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Fussball-Bayernliga

Das Auf und Ab der SpVgg Jahn Forchheim geht weiter

Der Aufsteiger kassierte die dritte Auswärtsniederlage in Folge und muss den FSV Erlangen-Bruck um einen Punkt vorbeiziehen lassen.
Das Duell der beiden SpVgg endete klar zugunsten der Gastgeber um Patrick Kroiß (re.). Patrick Mai ging mit dem Jahn leer aus.  Foto: Dirk Meier.
 
Die SpVgg Jahn Forchheim hat bei der zuvor vier Mal hintereinander sieglosen SpVgg Ansbach mit 0:4 verloren. Damit kassierten die Oberfranken im dritten Auswärtsspiel der Bayernliga Nord in Folge vier Gegentore. Das Ergebnis sieht aber deutlicher aus, als der Spielverlauf war. Indes hat der Würzburger FV mit 2:1 gegen Verfolger Aubstadt dafür gesorgt, dass die Herbstmeisterschaft am kommenden Wochenende im Fernduell zwischen dem WFV und dem SC Eltersdorf entschieden wird.

Die punktgleichen Erlanger setzten sich am Freitag bei der DJK Don Bosco Bamberg mit 1:0 durch. Den einzigen Treffer der Partie erzielte Bastian Herzner in der 27. Minute per Foulelfmeter. Sein Zwillingsbruder Tobias war kurz zuvor am Bamberger Aluminium gescheitert. Forchheims Mitaufsteiger Erlangen-Bruck zog in der Tabelle dank eines 1:1 in Großbardorf an der SpVgg vorbei. Der Ex-Jahnler Oliver Seybold egalisierte den Rückstand aus der 25. Minute nach gut einer Stunde.


SpVgg Ansbach - SpVgg Jahn Forchheim 4:0

Der Jahn offenbarte in der Defensive große Schwächen. Das Chancenverhältnis war zwar ausgeglichen, aber die Auswertung der Gäste war mangelhaft, was in der Summe zur deutlichen Schlappe führte - der ersten nach zuvor drei Siegen in der mittelfränkischen Hauptstadt. Auswärts läuft es im Moment einfach nicht für die Springer-Elf, die mit 27 Gegentreffern auf fremden Plätzen den letzten Platz in dieser Kategorie einnimmt. Aber das Ergebnis täuscht. Zur Pause hätte es 5:5 stehen können.

In der Defensive erlaubten sich die Gäste zu viele - zum Teil haarsträubende - Patzer und vorne lief gar nichts zusammen. Beim 1:0 war ein schnell ausgeführter Freistoß Ausgangspunkt. Christoph Hasselmeier steckte zu Lukas Schmidt durch, der frei vor Keeper Tino Stahl auftauchte und diesem keine Chance ließ (4.). Vor dem zweiten Treffer verteidigte André Jerundow schlecht gegen Patrick Kroiß, der mit einem Kunstschuss aus spitzem Winkel sein 14. Saisontor erzielte (22.). Und dem 3:0 ging ein ungestümes Zulangen von Youngster Dominik Friedrich im Strafraum voraus: Sven Landshuter nahm das Geschenk dankend an und fiel hin. Den Elfmeter verwandelte Hasselmeier zur Vorentscheidung bereits vor der Pause (34.).

Die Hausherren hätten sogar mit einem höheren Vorsprung in die Kabine gehen können, doch der Ex-Buckenhofener Nicolas Müller traf sechs Meter vor dem Tor den Ball nicht (24.), Hasselmeier nur die Latte und Kroiß nach dem Abpraller den Pfosten (36.). Die Forchheimer, bei denen Patrick Hagen kurz vor dem Seitenwechsel sein Comeback feierte, schlugen aus den Fehlern der Ansbacher kein Kapital. Jens Wartenfelsers Versuche aufs leere Gehäuse wurden vor der Linie geklärt (7.) bzw. gingen knapp vorbei (31.). Zudem zeigte Heimkeeper Sebastian Heid drei Glanzparaden. "Der Unterschied zwischen beiden Mannschaften war nicht groß. Aber wir haben nicht nur schlecht verteidigt, sondern auch unsere Chancen schlecht genutzt, vor allem in der ersten Halbzeit", analysierte Coach Christian Springer.

Mit dem auf 3-4-3 umgestellten System lief es etwas besser. Aber die Partie hatte längst nicht mehr den Unterhaltungswert der ersten 45 Minuten. Lediglich die Platzherren erhöhten ihr Trefferkonto, als Schmidt mit einem fulminanten Schuss aus elf Metern zum Endstand traf (56.). Weitere Großchancen waren Mangelware. Zehn Minuten vor dem Ende scheiterte Kapitän Andi Mönius aus sieben Metern an der Unterkante der Latte. Eine Nachspielzeit gab es angesichts des klaren Resultats nicht.

"Es ist eine schmerzhafte Niederlage. Unter dem Strich dürfen wir uns aber nicht beklagen, weil wir sie selbst verschuldet haben", sagte Springer. Sein Trainerkollege Duane-Carl Collins war dagegen erleichtert: "Nach vier sieglosen Spielen haben wir endlich wieder gewonnen. Wichtig ist, dass wir zu Null gespielt haben. Wir haben uns viele Fehler in der Defensive geleistet, hatten viele Ballverluste, die Forchheim nicht genutzt hat. Da waren wir wesentlich effektiver."
Jahn: Stahl - Friedrich (41. Hagen), Jerundow, Weiler, Mönius, Wartenfelser, Müller, Steiner, Patrick Mai, Adem Selmani (70. Artan Selmani), Titzmann (46. Nagengast)
SR: Peter Dotzel (Heidenfeld) / Zus.: 400

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