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Keine Angst vor dem Nachbarn

Im Nachbarduell der B-Klasse 3 ER/PEG gibt es einen klaren Favoriten: Die ungeschlagenen Bammersdorfer treffen im Gemeindederby auf die DJK Weigelshofen.
Orcun Hantal steht exemplarisch für die "jungen Wilden" des SV Bammersdorf. Zwölf Tore erzielte der 98er Jahrgang in sieben Einsätzen für den Zweiten der B-Klasse 3 ER/PEG.  Foto: Marie Möhrlein
 
von MATTHIAS HOFMANN
Der SV Bammersdorf hat den Abstieg in die Tiefen der B-Klasse gut verkraftet und peilt wie vor zwei Jahren die direkte Rückkehr an. Im Gemeindederby sollte Weigelshofen kein Stolperstein sein.


B-Klasse 3: SV Bammersdorf (2.) - DJK Weigelshofen (6.)

Zwei Welten treffen am Sonntag um 15 Uhr beim "inFranken-Kick" der B-Klasse 3 aufeinander. Die Hausherren sorgen dank einer radikalen Verjüngungskur unter dem Motto "Jugend forscht", die an Felix Magaths Zeiten beim VfB Stuttgart erinnert, mächtig für Furore. Die DJK-Routiniers schleppen sich dagegen verletzungsgeplagt von Spiel zu Spiel, auch im Derby ist kaum Besserung in Sicht.

Ein regelrechter Generationenwechsel vollzog sich zu Rundenbeginn beim SV Bammersdorf mit dem Amtsantritt von Trainer Metin Akyol. Allein neun A-Jugendspieler des 1. FC Burk verstärkten den Absteiger - und das Konzept scheint Früchte zu tragen: Ohne Niederlage und mit neun Siegen aus zehn Spielen rangiert der SV auf dem zweiten Platz. "Ich habe keinen Grund zu meckern. Wir haben eine komplett neue, sehr junge Truppe mit vielen Neuen, daher wussten wir vorher nicht, wie es weitergeht", erklärt Akyol. "Wir verfügen über eine gute Mischung, die mir ob der verschiedenen Altersklassen viel Fingerspitzengefühl abverlangt."

Sechs Punkte Vorsprung hat der SVB auf Rang 3, der nicht zum Aufstieg berechtigt. Und geht es nach dem Übungsleiter, darf dies bis Saisonende so bleiben. "Nach dem zehnten Spieltag wissen wir, in welche Richtung es geht. Da brauchen wir kein Blatt vor den Mund zu nehmen", sagt Akyol. "Wir wollen hoch und es ist absolut machbar. Es liegt an uns und nicht an den Gegnern."

Vor den direkten Konkurrenten Dürrbrunn und Schlaifhausen wartet Weigelshofen auf die "jungen Wilden". "Ich kenne die Mannschaft nicht, doch unser Vorsitzender hat uns gesagt, dass sie viele erfahrene Spieler in ihren Reihen hat", erzählt der 43-Jährige. "Meine Spieler sind hingegen jung und teilweise noch unerfahren, wir werden Weigelshofen daher nicht unterschätzen."

Mut mache ihm die Mentalität seines Teams. "Der Erfolg kommt nicht von ungefähr. Die Jungen sind eingespielt, dazu kommt die starke Trainingsbeteiligung." Im Vergleich zu vielen anderen Teams sei der SV topfit, ein in der B-Klasse eher seltenes Phänomen. Damit dies in der Rückrunde so bleibt, wartet der Trainer mit einem Bonbon für seine Elf auf. "In den Faschingsferien geht es ins Trainingslager in die Türkei."


Rang 6 ist Weigelshofen zu wenig

In Weigelshofen sieht die Welt nicht so rosig aus. Obwohl die Gäste jüngst mit 5:2 gegen Pinzberg II gewannen, ist Platz 6 nicht das erstrebte Ziel. "Die ersten Ränge waren zwar nicht unser Anspruch, aber wir haben Potenzial, um oben mitzuspielen. Danach sieht es im Moment leider nicht aus", erklärt Spielleiter Markus Birkel. Die zahlreichen Ausfälle setzten der DJK schwer zu, kein Spiel konnte bislang mit der annähernd gleichen Formation bestritten werden. "Die Verletzungssorgen sind der Wahnsinn. Wir spielen gut. Dann denkst du, du bist gut dabei und dann kommen wieder neue Ausfälle hinzu", sagt der Spielleiter.

Trotz klar verteilter Rollen geht Weigelshofen optimistisch ins Derby. "Bammersdorf ist breiter besetzt und ein Mitfavorit auf den Aufstieg", erklärt Birkel. Ein hitziges Gefecht erwartet der Spielleiter hingegen nicht: "Natürlich hat das Spiel Derbycharakter, aber von den SV-Spielern kenne ich keinen. Früher, als Bammersdorf mehr Einheimische hatte, ging es heiß her und nach dem Spiel hat man sich wieder verstanden."


DJK-Lazarett lichtet sich

Immerhin schient sich das Lazarett langsam zu lichten. Bei einigen "Wackelkandidaten" bestehe Hoffnung. "Stefan Arold und Andreas Kauer könnten es schaffen, bei unserem Trainer Matthias Nagengast und unserem Torwart sieht es hingegen nicht so gut aus", erklärt Birkel. Auch der 31-Jährige ist krank, werde aber 90 Minuten die Zähne zusammenbeißen. "Ich bin der festen Überzeugung, dass wir jeden in der Liga schlagen können", sagt Birkel, "natürlich immer abhängig davon, welche Mannschaft wir stellen."

zum Thema "inFranken-Kick"






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