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Maigischer Attacke trifft auf Ehrabocher Bollwerk

Kann sich die stärkste Offensive der Kreisliga 2 ER/PEG aus Weingarts weiter absetzen oder stoppt Kirchehrenbachs Abwehr den Lauf der Gäste?
ute fehlen werden - das Derby am Walberla ist immer umkämpft: Beim 6:2-Auswärtssieg der Ehrabocha in Maigisch im vorigen Herbst beharkten sich TSV-Stürmer Matthias Schuhmann (blau), der dreimal traf, und Steffen Kraft an der Seitenauslinie. Foto: Hühnlein
 
von LEO HÜHNLEIN
Zum "infranken-Kick" erwartet der Dritte der Kreisliga 2 den Tabellenführer.


Kreisliga 2 ER/PEG: TSV Kirchehrenbach (3.) - DJK Weingarts (1.)

Das Spitzenspiel findet bereits am Samstag um 14.30 Uhr statt. Beim immer jungen Derby am Walberla misst sich der treffsicherste Sturm der Liga (DJK) mit der besten Abwehr (TSV). Der Statistik nach könnte also ein Ansturm der Gäste auf einen sicher stehenden Abwehrriegel erwartet werden. Während "Maigisch" mit 47 Toren in 15 Partien durchschnittlich mindestens drei Mal pro Spiel jubeln darf, kassierte "Ehraboch" in 13 Spielen je nur ein Gegentor. Im Hinspiel klingelte es jedoch häufiger im TSV-Kasten: Fast ein Drittel ihrer bisherigen Gegentore bekamen die "Germanen" beim 1:4 am zweiten Spieltag in Weingarts serviert.

Dabei hätte das Derby zur "Maigischer" Sportlerkerwa durchaus anders verlaufen können, wie beide Reihen rückblickend versichern. In der forschen Anfangsviertelstunde vergaben die Gäste einen Foulelfmeter - DJK-Keeper Daniel Nüssel parierte - und ließen sich das Heft nach und nach aus der Hand nehmen. Als Weingarts per Doppelschlag binnen weniger Minuten mit 2:0 in die Pause ging, folgte nach einer Stunde mit dem dritten Tor die Vorentscheidung. Am klaren Heimsieg gab es auch nach dem Ehren(bach)treffer sechs Minuten vor Schluss nichts zu rütteln.

Uwe Schirner, Fußballabteilungsleiter beim TSV, erklärt die DJK auch für heute zum Favoriten: "Weingarts hat eine brutale Qualität in einem überdurchschnittlich breit aufgestellten Kader. Während alle anderen Mannschaften der Liga bei Ausfällen spürbar getroffen werden, kann die DJK auf zwölf bis 15 nahezu gleichstarke Spieler zurückgreifen. Nicht von ungefähr steht sie an der Spitze und schon vor der Saison war klar, dass der Weg in dieser Saison nur über Maigisch gehen wird."

Das eigene Team sieht der 36-Jährige trotz des holprigen Saisonstarts im Soll. Alle drei Niederlagen kassierte der TSV in den ersten fünf Spielen und schlich sich nach zuletzt sieben Siegen in acht Partien aus dem Mittelfeld in die Spitzengruppe vor: "Wir bleiben bescheiden. Unser Ziel lautet nach wie vor, besser abzuschneiden als im Vorjahr. Da wurden wir Sechster. Durch den Spielausfall vorige Woche fehlt uns etwas der Rhythmus."

Nachdem sich das Lazarett langsam lichtet, schaue es wieder besser aus, meint Schirner, aber gegen "Maigisch" brauche man immer einen Sahnetag: "Bei zwei bis drei angeschlagenen Akteuren besteht Hoffnung, jedoch fehlen uns zwei Langzeitverletzte. Dominik Postler lief wegen Problemen im Mittelfuß heuer erst ein Mal auf und Kapitän Matthias Schuhmann fehlt seit dem fünften Spieltag wegen eines lädierten Sprunggelenks."

DJK-Trainer Arne Schmidt und sein Team haben einen Lauf, darüber ist sich der Lehrer und zweifache Familienvater im Klaren: "Wir stehen punktgenau in unserem Leistungszenit. Genau zum richtigen Zeitpunkt - gegen die drei schärfsten Gegner Ermreuth, Lauf und Kirchehrenbach - sind wir in Topform, die ersten beiden haben wir schon bezwungen." Während die Konkurrenz zwangsweise pausierte, baute sich Weingarts ein Polster von acht Zählern auf. Mit diesem in die Winterpause gehen zu können, wäre ein psychologischer Vorteil, findet der 36-Jährige: "Zwar könnten die Verfolger in den Nachholpartien Punkte aufholen, stünden dabei aber unter Druck."

Schmidt weiß aber auch, was ihn und seine Mannen am Walberla erwartet: "Der TSV hat sicher aus dem Hinspiel etwas gutzumachen. Die Mannschaft steht defensiv kompakt, die taktische Ausrichtung gilt der Sicherung der Null hinten. Für ihr Torverhältnis hat sie relativ viele Punkte geholt. Wir sind dagegen sehr offensiv veranlagt und agieren oft mit wesentlich mehr Risiko, das zeigen unsere Ergebnisse."

Der bayerische A-Jugend-Meister mit 1860 München sieht Fortschritte in seiner Truppe: "Das Gros unserer Gegentreffer bekamen wir nach Standards, das haben wir nahezu abgestellt. Glücklicherweise habe ich zudem einen ausgeglichenen Kader, der groß genug ist, unsere beiden längerfristigen Ausfälle zu kompensieren. Michael Stenglein fehlt schon seit vier Wochen mit einer Fußverletzung und Steffen Kraft musste vorige Woche nach einer Viertelstunde mit Schmerzen im Knie raus. Wir hoffen, dass die Untersuchung in der Röhre keinen Kreuzbandriss zeigt."

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