Mit Ismeiers Kurzeinsatz zurück an die Tabellenspitze

Die DJK Weingarts ist nach einem Remis und der ersten Saisonpleite in der Kreisliga 2 ER/PEG wieder auf Kurs.
 
von DANIEL RUPPERT
Mit einem 4:1 gegen den SV Osternohe kletterte der Mitfavorit zurück an die Tabellenspitze und konnte es sich sogar leisten, Stefan Ismeier 80 Minuten lang auf der Bank zu schonen. Auf Dauer wäre der 29-Jährige, der am heutigen Dienstag und am morgigen Mittwoch die vier deutschen Champions-League-Starter im Blick hat, mit der Reservistenrolle allerdings nicht zufrieden.

3:0 nach nicht einmal einer halben Stunde. War das 4:1 gegen Osternohe so souverän, wie es sich liest?
Stefan Ismeier: Wir haben von Anfang an Gas gegeben und verdient gewonnen.

Damit haben Sie die Tabellenführung vom spielfreien TSV Neunkirchen zurückerobert. Wie wichtig ist das so früh in der Saison?
Die Punkte, die man hat, hat man. Mit jedem Sieg wächst zudem das Selbstvertrauen. Andererseits will jeder den Ersten schlagen und ist noch motivierter, was die Sache nicht leichter macht.

Sie wurden erst in der 81. Minute eingewechselt. Warum?

Wir haben einen Kader von 19 Mann, die fast alle auf demselben Niveau spielen. Daher rotiert der Trainer viel. Solange wir Erfolg haben und das nicht die Regel ist, kann ich das verkraften. Außerdem bin ich mit meinen 29 Jahren ja auch schon älter (lacht).

Möglicherweise rotieren auch vier Bundesliga-Klubs, die heute und morgen in der Champions League im Einsatz sind. Welche Chancen hat das deutsche Quartett in der Königsklasse?
Für die Bayern ist es gegen den russischen Champions-League-Neuling Rostov ein Pflichtsieg - zumal in München allmählich wieder alle Mann an Bord sind. Mönchengladbach hat es bei Manchester City am schwersten und braucht eine Monster-Leistung. Die Engländer sind inklusive Champions-League-Qualifikation mit sechs Siegen in die Saison gestartet und haben mit Pep Guardiola einen akribischen Trainer. Vermutlich hatten die Gladbacher dieses Spiel schon im Duell mit Freiburg im Kopf und deshalb einen Gang runtergeschaltet.

Leverkusen ist zuletzt in diesem Wettbewerb immer weit gekommen und müsste auch am Mittwoch gegen ZSKA Moskau stärker sein. Dortmund hat die Generalprobe gegen Leipzig verpatzt und befindet sich nach dem Umbruch noch in der Findungsphase, vor allem in der Innenverteidigung. Mit Legia Warschau haben sie aber einen machbaren Gegner.

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