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Joker Burkel mag seine Rolle nicht

Eingewechselt, zwei Minuten später getroffen und mit einem klaren Auswärtssieg beim FC Viktoria Kahl nach Hause gefahren. Ein Perfektes Wochenende?
 
von DANIEL RUPPERT
Aus Sicht Felix Burkels nicht ganz. Angesichts der mehr als zweistündigen Fahrt nach Unterfranken hatte sich der 24-Jährige etwas mehr Einsatzzeit gewünscht.

Entschädigt Ihr Tor für die lange Anreise nach Kahl und die 85 Minuten auf der Ersatzbank?
Felix Burkel: Nicht wirklich. Als Fußballer will man immer spielen. Gegen ein paar Minuten mehr hätte ich nichts einzuwenden gehabt.

Wie haben Sie die letzten Minuten des Spiels gegen den FC Viktoria erlebt?
Ich kam in der 85. Minute für Adem Selmani - nicht als Stürmer, sondern als Linksaußen im Mittelfeld. Zwei Minuten später bekam ich von Maxi Göbhardt einen Steilpass in den Lauf und bin Richtung Tor gezogen. Aus spitzem Winkel blieb mir kaum eine andere Wahl, als dem Keeper durch die Beine zu schießen. Mit dem 3:0 war die Partie natürlich entschieden.

Gab es den Kasten Bier, den Sie im Erfolgsfall auf der Heimfahrt immer bekommen?
Den Kasten gab es. Die Stimmung in den Bussen war gut. Wir sind diesmal mit drei Neunsitzern gefahren. Es war zwar ein Pflichtsieg gegen den Tabellen-Vierzehnten und wir haben vor der Winterpause noch ein schweres Spiel gegen Kitzingen zu bestreiten, aber Feiern muss nach einem Erfolg erlaubt sein.

RB Leipzig hat die Spitze in der Bundesliga souverän verteidigt. Langsam scheint der Höhenflug kein Zufall mehr zu sein.
Ich bin zwar Bayern-Fan, finde es aber eine coole Geschichte, wie respektlos und effektiv Leipzig auftritt. Es ist gut, dass der FCB national mal wieder Konkurrenz hat. Allerdings bin ich gespannt, wie RB aus der Winterpause kommen wird.


Am kommenden Wochenende empfängt Michael Kuhn vom FC Schlaifhausen den Steilpass von Felix Burkel.

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