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Leichtathletik

Schindzielorz läuft drei Mal aufs Podest

Bei den deutschen Seniorenmeisterschaften holte der Forchheimer LG ler Gold und zwei Mal Silber. Teamkollegin Christine Priegelmeir gewann sogar zwei Titel.
Jan Schindzielorz (re.) musste sich über 100 und 200 Meter jeweils demselben Konkurrenten geschlagen geben. Über 110 Meter Hürden holte sich der Forchheimer aber den deutschen Meistertitel.  Foto: Harald Köhler
 
Im Auestadion von Zittau war der Thüringische Landesverband der perfekte Ausrichter der deutschen Leichtathletik-Seniorenmeisterschaften, die an drei Tagen den Saisonhöhepunkt für die älteren Sportler mit einem punktgenauen Zeitplan und toller Athletenbetreuung zu einem echten Highlight machten. Lediglich der Wettergott hatte kein Einsehen und so wurden auch die Akteure der LG Forchheim nicht von Regen und Sturm verschont. Davon ließen sich die Oberfranken aber nicht aus der Ruhe bringen und waren in Goldgräberstimmung.


Priegelmeir hält dem Druck stand

Mit zwei Meistertiteln im Gepäck kehrte Christine Priegelmeir (W35) zurück. Ihr gelang mit viel Herzblut und Kampfeswille das Bravourstück. Im 100-Meter-Sprint als Favoritin gehandelt, musste sie mit diesem Druck erst einmal umgehen, was ihr bereits im Vorlauf souverän gelang. Hier gewann sie mit ausgezeichneten 13,01 Sekunden und kam damit als Schnellste in den Endlauf.

Im Finale setzte sie sich in einem hart umkämpften Rennen auf den letzten Metern mit einem gewaltigen Satz ins Ziel, der ihr mit derselben Zeit, aber einer Hundertstel Vorsprung auf Sinah Hänßler (TuS Lörrach) und vor Daniela Kliche (13,16 Sekunden, LG Neiße) Gold brachte.

Einen Tag später unterstrich sie ihren Führungsanspruch über die doppelte Distanz. Mit einem Start-Ziel-Sieg ließ sie keine Zweifel an ihrem Erfolg aufkommen und sprintete in hervorragenden 26,04 Sekunden mit fast einer halben Sekunde Vorsprung auf Kliche und Hänßler ins Ziel.


Schindzielorz düpiert Jungspund

Jan Schindzielorz (M35) trat in drei Disziplinen an. Zunächst musste er über die 110 Meter Hürden in die Startblöcke. Auch er sprintete in ausgezeichneten 14,14 Sekunden ungefährdet zu seinem deutschen Meistertitel, denn sein direkter Konkurrent, der drei Jahre jüngere Martin Thimm aus Meckenheim, lief zwei Sekunden hinter ihm ein.

Über die 100 Meter erreichte Schindzielorz 24 Stunden später bei wolkenbruchartigem Regen mit 11,38 Sekunden das Männerfinale, in dem er sich mächtig duellierte. Mit 11,30 Sekunden kam er um sieben Hundertstel geschlagen auf den Silberrang. Der Sieg ging an den vier Jahre jüngeren Zbigniew Sikorski vom LBV Phönix Lübeck.

Am dritten Tag startete der Forchheimer über die 200 m und auch hier erwies sich der Kollege aus Lübeck als hartnäckiger Gegner. Auf den letzten 40 Metern war beim LGler die Luft raus und er hielt dem Ansturm seines Konkurrenten nicht mehr stand. Seine ausgezeichneten 23,05 Sekunden reichten aber erneut für den zweiten Platz, den er mit drei Zehnteln Vorsprung gegen Gunner Habel von der LG Friedberg Faurbach verteidigte.


Grande Dame gelingt Comeback

Die "Grande Dame" der LG Forchheim, Lisa Leopold, beschenkte sich derweil mit zwei Bronzemedaillen in der W80. Zum einen im Kugelstoßen, wo sie die Zwei-Kilo-Kugel auf 6,72 Meter wuchtete. Zum anderen im anspruchsvollen Hammerwurf, wo das Sportgerät bei 21,75 Meter zu Boden ging. Nach ihrer schweren Operation im Winter und langer Rekonvaleszenz war sie erst spät im Frühjahr wieder in ihren geliebten Sport zurückgekehrt. Umso höher sind ihre gezeigten Leistungen einzuornden. mme
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