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Handball-Landesliga

Großer Kampf, aber kein Ertrag

Der HC Forchheim präsentiert sich als ebenbürtiger Gegner, kleine Fehler gegen den ASV Cham führen aber zur zweiten Saisonniederlage.
Die Herren des HC Forchheim haben auch das zweite Heimspiel der Saison verloren, 21:24 hieß es am Ende gegen den ASV Cham. Picturedreams
 
Äußerst spannend, teilweise hochklassig - und 150 Zuschauer in der Realschule, die dem HC Forchheim in der Handball-Landesliga zum ersten Sieg verhelfen wollten. Am Ende reichte es aber nicht, beim 21:24 nahm der ASV Cham die Punkte mit nach Hause.

HC Forchheim - ASV Cham 21:24
Von Anfang an merkte man den Forchheimern an, dass sie aus den letzten Spielen die richtigen Schlüsse gezogen hatten. Die Abwehr war von der ersten Sekunde an da. Gestützt auf einen ausgezeichneten Torhüter Clemens Rein schafften sie es immer wieder, den wuchtigen Rückraum der Oberpfälzer in Schach zu halten. Da auch die Angriffe zu Beginn konzentriert vorgetragen wurden, stand nach zehn Minuten ein 5:2 für den HC auf der Anzeigetafel.

Nun kam die Phase, in der der ASV zeigte, warum er seit vielen Jahren in der Landesliga spielt. In der Abwehr wurden die HC-Angreifer früher gestört, vorn trugen die Spieler um Torjäger Petr Tahovsky ihre Angriffe noch geduldiger vor und warteten, bis sich eine klare Lücke ergab. Nach weiteren fünf Minuten hatte der Gast das Spiel gedreht (5:6). Dies nahm Trainer Dirk Samel zum Anlass ein Time Out zu nehmen, Stefan Bauer gelang der Ausgleich. Beim 9:9 wurden die Seiten gewechselt. "Viel gab es in der Halbzeit gar nicht zu besprechen. Im Angriff wollten wir weiter mit Tempo und einfachen Auslösehandlungen agieren", so Samel.

Dies gelang den Forchheimern über weite Strecken der zweiten Halbzeit. Warum es trotzdem nicht zu einem Erfolg reichte, lag sicherlich an der Chancenauswertung. Vielleicht symptomatisch eine Szene gleich nach Wiederbeginn, als Forchheim in doppelter Überzahl den Linksaußen wunderbar freispielte, der Wurf aber nicht untergebracht wurde. So war das 13:12 (41.) durch Julius Sitzmann die letzte Führung des HC. Fortan gelang es den Chamern immer wieder, mit ein oder zwei Toren in Führung zu gehen. Der HC ließ sich davon aber nicht beeindrucken und kämpfte sich zurück ins Spiel. Der Knackpunkt war die 57. Minute: Forchheim schaffte es, aus einem 19:21 ein 21:21 zu machen. Dann bekam der ASV einen zumindest fragwürdigen Siebenmeter zugesprochen. Dieser landete zwar an der Latte, der Abpraller fiel aber dem Siebenmeterschützen Lukas Steif wieder in die Hände und er konnte den Nachwurf problemlos im Tor unterbringen. Im Gegenzug agierten die Forchheimer zu hektisch und spielten dem Gegner den Ball in die Hände, die ihrerseits mit einem Tempogegenstoß das 21:23 erzielten und damit das Spiel für sich entschieden. Forchheim versuchte noch einmal alles, nahm den Torhüter zugunsten eines siebten Feldspielers heraus. Die letzten Würfe verfehlten ihr Ziel, Cham traf noch einmal zum 24:21-Sieg.

"Natürlich sind die Spieler geknickt, da sie selber gemerkt haben, dass sie mindestens einen Punkt hätten holen können. Ich muss aber trotzdem ein großes Lob aussprechen. Kämpferisch und vom Einsatzwillen her war das eine ausgezeichnete Leistung. Wir merken gerade den Unterschied von der BOL zur Landesliga. Man kann sich hier eigentlich keine Fehler erlauben, da diese sofort bestraft werden. Ich bin aber überzeugt, dass unsere junge Mannschaft aus solchen Spielen lernen und gestärkt in die nächsten Aufgaben gehen wird", so Samel.
HC Forchheim: Rein, Wiebe (Tor), Sitzmann (2), Neumann, Thiel (3/1), Kiesel (3), Epp, Stöckl (1), Engel, Bauer (5), Kist (2), Opitz (4), Fürch, Mückusch (1) red
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