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Leichtathletik

LG Forchheim: Taktische Kniffe der Sprinter

Jan Schindzielorz streicht bei den European Masters in Aarhus kurzerhand die 200 Meter und setzt alles auf seine Paradedisziplin.
Moritz Hecht (3. v. l.) holte sich den zweiten Rang bei der süddeutschen Leichtathletik-Meisterschaft über 400 Meter.  Foto: Sportfoto Kiefner
 
Während die sprintstarken Oldies der LG Forchheim bei den European Masters Athletics Championships im dänischen Aarhus glänzten, holte sich Moritz Hecht bei den süddeutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Ingolstadt den zweiten Platz über 400 Meter.

Im Vergleich zu Hecht hatten Jan Schindzielorz und Christine Priegelmeir einen deutlich weiteren Anfahrtsweg, es ging nach Aarhus in Dänemark. Priegelmeir gab dort in der Altersklasse W35 ihr Debüt im Nationaltrikot. Über den 100-Meter-Vorlauf am Freitag konnte sie sich mit 12,90 Sekunden in einem starken Starterfeld von 19 Teilnehmern für das Finale qualifizieren. Mit der für sie nicht so guten Zeit von 13,08 Sekunden sicherte sie sich im Finale dennoch den siebten Platz unter den besten W35-Sprinterinnen Europas.

Jan Schindzielorz kam in seinem 100-Meter-Vorlauf nicht so gut aus dem Startblock. Mit der für ihn enttäuschenden Zeit von 11,41 Sekunden wurde er nur Dritter seines Vorlaufes. Das war in der Gesamtrechnung nur Platz 3 der Zeitschnellsten, von denen aber nur zwei ins Finale einziehen durften. Unter dem Strich war er aber mit Platz 9 von insgesamt 21 Startern ganz zufrieden.

An diesem Donnerstag steht für Priegelmeir der 200-Meter-Vorlauf auf dem Programm. Sollte sie das Finale erreichen, darf sie sich am Freitag um 19.30 Uhr erneut beweisen.

Schindzielorz hingegen hat seinen 200-Meter-Vorauf zugunsten seiner Paradedisziplin, den 110 Meter Hürden, gestrichen. Hier darf man gespannt sein, wie er am Freitag die Tatsache wegstecken kann, dass er als absoluter Favorit auf den europäischen Titel gehandelt wird. Keiner der Konkurrenten hat mit einer Zeit gemeldet, die auch nur in die Nähe seiner Bestzeit aus diesem Jahr von 14,14 Sekunden herankommt.


Nächste Medaille für Hecht

Bei den süddeutschen Leichtathletikmeisterschaften im Stadion des MTV in Ingolstadt konnte Sprinter Moritz Hecht seiner in diesem Jahr umfangreich angewachsenen Sammlung eine weitere Medaille hinzufügen. Im Vergleich der sieben süddeutschen Verbände gelang ihm auf seiner Paradestrecke, den 400 Metern, eine weitere Steigerung. In einem sehr klug eingeteilten Rennen musste er nach 48,83 Sekunden nur dem württenbergischen Landesmeister Michael Kucher von der LG Staufen den Vortritt lassen und konnte mit dem Gewinn der Silbermedaille der bislang so erfolgreich verlaufenen Saison ein weiteres Highlight hinzufügen.

Dass ihm andertags dann auf den 200 Metern etwas die Frische fehlte, war allzu verständlich. Bei Gluthitze schaffte er als Gewinner seines Vorlaufes in 22,03 Sekunden zwar locker den Einzug ins Finale. Hier war die Konkurrenz aus Hessen und Rheinland-Pfalz aber deutlich ausgeruhter. Dennoch: Mit einem vierten Platz im Gepäck kann er zufrieden in die Sommerpause gehen, um sich anschließend auf den Vergleichskampf der Alpenregionen im September im italienischen Rovereto vorzubereiten, wo er wiederum über die 400 Meter einen Einsatz haben wird.

In ausgezeichneter Wurfform zeigten sich die Geschwister Gundermann beim Sparkassen-Meeting in Höchstadt: Cosima schleuderte ihr Wurfgerät auf hervorragende 38,88 Meter - eine Weite, mit der sie in der Vorwoche in Augsburg locker bayerische Meisterin geworden wäre. Ihre jüngere Schwester Charlotte gewann mit 29,44 Metern überlegen die Konkurrenz der 13-Jährigen, Bruder Clemens musste sich im großen Feld der U18 mit 35,99 Metern und dem siebten Rang begnügen. hr/red
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