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Sport  // Forchheim

Fussball-Landesliga

Große Abschiedsparty bei Jahn Forchheim

Das letzte Heimspiel der regulären Runde nutzt der Jahn, um die wechselnden Spieler zu verabschieden. Auch Marcus Kredel und Dominik Zametzer gehen.
Abschied nach zwei Jahren: Torhüter Marcus Kredel verlässt die SpVgg Jahn Forchheim am Saisonende.  Foto: Sportfoto Zink/Archiv
 
von TOBIAS SCHNEIDER
Der sportliche Wert ist überschaubar: Zwei Spieltage vor Saisonende ist sowieso klar, dass die SpVgg Jahn Forchheim in der Landesliga Nordwest in die Aufstiegsrelegation geht. Die Partie am Samstag um 16 Uhr gegen den TSV Unterpleichfeld steht aber bereits im Zeichen des Wandels: Beim letzten Heimspiel der regulären Saison verabschiedet der Verein eine ganze Reihe an Spielern.

SpVgg Jahn Forchheim (2.) -TSV Unterpleichfeld (10.)
Vielleicht ist es ganz gut, dass die Partie keine Bedeutung für den Saisonausgang mehr hat. So kann nämlich die Verabschiedung der am Saisonende wechselnden Akteure in den Vordergrund rücken, Spieler, die teils über mehrere Jahre mit dem Verein verbunden sind. Ein passender Rahmen soll es sein, da bietet sich der unbedeutende Saisonausklang idealerweise an. "Unser Hauptaugenmerk ist, ein schönes Spiel abzuliefern. Diejenigen, die uns verlassen, sollen über 90 Minuten spielen. Die Verabschiedung wollten wir nicht vor einem Relegationsspiel durchführen", sagte Jahn-Coach Christian Springer.

Neben den bereits bekannten Abgängen wie Felix Burkel, Maxi Göbhardt, Senad Bajric, Thomas Roas und Max Bauernschmitt wird auch Torhüter Marcus Kredel kommende Saison nicht mehr zum Aufgebot gehören. Auch sein Stellvertreter Alexander Schulz, aus privaten Gründen in der Rückrunde sowieso kaum noch anwesend, wird ebenfalls nicht mehr für die SpVgg auflaufen. Während Schulz die Region in Richtung Erzgebirge verlässt, ist das Ziel von Kredel noch unbekannt. "Alex Schulz hat sich bereits abgemeldet und sich von der Mannschaft verabschiedet", so Springer. Heißt natürlich: Der Jahn braucht für die Saison 2017/2018 dringend zwei neue Torhüter, fix ist in dieser Angelegenheit offenbar aber noch nichts. Unter den Abgängen befindet sich auch Dominik Zametzer. Der Flügelspieler wechselt zur neuen Saison zum ASV Vach in die Landesliga Nordost, wie Springer bestätigte. Bei Sven Wieczorek laufen noch die Gespräche.

Weil sich die zuletzt angeschlagenen Sebastian Schäferlein und Richard Steiner zwar wieder im Lauftraining befinden, für die Partie am Samstag aber noch keine Option sind und daneben auch Sandro Gumbrecht aus privaten Gründen fehlt, stellt sich die Mannschaft quasi von selbst auf.

Obwohl die alles entscheidende Saisonphase mit der Relegation erst noch ansteht, hat Springer nicht die Absicht, die letzten zwei Partien mit angezogener Handbremse anzugehen. "Ich halte nichts davon, im Spiel die Kräfte zu schonen. Mit dem Runter- und wieder Rauffahren haben wir nicht die besten Erfahrungen gemacht", so der Jahn-Trainer mit Bezug auf die 0:1-Pleite gegen Röllbach.

Offen ist weiter, wer die Gegner in der Relegation sein werden. Die offizielle Einteilung wird vom Verband erst nach Abschluss der Bayern- und Landesligen veröffentlicht. Der Verein geht weiter davon aus, auf den SV Erlenbach und den SV Alemannia Haibach zu treffen - zwei Bayernligisten, aber keine unlösbaren Aufgaben.

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