Auflage. Neben Fuß-, Hand-, Basket- und Volleyball steht an zwei Tagen auch die Geselligkeit im Vordergrund. Das ein oder andere der 64 Teams reist bereits am Freitag an, um es sich rund um die Spielfelder und im zentralen Festzelt gemütlich zu machen.
Eine Mannschaft besteht im Schnitt aus einem Dutzend Akteure. Pro Partie, von denen am Samstag und Sonntag je zwei in jeder Sportart à zwei Mal zehn Minuten zu absolvieren sind, müssen mindestens zwei Frauen auf dem Feld stehen. Zwischen 800 und 1100 Sportler messen sich in 256 Begegnungen, bis der Sieger am Sonntagnachmittag den vom Vorjahresgewinner gebastelten Pokal entgegennehmen darf. Unterstützer der Teams und Zuschauer der Veranstaltung erhöhen die Zahl der Menschen auf der Sportinsel zusätzlich.
In den 21 bisherigen Quatt-FO-Turnieren haben über 290 unterschiedliche Mannschaften teilgenommen. Die überwiegende Mehrheit startet aber bereits zum wiederholten Mal oder war wie die "Kellerkinder" bei allen Ausgaben dabei. Ebenfalls nicht mehr wegzudenken sind "Space Patrol", "Gwinna Will I", "Basis und Überbau" oder "Pasta Shooter", die für das zweitägige Sportfest schon mehr als 17 Mal die Sportschuhe schnürten.
Der Trend, dass eine neue Generation die Mannschaft der "Eltern" übernimmt, hält an. So sind bei "Tante Hilass Gespür für Kaffe" längst keine Gründungsmitglieder mehr unter den Körben und am Netz unterwegs, was der Namenszusatz "2.0" andeutet. Der Modus der Auslosung aus den stets zu vielen Anmeldungen gibt aber auch "Ersttätern" die Möglichkeit, einen der 64 Startplätze zu ergattern. Dieses Jahr spielen "Budapester Bumsorchester", "Die Rätselhaften", "jung dynamisch erfolglos", "Schlecht und ehrgeizig", "Sport Aktiv Heroes", "Team clever fit" und "Unsportlicher Haufen" zum ersten Mal mit.


Teilnehmer aus ganz Deutschland

Rund ein Drittel der Balljäger stammt regelmäßig von außerhalb des Landkreises Forchheim. Einige packen Sportschuhe, Zelt und Schlafsack für eine längere Anreise zum Beispiel aus Köln, Ludwigsburg, München, Gießen, Chemnitz, Haiming oder Regensburg ein. Sport verbindet eben. Pro Tag muss jedes Team in jeder Disziplin ein Mal als Schiedsrichter fungieren. Ein ausgeklügeltes System sorgt für eine faire Bewertung der Sportarten. Ein Tor im Fußball zählt fünf Mal so viel, ein Handballtreffer drei Mal so viel wie ein Punkt im Volleyball und ein Korb im Basketball.
Da Jugendliche unter 14 Jahren von der Teilnahme ausgeschlossen sind, stellen die Auszubildenden der Sparkasse Forchheim erneut ein Kinder- und Jugendprogramm auf die Beine. Im großen Festzelt mit Ausschank sowie im Kaffee- und Kuchenzelt, am Grill- oder am Pizzawagen kommen die QuattFOrianer trotz des Branntweinverbots auf ihre Kosten. Die übernachtenden Gäste können sich zudem auf das berühmte Quattroball-Frühstück freuen.
Die Ärztegemeinschaft "Medikon" wird ihre 2016 erstmals angebotene Betreuung weiterführen, hofft aber auf ein ruhiges Wochenende. Ebenso Moderator und Pressewart Thomas Horak. "Letztes Jahr ging die Hälfte meiner Durchsagen auf das Konto von Falschparkern", erinnert sich der 54-Jährige. Die Lösung: Der Wohnwagen-Stellplatz und der Weg entlang des Geländes ist heuer tabu. "Der Steg ,An der Regnitzbrücke' ist für Autos komplett gesperrt", sagt Horak. Genügend Parkfläche sollten Teilnehmer und Zuschauer auf den nochmals erweiterten städtischen Flächen am Altwasser der Regnitz finden. Die Zufahrt ist bestens ausgeschildert. Über die seitlichen Tore der Sportinsel gelangen die Fahrer zu Fuß zum Kerngelände.
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