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Sport  // Forchheim

InFranken-Kick

TSV Drügendorf vor "Spiel der Saison"

Erstmals in der Vereinsgeschichte droht dem TSV Drügendorf ein Abstieg aus der A-Klasse. Aber: Der Gemeindenachbar aus Neuses steht noch schlechter da.
Die DJK-SC Neuses (weiße Trikots, hier im Spiel gegen Pinzberg/Gosberg) steht auf dem ersten Abstiegsplatz der A-Klasse 3, kann aber mit einem Sieg in Drügendorf zum Gegner aufschließen.  Foto: Sportfoto Zink
 
In der A-Klasse 3 droht zwei ersten Mannschaften der Absturz in die ungeliebte B-Klasse. Den größeren Druck hat zwar Neuses, kann mit einem Sieg in Drügendorf aber zum Gegner aufschließen.


A-Klasse 3 ER/PEG

TSV Drügendorf (11.) - DJK-SC Neuses (13.)
Am Sonntag schlug Neuses die Eggolsheimer Reserve - in der Tabelle immerhin fünf Plätze höher positioniert - mit 6:0. Anscheinend war nicht nur die Motivation von SC-Trainer Michael Rödl gegen seinen Ex-Verein besonders groß, sondern auch die seiner Schützlinge, die er seit einem Monat betreut. Vielleicht sollte am Sonntag Markus Vollmayer die Kabinen-Ansprache halten, bevor es um 15 Uhr auf den Platz seines langjährigen Klubs geht. "Dafür ist er nicht der Typ", wiegelt Rödl ab, der den 43-Jährigen, den er bereits aus früheren Jahren kennt, in den höchsten Tönen lobt: "Er ist ein Muster-Spieler. Bei seinem Ex-Verein will er sicher gewinnen, aber es gibt keinerlei böses Blut." Auf die Dienste seines Co-Trainers Marco Egelseer, der den Konkurrenten beim 0:3 in Hallerndorf am Dienstag beobachtete, während er selbst das Training leitete, greift Rödl dagegen gern zurück. "Es ist eine gute Mannschaft mit einem überragenden Alexandru Laza", berichtet Rödl. Der rumänische Winterneuzugang erzielte zehn Tore in neun Spielen.

Viel Unterschied könne angesichts des ähnlichen Punktekontos zwischen den beiden Teams aber nicht sein. "Beide haben eine große Drucksituation, der Kopf wird am Sonntag entscheiden", sagt der 47-Jährige.
Ein 0:0 wie im Hinspiel, als noch Rödls Vorgänger und jetziger Spieler Ercan Öntürk das Sagen hatte, werde es wohl nicht geben. "Wir müssen auf Sieg spielen. Wir sind gut drauf, aber es gehören immer zwei dazu. Drügendorf braucht die Punkte auch", analysiert der SC-Coach, der bis auf ein paar Langzeitverletzte auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann. "Es fällt niemand aus, den wir nicht ersetzen können", sagt Rödl selbstbewusst.

Größere Personalsorgen treiben da schon den TSV Drügendorf um. Während Laza seit dem letzten Spiel etwas Probleme mit seinem Knie hat und auch der Einsatz von Manuel Pecho mit einer Oberschenkelzerrung äußerst fraglich ist, fallen mit Co-Trainer Dominik Dötzer und Michael Schmitt zwei Leistungsträger für das brisante Gemeindederby definitiv aus. "Es ist das Spiel der Saison, gar keine Frage. Wir müssen unbedingt punkten", sagt auch TSV-Coach Thomas Hofmann. Mit einem Sieg hätte Neuses (24 Punkte) zu Drügendorf (27) aufgeschlossen. Eine kleine Hoffnung für beide Vereine: Eventuell ist am Saison der 1. FC Burk II (25) jene Mannschaft, die neben Moggast II und Kirchehrenbach II absteigen muss. Auf solche Gedankenspiele will sich in Drügendorf aber noch niemand einlassen. "Das Wichtige ist, dass wir Neuses auf Distanz halten, wir dürfen also nicht verlieren", so Hofmann. Der Abstieg in die B-Klasse wäre für Drügendorf ein Novum in der Vereinsgeschichte. Noch nie spielte der Klub in einer anderen Liga als der A-Klasse. Hofmann: "Das darf gern so bleiben." tsc/rup
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