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Fussball

Germania holt Wolfgang Hüttner zurück

Wolfgang Hüttner wird künftig wieder für den 1. FC Germania 08 Forchheim aktiv sein. Der 43-Jährige wird zunächst Sportlicher Berater der Abteilung Fußball und steht der Germania für die kommende Saison auch als Spieler zur Verfügung.
Wolfgang Hüttner Foto: Archiv
 
Hüttner ist bereits spielberechtigt für den A-Klassisten, der seine Mannschaft allerdings für die restliche Saison aus dem laufenden Spielbetrieb zurückgezogen hat. Nach dem neuen stellvertretenden Abteilungsleiter Alexander Hitzler konnte der Germania-Abteilungsleiter Andreas Tschorn mit Wolfgang Hüttner nun einen weiteren Rückkehrer verpflichten.

Der in Eggolsheim wohnende Hüttner war als Spieler unter anderem für die SpVgg Fürth, den SC 08 Bamberg, den FC Schweinfurt 05 und den TSV Vestenbergsgreuth aktiv. Als Trainer stieg er mit der SpVgg Jahn Forchheim in den Jahren von 2000 bis 2003 dreimal in Folge von der Kreisklasse bis in die Bezirksoberliga auf. Von 2003 bis 2008 coachte er den FC Germania 08 Forchheim und führte den Verein in den ersten beiden Jahren direkt von der A-Klasse bis in die Kreisliga. Mit fünf Meisterschaften in unmittelbarer Folge ist er einer der erfolgreichsten Trainer im Spielkreis Erlangen-Pegnitzgrund. Zuletzt trainierte der Ex-Regionalliga-Kicker interimsweise bis Dezember 2009 den Bezirksoberligisten BSC Erlangen, bei dem er weiterhin als Dritter Vorsitzender und Team-Manager tätig sein wird.

Höhepunkt in der Karriere Wolfgang Hüttners war der 14. August 1994: Mit dem Regionalligisten TSV Vestenbergsgreuth kegelte Hüttner den damals amtierenden Deutschen Meister FC Bayern München aus dem DFB-Pokal und gab die Flanke zum 1:0-Siegtor durch Roland Stein. "Es ist für den Verein ein absoluter Glücksfall, dass Wolfgang Hüttner wieder da ist", freut sich Abteilungsleiter Andreas Tschorn, der verspricht: "Er wird nicht der letzte Rückkehrer sein. Wir haben jetzt Zulauf, obwohl ich jedem Interessierten ganz klar sage, dass es in der nächsten Saison für absolut niemanden bei der Germania auch nur einen Cent zu verdienen gibt."



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