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QuattFo-Turnier

Ein Treffen der Generationen

Ob Fußball, Handball, Basketball oder Volleyball: Die 22. Auflage auf der Sportinsel fordert Vielfalt ein. Am Ende stehen die Zirkulatoren an der Spitze.
64 Teams in vier Sportarten: Beim QuattoFo-Ball-Turnier in Forchheim ging es auch im 22. Jahr über das rein Sportliche aber weit hinaus. Viele Teilnehmer kennen sich seit etlichen Jahren.  Fotos: Alexander Hitschfel
 
von ALEXANDER HITSCHFEL
Am Wochenende war die Sportinsel wieder Austragungsort des beliebten Forchheimer Quattro-Ball-Turniers, kurz QuattFo. 64 Freizeitmannschaften aus Deutschland und dem benachbarten Ausland trafen sich zum sportlichen Kräftemessen in den vier Ballsportarten. Aber nicht nur deswegen: In den 22 Jahren der Veranstaltungen sind viele Freundschaften geknüpft worden.

QuattFo verbindet: Diesen Slogan kann der Forchheimer Özkan Sentürk voll und ganz unterstreichen. Der 40-Jährige, den es beruflich nach Stuttgart verschlagen hat, hat auf dem Turnier einst seine Partnerin Esther kennen- und liebengelernt, wie er erzählt. Esther stammt aus Leutkirch im Allgäu (50 Kilometer nördlich des Bodensees), sie sind schon seit Jahren feste Stammgäste beim QuattFo-Ball-Turnier, erzählt der Leutkirchner Andreas Brodbeck: "Über die Jahre hinweg sind hier viele Freundschaften entstanden." Inzwischen kennt man die Spieler der anderen Mannschaften, man freut sich jedes Jahr aufs Neue, einmal im Jahr zum sportlichen Kräftemessen auf der Sportinsel zusammenzukommen. "Das Konzept in Forchheim ist einfach toll", schwärmt Brodbeck. Man habe die Idee für Leutkirch abgekupfert, aber viel kleiner.

Özkan Sentürk und seine Esther sind nun seit 13 Jahren ein Paar. "Die Leutkirchner haben damals einen Basketballspieler für ihre Teilnahme in Forchheim gebraucht", erzählt Sentürk. Selbstredend, dass er sich also für die Leutkirchner als begnadeter Basketballspieler engagiert hat. Das QuattFo-Turnier hat die beiden zusammengebracht. Aus der gemeinsamen Partnerschaft sind sogar zwei Töchter hervorgegangen, die in diesem Jahr zwei und fünf Jahre alt sind und erstmals beim QuattFo-Turnier mit anwesend waren und jenen Ort sahen, wo sich Mama und Papa einst kennengelernt haben. Auch diesmal mussten aus 80 Bewerbern wieder 64 Mannschaften ausgelost werden, für 16 Mannschaften bedeutete dies, dass sie leider zuhause bleiben mussten. Auch in diesem Jahr fehlte nichts, was nicht auch bei anderen Sportevents zu sehen ist: Jubel über den einen oder anderen überraschenden Sieg, Enttäuschung über manche Niederlage.

Viele Teilnehmer kommen schon seit Jahren zum Quattro-Ball-Turnier nach Forchheim und sind mit der Sportveranstaltung gealtert. Gealtert sind aber auch die Sportanlagen, die über die Jahre hinweg nun auch Verschleißerscheinungen aufweisen, so beispielsweise auch Risse in den Basketballfeldern. Oberbürgermeister Uwe Kirschstein schrieb in seinem Grußwort, dass die Sportinsel hervorragend für ein solches Event geeignet sei. Aber gleichwohl ist auch Sanierungsbedarf vorhanden, über den man reden muss und der auch ein Thema für den Stadtrat sein beziehungsweise werden könnte. Der Ball liegt in diesem Fall jetzt bei der Kommune.

ENDSTAND
Gruppe A: 1. Zirkulatoren, 2. Doc's Team, 3. Bahama Papas, 4. Penno's Penner, 5. Bauernpower.
Gruppe B: 1. Glemstaler, 2. Tante Hillas Gespür für Kaffee 2.0, 3. Gwinna will I, 4. Bamboocha, 5. Pasta Shooter.
Gruppe C: 1. Spacepatrol, 2. Die Metzger, 3. Barfuß Galiläa, 4. Team HaVoFuBa, 5. Dixies Torjäger.
Gruppe D: 1. Dobenreuther Möpse, 2. Hahner-Truppe, 3. Minuskumbls, 4. Brodwörschd midd Sauergraud, 5. Sportfreunde Promiller.
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