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inFranken-Kick

Wichsenstein meldet sich oben zurück

Durch den Erfolg gegen Angstgegner Wolfsberg/Geschwand hat der FC in seinen Nachholspielen den Aufstieg in die Kreisliga nach wie vor selbst in der Hand.
Wolfsbergs Kapitän Frank Distler stoppt am Boden liegend den Wichsensteiner Andre Schäfer, während Marcus Schüpferling (Nr. 10) abwartet und Nico Winter im Hintergrund nicht mehr eingreifen kann. Fotos: Leo Hühnlein
 
von LEO HÜHNLEIN
Durch den knappen Heimsieg im "inFranken-Kick" gegen die SG Geschwand/Wolfsberg hat Wichsenstein die Meisterschaft samt Direktaufstieg in der Kreisklasse 3 ER/PEG wieder selbst in der Hand. Da Tabellenführer ASV Pegnitz II mit 1:2 in Hiltpoltstein patzte, kann der FC bei einem Sieg am Donnerstag im Nachholspiel gegen Kirchenbirkig vorbeiziehen. Zwei Tage später steht das wohl richtungsweisende Spitzenduell in Pegnitz an. Eschenau warf Gößweinstein wohl endgültig aus dem Rennen. Am Tabellenende überraschte Betzenstein mit einem Sieg beim gleichfalls gefährdeten TSV Gräfenberg.


FC Wichsenstein - SG Wolfsberg/Geschwand 1:0

Ein Augenschmaus war es nicht, den die motivierten Akteure den 145 Zuschauern boten. Das Derby lebte erwartungsgemäß vom Kampf und der Spannung, die sich nach der Führung der Gastgeber in der 75. Minute bis zum Ende noch steigerte. Zuvor versuchte Schiedsrichter Robert Renner, allzu vehementen Eifer durch frühzeitige Verwarnungen - Joshua Ruckriegel sah bereits nach vier Minuten den gelben Karton - zu unterbinden. Dies gelang dem Referee jedoch nur bedingt und beide Lager waren, je auf eine Halbzeit verteilt, nicht immer mit seinen Entscheidungen einverstanden.

Die Hausherren begannen überraschend tiefstehend und überließen den Gästen zunächst das Feld. Diese taten sich sichtbar schwer mit der Platznot in der Offensive und agierten oft mit hohen und weiten Zuspielen, die jedoch kaum Abnehmer fanden. Der FC schien, mit nadelstichartigen Kontern auf eigenem Feld zu taktieren und so kam der gut aufgelegte Viktor Gotman per Bogenlampe aus etwa 22 Metern zu einer ersten Chance. Stephan Dresel, der kurzfristig für den erkrankten Stammkeeper Bernd Probst in den Kasten rückte, lenkte den tückischen Versuch mit den Fingerspitzen gerade noch an die Latte (11.).

Kurz danach gab es lautstarke Proteste der Heimfans, weil Muhammed Abubakar nach Zweikampf mit Florian Rückert im Strafraum ungeahndet zu Boden ging. Der nigerianische Angreifer segelte in der Folge nur um Haaresbreite an einer Flanke von Co-Trainer Johannes Sebald vorbei. Im Gegenzug hatten auch die Gäste die erste Möglichkeit, als Thomas Grüner das präzise Zuspiel von Jürgen Igl nicht unter Kontrolle brachte (27.), und folglich verpasste Florian Kirsch auf dem Hosenboden sitzend eine Hereingabe von Kapitän Frank Distler.
Nachdem Nico Winter aussichtsreich an der Strafraumlinie geblockt worden war, kamen erst Gotman und im Nachschuss Sebald in eine gute Schussposition, weil die Gästeabwehr zu weit aufgerückt war. Der etwas zu weit im Feld stehende Keeper Dresel hatte mit dem Pausenpfiff das Glück des Tüchtigen, dass Abubakar den Ball aus dem Fußgelenk aus 20 Metern nur an die Latte chippte.

Den besten Spielzug der Partie hatten die Gäste, als Rückert per Diagonalpass Winter fand und dieser direkt in die Mitte zu Kirsch weiterleitete. Dieser hätte nur noch einschieben müssen, doch Ruckriegl brachte noch den Fuß dazwischen (53.). Es folgte ein offener Schlagabtausch, und beide Reihen kamen zu mehreren Halbchancen, die teils überhastet und leichtfertig vergeben wurden. So entschied diese eine Szene das Kampfspiel, bei der die Gäste vergeblich auf die Abseitsstellung des Flankengebers Sebald hinwiesen - ohne Linienrichter äußerst schwer zu beurteilen. Gotman war es in der Mitte egal, er drückte die ideale Vorlage über die Linie (75.).

Wütende Angriffsversuche der SG waren in der Schlussviertelstunde die Folge, mancher Zweikampf ging beiderseits über die Grenzen des Erlaubten und Gästekapitän Distler musste nach einem unübersichtlichen Zweikampf nahe der Eckfahne gegen Oliver Speckner per Ampelkarte zum Duschen (81.), weil er das vorher gewertete Foul ("Der Oli trifft mich am Fuß, kriegt einen Freistoß und ich bekomme Gelb") beim Referee in Frage stellte. Fast markierte Bülent Yildirici in der Nachspielzeit per Kopf den Ausgleich für die in Unterzahl spielenden Gäste, doch der Ball strich über den Querbalken.

FC-Spielertrainer Stefan Rubner fiel ein Stein vom Herzen: "Es war das erwatet schwere Spiel gegen einen unbequemen Gegner, der uns alles abverlangte. Wir haben ihn kommen lassen, um unsere Räume hinten eng zu machen und den schnellen Angreifern keinen Platz zu geben. Diese Taktik ging auf. Dann haben wir zum richtigen Punkt das Tor gemacht." Gästetrainer Andy Kroher analysierte gefasst: "Schon relativ früh war klar: Wer heute das erste Tor schießt, wird dieses Spiel gewinnen. Beide Reihen hatten sich über weite Strecken egalisiert, jeder hatte seine besseren und schlechteren Phasen. Schade, dass wir den einen oder anderen Angriff nicht sauber zu Ende spielten, zumindest ein Remis war drin."
FC: Wehrfritz - Maximilian Sebald, Speckner, Merz, Rubner, Gotman, Schäfer, Abubakar, Marcus Schüpferling, Johannes Sebald, Ruckriegl, (Bogner, Armin Schüpferling, Ballak)
SG: Stephan Dresel - Neuner, Hofmann, Jürgen Probst, Rückert, Distler, Winter, Dümler, Igl, Grüner, Kirsch, (Dominik Dresel, Pautsch, Yildirici)
SR: Robert Renner (DJK Schnaid/Rothensand) / Zus.: 145 / Tor: Gotman (75.), Gelb-Rot:: Distler (SG/81.)

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