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Lukas Kohl ist bereit für ganz große Taten

Als Deutscher Meister hat sich der Kirchehrenbacher den Sieg beim Drei-Nationen-Cup in der Schweiz geholt. Es war die Generalprobe für die WM in Stuttgart.
Lukas Kohl setzte sich im schweizerischen Hombrechtikon im 1er Kunstrad der Herren mit 203,45 Punkten an die Spitze und ist bereit für die WM in Stuttgart in rund zehn Tagen. Foto: W. Schwarz/DieSportFotografen.de
 
Nur noch wenige Tage sind es bis zur Hallenrad-Weltmeisterschaft vom 2. bis 4. Dezember in der Porsche-Arena von Stuttgart, bei der rund 160 der weltbesten Radballer und Kunstradsportler aus 18 Nationen um Medaillen kämpfen - inklusive dem deutschen Kunstrad-Champion Lukas Kohl von der Concordia Kirchehrenbach.

Die Hallenradsportnationen Deutschland, Schweiz und Österreich nutzten am Wochenende im schweizerischen Hombrechtikon beim Drei-Nationen-Cup nochmals die Gelegenheit, die WM-Starter auf Herz und Nieren zu prüfen. Kunstrad-Bundestrainer Dieter Maute hatte den kompletten WM-Kader zur Verfügung.

Deutschland gewann mit 43 Punkten souverän die Nationenwertung vor der Schweiz (32) und Österreich (22). "Wir werden mit einer starken Kunstradmannschaft in Stuttgart antreten", so das Fazit von Maute. "Auch bei den Sportlern, bei denen es diesmal nicht so perfekt lief, wissen wir, dass sie es deutlich besser können."



Kohl besteht Generalprobe

Im 1er Kunstrad der Männer hatte Lukas Kohl von der Concordia Kirchehrenbach einen super Tag erwischt. Seine Handstände, der Maute-Sprung, (hier springt der Sportler bei laufendem Rad vom Sattel auf den Lenker), die Steiger-Rückwärts-Serie und alle Drehungen passten perfekt. Damit legte er als erster der Top-Athleten 200,35 Punkte vor.

"Es passte alles. Der Boden war perfekt, trotz der fehlenden Einfahrphase kurz vor dem Start", so sein freudenstrahlender Kommentar. "In Stuttgart wird alles größer sein als hier in Hombrechtikon, wo allen Athleten nur eine Fläche zur Verfügung stand. Ich habe 2016 schon mehr erreicht, als ich mir erhofft hatte", gab er sich bescheiden. "Ich werde die WM genießen und schauen, welcher Rang dabei herauskommt."

Auch der Schweizer Yannick Martens konnte mit 180,0 Punkten die Vorgabe des Franken nicht knacken. Und der amtierende Weltmeister Michael Niedermeier (Bruckmühl) begann ebenfalls sehr stark, er verzichtete auf die taktischen Erweiterungen beim Lenkerstand und bei der Drehung. "Ich hatte morgens wie jeder andere auch nur vier Minuten Einfahrzeit und somit wenig Kontakt zum Boden. Danach musste ich sechs Stunden warten bis zum Start", so Niedermeier. "Daher wollte ich kein Risiko eingehen."

Lange Zeit lag er über der 200er Marke und damit auf Siegkurs. Erst kurz vor Schluss sank diese auf 198,32 Punkte, so dass er sich erneut Kohl geschlagen geben musste. "So viele Punkte wie heute hatte ich an einem Nationen-Cup noch nie. Ich bin bisher immer Zweiter geworden, das ist ein gutes Omen", so sein Resümee zu seinem Auftritt. "Egal, ob Lukas oder ich bei der WM in Stuttgart vorne ist: Wir beide werden mit dem Saisonabschluss zufrieden sein. Ich freue mich jetzt auf Stuttgart."





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