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Fussball-Relegation

HSV zeigt starke Moral, wird aber nicht belohnt

Die SpVgg Sittenbachtal hat sich den letzten freien Platz in einer der beiden Kreisligen im Kreis ER/PEG gesichert. Hiltpoltstein muss neuen Anlauf nehmen.
Der Sittenbachtaler Torschütze zum zwischenzeitlichen 2:0, Nico Kroha (rechts), war kaum zu bremsen. In dieser Szene enteilte er dem Hiltpoltsteiner Philipp Meidl. Fotos: Thomas Nietner/anpfiff.info
 
Drei Spiele in acht Tagen - zu viel für die Fußballer des SV Hiltpoltstein. Denn in der Partie gegen die SpVgg Sittenbachtal - die letzte Chance, um noch das Ticket für die Kreisliga zu lösen - fehlte der Elf von Spielertrainer Florian Wehrfritz vor 650 Zuschauern letztendlich die Kraft, um die Partie zu ihren Gunsten zu entscheiden. Aber ungeachtet der Tatsache, dass der HSV urlaubsbedingt auf fünf Spieler verzichten musste, versuchte er alles.
Inwieweit die Tatsache, dass die Hiltpoltsteiner vier Tage weniger zur Regeneration hatten als der Gegner und die Partie dazu auf Samstag vorverlegt wurde, Einfluss auf das Ergebnis hatte, lässt sich nicht sagen. Allerdings wäre es wohl nicht zu der dramatischen Schlussphase gekommen, wenn die Sittenbachtaler ihre Überlegenheit eher in Tore umgemünzt hätten. So jedoch retteten nach einer 3:0-Führung nur die Fingerspitzen von Torhüter Silvio Scheffel die SpVgg vor der Verlängerung.
Auch in den anderen Ligen des Fußballkreises ER/PEG sind so gut wie alle Entscheidungen gefallen: Der ASV Weisendorf II sicherte sich mit einem 3:1 gegen den BSC Erlangen den letzten freien Platz in der Kreisklasse. Die SpVgg Effeltrich II hat am Dienstag in Kirchenbirkig noch die Chance auf die A-Klasse und bekommt es mit dem SC Auerbach zu tun, der am Freitagabend beim 1:3 dem ASV Herzogenaurach den Vortritt hatte lassen müssen.


Relegation zur Kreisliga: SpVgg Sittenbachtal - SV Hiltpoltstein 3:2

Auf dem Schnaittacher Rasen übernahm die SpVgg sofort die Initiative und beschwor immer wieder Gefahr herauf - auch weil sich der HSV einige Ballverluste im Spielaufbau leistete. Doch die "Taler" spielten ihre Angriffe nicht konsequent zu Ende, und weil ihnen ein klarer Elfmeter verweigert wurde, nachdem ein Hiltpoltsteiner den Ball eindeutig mit der Hand von der Linie gekratzt hatte, ging es torlos in die Kabinen.
Doch die Elf von Spielertrainer Tobias Scharrer war nach dem verwehrten Strafstoß zusätzlich angestachelt und setzte sich auch nach der Pause gleich wieder in der Hälfte des HSV fest. Allerdings dauerte es gegen die nicht sattelfeste Abwehr bis zur 63. Minute, ehe der Bann brach: Torhüter Janosch Weidl entschärfte zwar einen Scharrer-Schuss, war gegen den Abstauber von Tim Stecher aber chancenlos. Nun ging es Schlag auf Schlag: Stecher legte mit Übersicht das 2:0 durch Nico Kroha auf (67.), Joker Maximilian Braun erhöhte nach Pass von Scharrer auf 3:0 (72.). Im Gefühl des sicheren Sieges schaltete die SpVgg einen Gang herunter und machte sich auch noch keine Sorgen, als Daniel Friedrich aus dem Gewühl heraus zum 1:3 traf (85.). Doch nachdem Stephan Escherich mit einem sehenswerten Schrägschuss das 2:3 erzielt hatte (90.), brannte der Baum. Die "Taler" wankten, und Hilpoltstein hatte noch die Chance, die Verlängerung zu erzwingen. Doch Torhüter Scheffel bekam die Finger an den Ball, lenkte ihn an die Latte und bescherte seinem Team so den ersehnten Aufstieg in die Kreisliga. Fürs Feiern bleibt der SpVgg aber nicht viel Zeit, in zwei Wochen beginnt die Vorbereitung auf die neue Saison.
HSV-Coach Wehrfritz gewann dem verpassten Aufstieg dagegen auch etwas Positives ab: "Die Elf hat fantastisch gekämpft. Davor kann ich nur den Hut ziehen. Wir waren in der zweiten Hälfte stehend K.o. Trotzdem hätte es mit unserem letzten Aufgebot fast noch zum Ausgleich gereicht. Wir haben eine junge Mannschaft, die eine gute Saison gespielt hat. Die Erfahrung nehmen wir mit."
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