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Fussball-Landesliga

Mai und Mentalität bringen den Jahn-Sieg

David Mai war in einem mäßigen Derby gegen Memmelsdorf einer der Auffälligsten und belohnte sich mit dem einzigen Tor des Tages.
Der Forchheimer David Mai (blau-schwarz) war einer der auffälligsten Spieler auf dem Platz und krönte seine Leistung mit dem 1:0. Foto: Sebastian Baumann
 
von SEBASTIAN BAUMANN
Die SpVgg Jahn Forchheim hat sich an Gründonnerstag in der Fußball-Landesliga-Nordwest gegen Memmelsdorf knapp behauptet und den Rückstand auf Spitzenreiter FC Schweinfurt II, der bislang stets eine Partie mehr ausgetragen hatte, auf drei Zähler verkürzt. Im Derby hatten die Gastgeber das erwartet schwere Spiel, doch Trainer Christian Springer blieb auch in seiner fünften Begegnung ungeschlagen.


SpVgg Jahn Forchheim - SV Memmelsdorf 1:0

Die erste Chance produzierte David Mai, der erst geschickt wurde, dann den Ball vertändelte und im letzten Moment auf Sven Wieczorek weiterleitete. Der Flügelspieler wurde aber gerade noch rechtzeitig gestört - Ecke. Ein paar Standards später fiel die Führung der Heimelf. Wieczorek zirkelte die Kugel in die Mitte, mehrere Spieler sprangen vorbei, so dass David Mai per Kopf ins Tor vollenden konnte (11.). Die Bogenlampe senkte sich genau über den auf der Linie stehenden Abwehrspieler ins linke obere Eck.

Der Jahn war weiter spielbestimmend, brachte aber keine Chance zustande. Besser machten es die Gäste, die in der 25. Minute fast den Ausgleich erzielten. Nach einem Freistoß langte Keeper Marcus Kredel daneben, hielt aber den Nachkopfball eines Memmelsdorfers fest. Keine Zeigerumdrehung später feuerte der auffällige David Mai ein Pfund ab und fand im SV-Schlussmann Dörnbrack seinen Meister. Kurz vor der Pause hatte der Jahn noch zwei gute Gelegenheiten. Allerdings kam einmal der Querpass nicht an, das andere Mal hätte Adem Selmani abziehen sollen statt querzulegen.

Die zweite Halbzeit begann nach dem Motto: Die einen wollen nicht, die anderen können nicht. Doch auf einmal nahmen die Gäste Fahrt auf. Erst verfehlte Markus Beiersdorfer nach einer feinen Kombination den langen Pfosten um wenige Zentimeter, kurz danach wurde Tobias Seifert freigespielt, brachte den Ball aber nur harmlos auf Kredel. Kurz danach hatten die Forchheimer Zuschauer den Torschrei auf den Lippen, aber der Scharfschuss von Richard Steiner ging ans Außennetz.

Mit zwei Wechseln wollte Springer seine Mannschaft wieder in die Spur bringen. Erst kam Offensivmann Dominik Zametzer, dann sogar der angeschlagene Dennis Weiler, um die Defensive zu stabilisieren. Die Gäste spielten weiter mutig nach vorne, hatten jedoch kaum Chancen. Nachdem der Jahn kaum noch Akzente setzte, lebte das Spiel von der Spannung. In der 76. Minute hätte sich der SVM den Ausgleich verdient gehabt. Nach einer lang gezogenen Flanke köpfte ein Memmelsdorfer nach innen und Beiersdorfer zog ab. Das Geschoss traf Kredel, der benommen liegen blieb. Die gemäßigte Schlussoffensive der Hausherren blieb ohne Erfolg.

"Da war mehr drin, aber wir haben nie richtig zwingende Chancen gehabt, bis auf den Schuss auf den Torwart", sagte Gästetrainer Rolf Vitzthum. Springer lobte seine Jungs: "Wir haben der Mannschaft gesagt, dass sie das spielerisch lösen muss. Zum Spielerischen gehört aber die Mentalität. Und die hat das Spiel gewonnen." BB

SpVgg: Kredel - Eisgrub, Patrick Mai, Gumbrecht (64. Weiler), Schäferlein, Bauernschmitt, Selmani, Wieczorek (62. Zametzer), Steiner, Göbhardt, David Mai (73. Burkel) / SR: Hannes Hemrich (Urspringen) / Zus.: 240

An Gründonnerstag kam die SpVgg Jahn Forchheim mal wieder in den Genuss eines Heimspiels (siehe Bericht oben), in den zwei Begegnungen zuvor und danach hieß und heißt es für die Mannschaft des neuen Trainers Christian Springer: auf in den Westen. Nach Schweinfurt und Rimpar stehen die Partien in Röllbach und Karlburg auf dem Plan.


TuS Röllbach - SpVgg Jahn Forchheim

Das Spiel hätte eigentlich schon im November stattfinden sollen, fiel damals aber dem vielen Regen zum Opfer. Wenn die beiden Mannschaften am Ostermontag um 15 Uhr aufeinandertreffen, liegt das Hinspiel deshalb schon fast neun Monate zurück. Sollten ein männlicher und ein weiblicher Zuschauer so vom 6:3 elektrisiert worden sein, könnte es zum Wiedersehen ein Osterbaby geben.

Felix Burkel hatte den frühen Rückstand (5.) schnell egalisiert, beim 4:1 schien die Messe gelesen, doch Forchheim ließ die Unterfranken wieder herankommen, ehe der Favorit alles klarmachte. Jahresübergreifend wartet der TuS seit sieben Spielen auf einen Sieg, dank etlicher Remis sprangen für den Neuling in diesem Zeitraum immerhin fünf Zähler im Kampf um den Klassenerhalt heraus. rup

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