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InFranken-Kick

Motivation kommt von ganz allein

Dürrbrunn möchte sich nicht wieder übertölpeln lassen: Im Hinspiel kassierte der Spitzenreiter der A-Klasse 3 gegen Muggendorf die einzige Niederlage.
Die SpVgg Muggendorf (blaue Trikots) plagen vor dem Topspiel bei der SpVgg Dürrbrunn erhebliche Personalsorgen.  Foto: Matthias Hofmann/Archiv
 
von MATTHIAS HOFMANN
Die SpVgg Dürrbrunn-Unterleinleiter hat in der A-Klasse 3 mit der SpVgg Muggendorf noch eine Rechnung offen. Nur eine Partie verlor der Tabellenführer bislang, die einzige Niederlage setzte es ausgerechnet im Derby gegen die Elf von Bernd Audenrieth. Im InFranken-Kick kommt es am Sonntag um 15 Uhr zum Rückspiel, Heimtrainer Michael Taschner erwartet eine enge Partie und lobt den Gegner in höchsten Tönen.


A-Klasse 3 ER/PEG

SpVgg Dürrbrunn (1.) -SpVgg Muggendorf (5.)
Derbys haben ihre eigenen Gesetze. Den Gehalt dieser Fußballerweisheit bekam Dürrbrunn im Hinspiel zu spüren. Trainer Michael Taschner hat für das 1:3 eine einfache Erklärung. "Muggendorf ist eine ganz harte Nuss. In meinen Augen haben sie uns im Hinspiel die Grenzen aufgezeigt", erklärt der 38-Jährige: "Angefangen bei einer eiskalten Chancenverwertung, erweitert um Bernd Audenrieth, der in der Defensive sensationell gearbeitet hat." Am Sonntag erwartet Taschner ein enges Spiel, im Aufeinandertreffen der sichersten Abwehrreihen könne eine gelungene Aktion den Ausschlag geben. "Ich glaube nicht, dass es vor beiden Toren ein Scheibenschießen geben wird, ich rechne eher mit einem knappen Ergebnis. Ich muss ehrlich sagen, dass mir zwar nicht bange vor der Partie ist, wir gehen aber mit einer gehörigen Portion Respekt ins Spiel."

Die personelle Situation gestaltet sich undurchsichtig. Angreifer Timo Finze wird wohl fehlen, zwei weitere Stammkräfte stehen auf der Kippe. Um die Motivation in den eigenen Reihen macht sich Taschner keine Sorgen, den Derbycharakter bewertet er indes nüchtern. "Natürlich besteht zwischen den Teams eine gesunde Rivalität. Ich denke schon, dass es ein bisschen intensiver wird, ob von Zuschauer- oder Spielerseite. Aber der gegenseitige Respekt ist das A und O", weiß der Trainer. "Im Endeffekt ist es ein Hobby, am Montag muss ein Großteil wieder in die Arbeit. Ich habe meinen Jungs gesagt, sie sollen sich auf das Spiel freuen, aber daran denken, dass es noch etwas Wichtigeres gibt."

Auf Muggendorfer Seite trüben großen Verletzungssorgen die Derby-Vorfreude, Audenrieth sieht die Favoritenrolle daher klar verteilt. "Wir sind in der Rückrunde extrem verletzungsgebeutelt, auch am Sonntag sieht es nicht viel besser aus. Daher ist Dürrbrunn der haushohe Favorit", erklärt der 32-Jährige: "Wir können befreit aufspielen." Im Gegner sieht der Trainer die mit Abstand stärkste Mannschaft der Liga, die Bedeutung des Hinspielsiegs beurteilt er zwiegespalten. "Ich denke, sie haben zum einen Respekt, zum andern werden sie wohl top motiviert ins Spiel gehen, um die Hinspielniederlage auszumerzen." Ähnlich wie sein Gegenüber erwartet Audenrieth eine intensive Partie, die Vorfreude ist auch im Gästelager groß. "Ich rechne mit einem hitzigen Spiel, denn jeder will sich beweisen. Ich hoffe auf viele Zuschauer und eine gute Atmosphäre. Wir freuen uns auf die Partie." Für die verbleibenden Partien stehe der Lerneffekt im Vordergrund, dies sei speziell der schwierigen personellen Situation geschuldet. "Wir waren nach der Hinrunde Dritter, aber im Schnitt hatten wir immer vier bis fünf dauerverletzte Stammspieler. Das konnten wir nicht kompensieren", erklärt der Trainer. "Daher müssen wir die Saison als Lehrjahr sehen. Wir wollen an unseren Aufgaben wachsen und aus unseren Fehlern lernen. Und im nächsten Jahr hoffen wir natürlich, dass uns ein derartiges Verletzungspech erspart bleibt." mho

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